Machbarkeitsstudie Kurpark Schierke
Die Stadt Wernigerode hat die Machbarkeitsstudie zur Neugestaltung des Kurparks in Schierke erfolgreich abgeschlossen.
Zur qualitativen Aufwertung des Kurparkes in Schierke wurde vorgelagert eine Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten aus Magdeburg erstellt. Die Erarbeitung begann im Februar 2025 und wurde im August 2025 abgeschlossen.
Die Machbarkeitsstudie ist eine wichtige Grundlage, um den traditionsreichen Park schrittweise zu modernisieren und sowohl für die Bürgerschaft als auch für Gäste attraktiv zu gestalten. Im Rahmen der Studie wurde der aktuelle Bestand analysiert, konkrete Gestaltungsziele entwickelt und die Bürgerschaft aktiv in den Prozess eingebunden.
Das Ergebnis umfasst unter anderem Vorschläge für eine zeitgemäße Freiflächengestaltung, ein neues Beleuchtungskonzept sowie Empfehlungen zu Ausstattung und Bepflanzung.
Die Machbarkeitsstudie wurde im Bau- und Umweltausschuss sowie im Ortschaftsrat Schierke vorgestellt und fand dort breite Zustimmung. Sie dient nun als Planungsgrundlage für die Umsetzung der Maßnahmen in den kommenden Jahren.
Die Machbarkeitsstudie wurde im Rahmen des GAP-Strategieplans für die Bundesrepublik Deutschland für die Förderperiode 2023 bis 2027 (GAP-SP) und nach den Regularien des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Intervention LEADER aus Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Die Projektförderung betrug 80% des Gesamtvolumens.
Die finale Machbarkeitsstudie steht ab sofort online zur Verfügung und kann hier eingesehen werden:
»Warum wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt?«
»Wie gestaltete sich der Erarbeitungsprozess der Studie?«
Zur Erarbeitung der Machbarkeitsstudie wurde eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe gebildet, die sich aus lokalen Akteurinnen und Akteuren des Tourismus, dem Ortschaftsrat und verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung Wernigerode zusammensetzte.
Neben dem konkreten Einbezug von Vertretern aus dem Ortschaftsrat, wurde im Rahmen der Erarbeitung eine begleitende Öffentlichkeitsbeteiligung der ortsansässigen Bewohnerschaft durchgeführt. So sollte ein höchstmögliches Maß an persönlicher Identifikation mit Schierke erreicht werden. Parallel dazu wurden die Aspekte der Umweltbildung sowie Förderung des sozialen Austauschs und Erholung für sämtliche Altersgruppen miteinander in Einklang gebracht.