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Stadtarchiv

Oberpfarrkirchhof 5
Postanschrift: Marktplatz 1
38855 Wernigerode

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Auch wenn es sich beim Stadtarchiv nicht um eine Bibliothek handelt, können die Bestände trotzdem durch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Historiker und Geschichtsinteressierte eingesehen werden.

Das Stadtarchiv Wernigerode als Einrichtung des Amtes für Schule, Kultur und Sport ist verantwortlich für die Übernahme, inhaltliche Bewertung und Erschließung, Verwahrung, Auswertung und Bereitstellung von Schriftgut der städtischen Verwaltung.

Der Gesamtbestand des Archivs umfasst momentan ca. 20.000 Akteneinheiten (das entspricht ca. 1000 laufenden Metern) aus über 750 Jahren Stadtgeschichte.

Darüber hinaus werden auch Karten und Pläne, Amtsdrucksachen, Zeitungen, stadtgeschichtliche Literatur, Fotos und historische Ansichtskarten gesammelt.

All diese Archivalien bilden einen wichtigen Bestandteil des kulturell historischen Erbes unserer Stadt.

Nicht zu Unrecht bezeichnet man Archive als Gedächtnis der Gesellschaft.

Geschichtswissenschaftler, Schüler, Studenten, Behörden, aber auch Familienforscher nutzen die in den Archivalien enthaltenen Informationen für ihre Zwecke.

Ob Suche nach den eigenen Vorfahren, Mitwirkung an Schülerprojekten, Ermittlung der Ersterwähnung eines Hauses oder Klärung eines vermögensrechtlichen Anspruchs - oft schon konnten die Mitarbeiter des Stadtarchivs diese oder ähnliche Fragen klären.

Das Stadtarchiv steht jedem Bürger offen, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann.

Amtliches Schriftgut ist lt. Gesetzgebung nach einer Sperrfrist von 30 Jahren und unter Beachtung des Datenschutzes einsehbar.

Bestände des Stadtarchivs

Es finden sich Urkunden, Akten und archivisches Sammlungsgut von

  • Wernigerode (1245 bis zur Gegenwart)
  • Hasserode (1608 bis zur Eingemeindung 1907)
  • Nöschenrode (1602 bis zur Eingemeindung 1929)
  • Amtsbezirk Schloss (1814 bis zur Eingemeindung 1907)
  • Benzingerode (1945 bis zur Eingemeindung 1993)
  • Minsleben (1875 bis zur Eingemeindung 1993)
  • Silstedt (1875 bis zur Eingemeindung 1993)

Im Bestand WR I sind Archivalien aus dem Zeitraum 1245 bis 1891 zu folgenden Themen überliefert:

Im Bestand WR II sind Archivalien aus dem Zeitraum 15. Jahrhundert bis 1945 zu folgenden Themen überliefert:

Im Bestand WR III sind Archivalien aus dem Zeitraum 1945-1990 zu folgenden Themen überliefert:

Personen- und familiengeschichtliche Unterlagen

Seit der Reformierung des Personenstandsgesetzes im Jahre 2009 werden nachfolgend genannte Personenstandsurkunden gemäß Archivgesetzgebung verwahrt:

  • Geburtsurkunden bis 1908 (die Geburt muss 110 Jahre zurückliegen)
  • Eheurkunden bis 1938 (die Eheschließung muss 80 Jahre zurückliegen)
  • Sterbeurkunden bis 1988 (der Todesfall muss 30 Jahre zurückliegen)

Des Weiteren steht ein vollständig erschlossenes Namensregister der Wernigeröder Bürgerbücher (1563 bis 1840) für Familienforscher und Interessierte zur Verfügung.

 

Überlieferte Tageszeitungen

  • Intelligenzblatt/ Wernigeröder Zeitung von 1797-1930
  • Volksstimme/ Ausgabe Wernigerode ab 1963
  • Liberaldemokratische Zeitung (LDZ)/ Ausgabe Wernigerode von 1957-1990
  • Neue Wernigeröder Zeitung ab 1990

Aus bestandserhaltenden und konservatorischen Gründen werden diese Zeitungen mikroverfilmt. Es besteht die Möglichkeit von den Mikrofilmen eine Kopie anzufertigen.

Zur Ansicht der Mikrofilme steht ein Mikrofilmscanner zur Verfügung.

Für die Vervielfältigung von Archivalien stehen folgende Geräte zur Verfügung:

  • Kopiergerät
  • Drucker
  • A3- und A4-Scanner
  • Digitalkamera

Historische Postkarten

Diese Sammlung bekommt insbesondere durch die Tatsache, dass Postkarten wegen fehlender Fotobestände oft das einzige überlieferte bildnerische Dokument darstellen, eine besondere
Bedeutung.

Die Postkarten wurden im Rahmen des Projekts "Digitalisierung wertvoller Regionalmedien" der Akademie Überlingen Wernigerode und mit der Unterstützung der KOBA Wernigerode digitalisiert und aufbereitet. Dieses Projekt widmet sich mit viel Engagement der Digitalisierung, Restauration und Erhaltung historischer Veröffentlichungen der Region.

Schloss

Rathaus - Marktplatz

Innenstadt

Hotels - Pensionen

Stadtansichten

Ausflugsziele

Kirchen

Denkmäler

Brocken - Harzquerbahn

Eingemeindungen

Industrie - Gewerbe

Geschichte - Vereine

Schulen

Krankenhäuser

Stadtgeschichte

Stadtgeschichte

Am Fuße des Brocken gelegen begann ungefähr im Jahre 900 die Geschichte der Stadt Wernigerode. In Zeiten von Rodungen legten Benediktiner ihre Axt an die Stämme am "Klint", in deren unmittelbarer Nähe sich der heutige Marktplatz befindet. Der Klint gilt als historischer Ausgangspunkt der Ortsgründung.


Begünstigt durch die Lage zweier Handelsrouten über das Harzgebirge - von Goslar nach Quedlinburg und von Braunschweig nach Erfurt - siedelten sich Handwerker und Kaufleute in der Siedlung an. Aus dem frühen 12. Jahrhundert stammt die erste urkundliche Erwähnung durch Graf Adelbertus comes de Wernigerode aus Haimar bei Hildesheim, welcher Wernigerode als Residenz wählte. Er ließ auf dem Agnesberg eine Burg errichten, an deren Stelle das heutige Schloss thront.

Handel, Gewerbe, Ackerbau und Forstwirtschaft trieben unterdessen die Entwicklung Wernigerodes voran, sodass am 17. April 1229 die Verleihung des Stadtrechts nach Goslarer Vorbild folgte. Unter Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode, dem Vizekanzler Bismarcks, erreichte Wernigerode seinen historischen Glanzpunkt - auf dem Schloss wurden entscheidende Passagen der ersten Sozialgesetzgebung Deutschlands entwickelt.

Heute besuchen jährlich rund zwei Millionen Tagesbesucher, Urlauber und Übernachtungsgäste die moderne Stadt mit viel Geschichte. Jeder Besucher ist begeistert von der gut erhaltenen Fachwerk-Substanz. Zudem können wir eines der schönsten Rathäuser Deutschlands unser eigen nennen.

Aber auch die kuriosen Einzelfachwerke, wie das "Schiefe Haus" und das "Haus Gadenstedt" sind über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinweg beliebt.

Mehr und ausführliche Informationen auf Wikipedia: Wernigerode - Wikipediaeintrag

Wernigeröder Bürgerbücher

Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass die Wernigeröder Bürgerbücher lückenlos aus der Zeit von 1563 bis 1840 vorliegen. In den letzten Jahren wurden die durch den häufigen Gebrauch physisch stark beanspruchten und teilweise beschädigten Bücher fachgerecht restauriert und mikroverfilmt. Der Zugriff erfolgt also jetzt über ein Mikrofilmlesegerät, von wo aus auch Kopien angefertigt werden können. Die Originale werden aus bestandserhaltenen Gründen nur noch in Ausnahmefällen benutzt.

In den Bürgerbüchern wurden all diejenigen Einwohner verzeichnet, die das Bürgerrecht der Stadt erworben haben. Erworben heißt in diesem Fall Erwerb durch Bezahlung. Das Bürgergeld, zeitweise (während des 30-jährigen Krieges) bis zu 30 Reichstaler, war eine wichtige Einnahmequelle für die städtische Kämmerei. Die nicht unerhebliche Summe, die dem ungefähren Jahreseinkommen eines Handwerkers entsprach, konnte nicht von allen Neubürgern in einer Summe gezahlt werden. Aus diesem Grund wurden zum Teil Ratenzahlungen von über 10 Jahren vereinbart.

Oft finden sich in den Eintragungen Hinweise auf Bürgen, die wahrscheinlich für die noch ausstehenden Ratenzahlungen bürgten. Erstaunlicherweise erscheinen oft dieselben Personen bei unterschiedlichen Antragstellern. So finden sich einige Dutzend Einträge mit einem Herrn Pfannenstein als Bürgen.

Gerade während des 30 jährigen Krieges erhöhte der Magistrat das Bürgergeld von 10 auf 30 Taler. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit die Stadtkasse regelmäßig durch Kontributionszahlungen (Zwangserhebung von Geldbeträgen im feindlichen Gebiet durch Besatzer) und andere Kriegskosten der zu versorgenden Kriegstruppen geplündert wurde.

In Ausnahmefällen war es möglich, das Bürgergeld durch Dienste für die Stadt, z.B. für Stadtknechte oder Nachtwächter, abzuarbeiten.

Ein Fall aus dem Jahre 1583 ist bekannt, bei dem das Bürgergeld ersatzweise durch ein Schwein im Wert von 6 Florin angenommen wurde.

Die Summe des Bürgergeldes war allerdings nicht für alle gleich, so dass z.B. Bürgersöhne, deren Väter schon Bürger waren, weniger bezahlen mussten. Meist verringerte sich das Bürgergeld um die Hälfte. Dies galt ebenso für Fremde, die eine Bürgerstochter oder eine Bürgerswitwe heirateten.

Vor der Annahme als Bürger musste der Antragsteller wahrscheinlich ein Attest vorweisen, dass ihn als unbescholtenen Bürger seines vorherigen Wohnortes auswies.

Nachweislich wurde 1634 ein Geburtsbrief als Nachweis anerkannt, der nachgereicht werden musste.

Ebenso mussten die Antragsteller vor dem Bürgermeister und Rat erscheinen und mit erhobenem Finger den Bürgereid leisten.

Um 1800 lautete dieser:

"Ich gelobe und schwöre zu Gott dem Allmächtigen und Allwissenden einen leiblichen Eid in meine Seele, daß ich sowohl Seiner Hochgräflichen Gnaden meinem gnädigsten Grafen und Herrn jederzeit unterthänig treu und gewärtig sein, wie auch dem hiesigem Magistrate den schuldigen Gehorsam und Folge leisten, dass ich deroselben und der Stadt Rechte und Gerechtigkeit mit Fleiß
in Acht nehmen, deren Bestes und Interesse befördern, Schaden und Nachtheil aber, so viel an mir ist, abwenden will.
Ich schwöre auch, daß ich bei Feuersgefahr oder sonst, wenn ich zum Rathause gefordert werde, jederzeit erscheinen, des Magistrats Gebothe und Verbothe gehorsamlich achten und mich überhaupt so betragen will, wie es einem redlichen Bürger gebühret und anstehet.
So wahr mir Gott helfe, durch sein heiliges Wort, Jesus Christus zur Seeligkeit.
Amen"

Mit der Aufnahme als Neubürger waren Rechte, aber auch Pflichten verbunden.

Im Schutze der Stadt einschließlich der Stadtbefestigung war ein relativ sicheres Leben
gewährleistet. Vor umherziehenden Horden und Plünderern war man innerhalb der Stadtmauer einigermaßen sicher.
Die Landflucht und das Wüstwerden der Dörfer und Flecken um Wernigerode in unsicheren Zeiten, auch schon im Mittelalter, belegen dies.

Handwerker, wie Bäcker oder Zimmerleute, waren in Innungen und Gilden organisiert, in denen Nichtbürger kaum Aufnahme fanden. Somit war die Erlangung des Bürgerrechtes nicht nur eine Ehrenpflicht, sondern Grundlage für den gesicherten Broterwerb.
Die Aufnahme in ein öffentliches Amt beim Magistrat erforderte ohne Ausnahme die vorherige Bürgerrechtsverleihung.

Mit dem Erwerb des Bürgerrechtes, dass zeitweise mit der Bezahlung des "ledernden Eimers", später auch einer "Feuerstrentze" (Handspritze zum Löschen von Feuer) für die Brandbekämpfung verbunden war, gab es noch weitere Pflichten für die Neubürger.

Neben der Zahlung vielfältiger Abgaben und Steuern, hatten die Bürger innerhalb ihrer Rotten (straßenweise Unterteilung innerhalb der Stadt) und als Mitglieder in den Innungen den Wachschutz auf der Stadtmauer zu organisieren. Verstöße dagegen wurden hart geahndet; allerdings war auch der Freikauf durch Zahlung eines Ablösegeldes möglich.

Zur Bereitschaft im Verteidigungsfall musste die Bürgerschaft möglichst gut bewaffnet sein. Es ist nachzuweisen, dass zeitweise die Bürgerrechtsverleihung nur mit dem Vorzeigen einer "Muskete mit Seitenwehr" möglich war.

Es gab auch Fälle, in denen Einwohner in die Stadt zogen, ohne das Bürgerrecht erwerben zu wollen. 1585 wird einem "Alten Braumeister zu Heimburg" vorgeschrieben, dass er bei Nichtzahlung des Bürgergeldes die Stadt zu räumen hat.

Auch Bewohner, die als unehrenhaft geltende Berufe ausübten, genannt seien hier die Bader, erwarben das Bürgerrecht. Dies gilt ebenso für sozial höhergestellte Persönlichkeiten, wie Gräfliche Beamte, Advokaten, Pastoren und Lehrer. Selbst der Stadtschreiber Henricus Bona wird 1636 offiziell Bürger.
Den höhergestellten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens blieb es auch vorenthalten, vor ihrer Namensnennung die Bezeichnung "Herr" in den Bürgerbüchern zu führen.

Die Eintragungen in den Bürgerbüchern selbst beinhalten anfänglich nur Angaben zum Namen, Vornamen, dem Herkunftsort und dem Datum der Bürgerrechtsverleihung.
Dazu kamen, abhängig vom Jahr und dem Kanzlisten oder Stadtschreiber, der den Eintrag vornahm, ergänzende Angaben zum Vater, eventuellen Kindern, dem Beruf, bei Auswärtigen der zukünftigen Ehefrau (Bürgerstöchter und Bürgerswitwen).
Die jetzt erfassten Angaben geben aufschlussreiche Einblicke in die sozialen Strukturen innerhalb der Stadt vom 16. bis 19. Jahrhundert.

Nach den Reformen, die nach der französischen Besatzungszeit im frühen 19. Jahrhundert,
eine Liberalisierung und Neuordnung u.a. auch des Städterechts in Preußen mit sich brachte, verlor die Bürgerrechtsverleihung nach und nach seine ursprüngliche Bedeutung.

Mit der letzten Eintragung vom 11. Februar 1840 im Band VI der Bürgerbücher enden diese.

Durch die Intensiverschließung der hiesigen Bürgerbücher können sowohl Archivmitarbeiter als auch interessierte Bürger schnell und effizient in den wichtigsten familiengeschichtlichen Quellen des Stadtarchivs recherchieren. Oft lassen sich familiäre Zusammenhänge über viele Generationen hinweg ermitteln.

Neben der paläographischen Übertragung der wichtigsten Angaben wurde auch ein Personenregister (bei den Namen wurde neben der ursprünglichen Schreibweise auch heute mögliche Namensschreibweisen verzeichnet) erstellt. Beide liegen sowohl als Datei als auch Papierausdruck vor und können im Stadtarchiv benutzt werden.

Beispiele für Bürgerrechtseintragungen:

"Bastian Gerlachs eins Burgerssohn hatt heut freitag nach Burchardi (1570) seinen eidt gethan und ist Burger worden"

"Wernigerode in curia den 27 t(en) Augusti 1787
Der Schlossermeister Christian Heinrich Ziese aus Elbingerode bürtig, welcher die Johanne Sophie Krahmer, eine Bürgerstochter geheirathet, bath um Ertheilung des Bürgerrechts für sich seine 2 Töchter und 1 Sohn, die nach herrschaftl (icher) Verordnung vom
2 t(en) Sept (ember) 1771 frey sind, so erlegt derselbe für sich auf die 11 rt (Reichsthaler)
16 g(roschen) 6 Pfennige und versprach die übrigen 5 rt (Reichsthaler) 16 g(roschen) vor
Ablauf dieses Jahres zu bezahlen, worauf derselbe den Bürger Eyd acto corporali ablegte und recipiret wurde"

Bürgermeister der Stadt

Das Amt des Bürgermeisters (auch Burmesters, Ratmester, Proconsules ...) wird in Wernigerode erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1324 genannt, erste namentliche Erwähnungen finden sich aber erst ab dem frühen 15. Jahrhundert. Aufgrund der geringen Quellenüberlieferungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit kann die genaue Amtszeit der Bürgermeister oft nicht ermittelt werden, meist sind nur urkundliche Erwähnungen als Quelle nachweisbar.

Zeitliche Überschneidungen sind damit zu erklären, dass zeitweise bis zu vier Bürgermeister gleichzeitig im Amt tätig waren; jeder hatte dabei ein eigenes abgeschlossenes Ressourt, so z.B. der Stadtkämmerer oder auch der Amtsschösser. Hierbei ist aber oft nicht feststellbar, wer dirigierender Bürgermeister im betreffenden Zeitraum war.

Herrmann Mynten

1429

Hans Isenblas

1429

Hans Krul

1454

Claus Isenblas

1455, 1474, 1482

Weske Wagenför

1463, 1471

Heinrich Weddigen

1464

Hans Isenblas

1494

Henning von Dornden

1496

Hans Stech

1506

Heinrich Witte

1506

Hans Koch

1506

Herrmann Wolf

1513

Heinrich Witte

1519

Herrmann Schnauenberg

1530-1547

Jacob Jüde

1531-1544

Balth. Hillebrecht

1531-1549

Andreas Aldermann

1533-1548

Casper Ziegenhorn

1550

Andreas Hase

1558

Andreas Haferung

1558

Arnold Schaube

1561-1581

Heinrich Ziegenhorn

1561

Jacob Lutterodt

1563-1589

Curt Ziegenhorn

1565

Thomas Schütze 

1569-1573

Johannes Linde

1572-1601

Johannes Ehbrecht

1580

Jacob Witte

1582-1608

Adam Fritsch

1587

Martin Platner

1588-1596

Jacob Jüde

1595-1607

Michael Puelmann

1586-1614

Paul Donat

1605-1617

Anton Wiese

1607-1617

Wilhelm Posewitz

1608-1645

Hans Plogk

1608

Mag. Blasius Friedlieb Beza

1615-1626

Martin Fronsberger

1619-1626

Henning Schmidt

1621-1626

Heinrich Bona 

1624-1643

Valtin Fischer

1628-1641

Eph. Schaper

1630-1643

Friedlieb Polemann

1636

Matthias Kaltenborn

1636-1642

Johannes Penselin

1642-1644

Johannes Schröder

1643-1651

Heinrich Bona

1644-1650

Johannes Bonekampf

1645-1658

Heinrich Koch

1651-1659

Heinrich Osterlos

1651-1665

Thomas Klingspor

1655-1678

Johannes Runde

1660-1690

Heinrich Heineke

1661-1671

Heinrich Weber

1666-1685

Nicolaus Ribow

1665-1680

Michael Hannemann

1673-1691

Balthasar Herrmann Behrens

1683-1686

Martin Runde

1688-1695

Wilhelm Heinrich Parthesius

1688-1690

Johannes Hornung

1690-1695

Georg Heinrich Röver

1690-1695

Balthasar Behrends

1695-1716

Johannes Dietrich Penselin

1695-1713

Johannes Eph.Mühlen

1695-1703

Franz Andreas Hanstein

1704-1714

Johannes Adolph Theopold

1713-1716

Christian Ernst Oehlers 

1714-1726

Johannes Justus von Windheim

1716-1726

Johann Joachim Dette

1716-1746

Karl Martin zur Mühlen

1724-1727

Christian Jacob Warnecke

1726-1740

Gottfried Hörnigk

1726-1740

Johann Just von Windheim

1740-1773

Johann Friedrich Kern

1740-1765

Jacob Heinrich Delius

1765

Johann Friedrich Köhler

1765-1766

Johann Joachim Steinacker

1766-1785

Gerhard Daniel Spilke

1774-1779

Andreas Ephraim Preuser

1782-1788

Jacob Ernst Berniger

1783-1799

Delius 

1798

Heinrich Andreas Kratzenstein

1798-1833

Karl Julius Ernst Timpe

1814

Jacob Hildebrand

1814

Johann Andreas Scheller 

1807-1815

Karl Freytag

1833-1843

Karl Hermann von Hoff

1843-1846

Wilhelm Julius Hertzer

1846-1851

Heinrich Heinemann

1851-1863

Wilhelm J. Hertzer

1863-1872

Rudolph Neuss

1872-1884

Emil Kruska

1884-1886

Franz Schultz

1887-1897

Dr. Werner

1897-1898

Theodor Ebeling

1898-1918

Paul Jahn

1918-1920

Dr. Ludwig Gepel

1920-1933

Dr. Ulrich von Fresenius

1933-1945

Max Otto

1945-1950

Gustav Strahl

1950-1962

Martin Kilian

1963-1990

Dr. Herbert Teubner

1990

Andreas Heinrich

1990-1991

Horst-Dieter Weyrauch

1991-1994

Ludwig Hoffmann 

1994-2008

Peter Gaffert

Seit 01.08.2008

Gebühren

Zuständig für 1 Dienstleistung