Wildpark Christianental
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Förderverein Wildpark Christianental e.V.
Christianental 11
38855 Wernigerode
Herzlich willkommen
Tiere erleben
Nur einen Katzensprung von der Altstadt Wernigerodes entfernt und in direkter Nachbarschaft zum imposanten Schloss Wernigerode liegt der idyllische Wildpark Christianental Eingebettet in einen historisch gewachsenen Landschaftspark werden hier circa 30 typische Harzer Wildtierarten und 30 Haustierarten liebevoll umsorgt und artgerecht gehalten.
Mitten im weitläufigen Waldgebiet gelegen, lädt der Wildpark bereits seit 1974 zum Verweilen und Staunen ein. Jährlich kommen circa 200.000 Besucher hierher und nutzen die Parkanlage für entspannte Spaziergänge, gemütliche Kaffeepausen oder Spielspaß auf dem Spielplatz. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit – egal ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.
Natur entdecken
In einer großzügigen Anlage ist Rot- und Damwild fast wie in freier Wildbahn zu entdecken. Im hinteren Teil des Parks sind Wildschweine und eine große Vogelvoliere mit Eulen, Falken und anderen Greifvögeln zu finden.
Bei den kleinen Gästen des Wildparks steht besonders der Streichelzoo hoch im Kurs. Hier können Ziegen und Schafe ganz nah erlebt werden.
Doch der heimliche Star des Parks ist und bleibt der Luchs – wenn sich die Tiere zeigen, ist dies ein ganz besonderes Erlebnis.
Auf Schautafeln erfährt man allerlei Wissenswertes rund um die Tiere und Pflanzen im Park. In dem weitläufigen Areal kann man Riesen-Mammutbäume, einen Urweltmammutbaum, einen Vogelkrallenahorn, Eiben und viele weitere botanische Besonderheiten bestaunen.
Seele baumeln lassen
Zahlreiche Sitzplätze bieten Raum zum Verweilen, während Kinder an den Spielstationen oder auf dem abenteuerlichen Spielplatz toben können.
Das Waldgasthaus lädt zu einer gemütlichen Einkehr ein, und in der Hauptsaison werden die Gäste auch im Außenbereich mit Köstlichkeiten versorgt. Weitere Information unter Waldgasthaus Christianental Wernigerode .
Der Wildpark bietet ein buntes Veranstaltungsprogramm rund ums Jahr: Ostereiersuchen, Wildparkfest, Familientag – der Förderverein des Wildparks und die Stadt Wernigerode sorgen so für tolle Erlebnisse im Christianental.
Führungen
Für Schulen und interessierte Gruppen ab zehn Personen können unter
Telefon 03943-25292 Führungen vereinbart werden.
Termine 2026
10. Mai, 10-17 Uhr, Wildparkfest
10. Juni, 10-17 Uhr, Familientag Wald
16. August, 15 Uhr, Puppentheater im Wildpark
(Treffpunkt: Spielplatz)
16. Oktober, 18 Uhr, Mitglieder-Wahlversammlung des Fördervereins
(Gasthaus "Christianental")
31. Oktober, 17 Uhr, Halloween im Wildpark
Tierpatenschaften im Wildpark Christianental Wernigerode
Jeder Besucher des Wildparks Christianental hat die Möglichkeit, die Patenschaft für ein Tier zu übernehmen. Diese Tierpatenschaften entstehen u.a. durch eine besondere Beziehung zu Tieren, aus einer sozialen Verpflichtung, aus traditionellen Bindungen oder um einen Anlass der Freude festzuhalten. Egal welcher Entscheidungsgrund die Hauptrolle spielt, es kommt den Tieren zugute!!!
Wie Sie eine Tierpatenschaft übernehmen können, lesen Sie hier:
Förderverein
Der Verein hat den Zweck, den Wildpark Christianental bei seinen Aufgaben der Hege und Pflege der einheimischen Tierwelt sowie bei Natur- und Artenschutz zu unterstützen.
Gegründet wurde der Verein am 9. November 1994 und ist beim Amtsgericht Wernigerode unter VR 457 eingetragen.
Mitgliederstand im Februar 2024: 263 natürliche und juristische Mitglieder | 70 Tierpatenschaften
wichtigste Aktivitäten im Jahr:
- Frühjahrsputz im Wildpark
- Ostereiersuche unter den Mammutbäumen
- Wildparkfest
- Kindertheater
- Herbsteinsatz im Wildpark
- Mitgliederversammlung & Dämmerschoppen
Auszeichnungen:
- Naturpreis der Hasseröder Brauerei 2004
- 30.05.2013 Anerkennung für vorbildliches Wirken auf dem Gebiet der Umwelt- und des Naturschutzes von der Stadt Wernigerode.
- Umweltpreis der Stadt Wernigerode 2015
Für finanzielle Spenden nutzen Sie bitte das Konto des Förderverein Wildpark Christianental e.V. mit der Bankverbindung:
Harzer Volksbank eG
IBAN: DE31 8006 3508 4012 1445 00
BIC: GENODEF1QLB
Zahlungsgrund: Spende
Zu 100% kommt Ihr finanzieller Beitrag dem Wildpark und seinen Bewohnern zu gute. Der weise Uhu sagt im Namen aller Tiere: "Dankeschön"
Wildtier gefunden. Was nun?
Richtiges Verhalten bei Wildtieren
Oft wirken verletzte, kranke oder seinbar hilflose Wildtiere auf uns so, als bräuchten sie sofortige Hilfe. Doch nicht immer ist Eingreifen sinnvoll - manchmal kann es sogar schaden. Damit Sie im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist, haben wir die wichtigsten Verhaltensregeln für Sie zusammengestellt.
Verkehrsopfer Tier
Wer in einen Verkehrsunfall mit einem Tier verwickelt ist, egal ob es sich um Wild- oder Haustierunfälle handelt, wendet sich an die Polizei unter der Telefonnummer 110.
Hilfe bei Jungtieren
Grundsatz: Nicht anfassen! Nicht mitnehmen!
Halten Sie Abstand! In den allermeisten Fällen warten die Jungtiere nur auf ihre Eltern. Diese sind vielleicht zu einer manchmal mehrstündigen Nahrungssuche aufgebrochen. Es kann aber auch sein, dass die Elterntiere durch die Anwesenheit des Beobachters erst vom Jungtier vertrieben worden sind oder daran gehindert werden, es wieder aufzusuchen!
- Fieptöne bei Rehkitzen sind kein Anzeichen von Qual. Es sind lediglich Signale an das Muttertier.
- Fuchswelpen brauchen nur Hilfe, wenn sie mehrere Tage allein sind und abgemagert aussehen.
- Belassen Sie junge Igel in ihrer Umgebung. Sie werden schnell selbständig.
- Nähern Sie sich nie kleinen Wildscheinen (Frischlingen). Die Muttertiere könnten in der Nähe sein. Das könnte auch für Sie gefährlich werden!
Dirkete Hilfe bietet sich beispielsweise an, wenn Sie auf dem Boden flugunfähige Jungvögel finden. Diese können Sie ins Geäst setzen oder zurück ins Nest, wenn es mühelos errreichbar ist. Die Tiere sind bei ihren ersten Flugversuchen durch Katzen und kleine Beutegreifer (z.B. Fuchs, dachs) gefährdet.
Hilfe bei Erwachsenen Tieren
Offensichtlich traumatisierte, am Boden sitzende, nicht fluchtfähige Eulen, greifvögel oder verletzte Igel können Sie bergen und an Fachstellen übergeben.
Wassertiere wie Schwäne und Enten, die sich in Netzen, Angelschnüren, Plastiktüten oder ähnlichem verfangen haben, können Sie vorsichtig befreien.
Finden Sie eine Feldermaus, vor allem in den Morgenstunden auf dem Boden liegend, so nehmen Sie diese, durch Handschuhe geschützt, auf (Bissgefahr!). Warten Sie, bis sich das Tier aufgewärmt hat. Meist kann es zum Sonnenuntergang in die Freiheit entlassen werden. Beiten Sie ihm tropfenweise Wasser an.
Sicherheit geht vor
Begegnungen mit Wildtieren sind spannend, lehrreich und berührend, mitunter aber auch nicht ungefährlich. So kann zum Beispiel ein verletztes Tier aggressiv reagieren, bei einem kranken Tier kann zum Beispiel Ansteckungsgefahr bestehen oder eine Tiermutter will ihre vermeintlich bedrohten Jungen beschützen.
Deshalb: Zeigen Sie Respekt und Toleranz gegenüber den Tieren, die letztlich nur ihrem natürlichen Instinkt folgen. Holen Sie im Zweifel professionelle Hilfe hinzu.
Richtiges Vorgehen bei Wildtieren
Die Begenung mit einem Wildtier ist etwas Besonderes - sie kann spannend, lehrreich und berühend sein. Doch was, wenn das Tier verletzt, hilflos oder scheinbar allein ist? Hier gilt: Ruhe bewahren und die richtigen Schritte kennen:
Verantwortlichkeiten klären
Jagdbares Wild wie Rehe, Hirsche, Füchse, Wildschweine, Feldhasen oder Höckerschwäne unterliegen dem Jagdrecht. Über das weitere Vorgehen entscheidet der Eigentümer der Jagdfläche. Diesen erreicht man über die Polizei unter der Telefonnummer 110.
Wenn man ein streng geschütztes Wildtier findet und mitnimmt - wie zum Beispiel eine Eule, einen Greifvogel und eine Fledermaus - ist dies der zuständigen Naturschutzbehörde zu melden: Umweltamt Landkreis Harz
Umweltamt Landkreis Harz
Untere Naturschutz- & untere Forstbehörde
Telefon 03941-59 70 57 28
Im Notfall
Finden Sie ein offentsichlich verletztes, hilfloses oder krankes Wildtier, wenden Sie sich an die Rettungsleitstelle Landkreis Harz unter 03941-6 99 99.
Bei Verkehrsunfällen mit Wild- oder Haustieren rufen Sie in jedem fall die Polizei unter der Telefonnummer 110.
Mehr Informationen
Weitergehende Informationen zur Tierrettung finden Sie unter Landkreis Harz Tierschutz.