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Sonderausstellung

An dieser Stelle möchten wir Sie über unsere aktuellen, geplanten und vergangenen Sonderausstellungen informieren.  In regelmäßigen Abständen bieten wir unseren Gästen auf diesem Wege eine thematische Erweiterung zu der Dauerausstellung unseres Harzmuseums an.

Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück.

Wolf, Seitenansicht
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© Jürgen Borris

Unsere aktuelle Sonderausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

Seit langer Zeit ist er aus der freien Wildbahn verschwunden. Kinder kennen ihn meist nur aus Grimms Märchen oder aus dem Fernsehen, doch nun ist er zurückgekehrt: Canis Iupus, der Wolf. Doch wie soll er sich in einen Lebensraum einfügen, der ihm völlig fremd ist? Straßen, Siedlungen und eine intensiv genutzte Natur haben die Landschaft stark verändert - ein Fernhalten aus „menschlichen“ Gebieten ist kaum möglich.
Hier setzt unsere nächste Sonderausstellung an. Sie soll in erster Linie aufklären und einen aktuellen Informationsstand üder den Wolf vermitteln. Es geht vor allem darum, den Wolf als das wahrzunehmen, was er ist: Ein Wildtier, das wieder seinen Platz im Naturhaushalt Mitteleuropas sucht.

Ab 30. Januar bis zum 10. Juni 2019 bei uns im Museum ... Zur Eröffnung am 29. Januar um 18 Uhr im Ratssaal sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Weitere Themen für 2019:

  • Design in der DDR in der Nachfolge des Bauhauses (Arbeitstitel, Sommer 2019)
  • 350 Jahre Schierke (Arbeitstitel, ab Herbst 2019)

 

Nutzen Sie hier die Gelegenheit um sich in unserem neuen Ausstellungsarchiv auch über unsere vergangenen Ausstellungen zu informieren.

Deutsche Weihnacht 1900-1945

Deutsche Weihnacht 1917
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© Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Harzmuseum Wernigerode präsentierte vom 2. Dezember 2018 bis zum 12. Januar 2019 die Wanderausstellung mit dem Titel "Deutsche Weihnacht 1900-1945", eine Leihgabe aus dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen historische Fotos, die ein Berliner Ehepaar vom Jahr 1900 bis 1945 jeweils zu Weihnachten von sich selbst aufgenommen hat.

Zum Hintergrund: Durch einen glücklichen Zufall ist das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf vor einigen Jahren in den Besitz einer besonderen Sammlung gelangt: Eine Serie von Fotos eines Ehepaars namens Wagner, das zunächst in Essen und seit 1909 in Berlin wohnte und sich von 1900 bis 1945 fast jedes Jahr vor dem Weihnachtsbaum abgelichtet hat. Ein seltenes und anschauliches Zeugnis deutscher Alltags- und Kulturgeschichte.

Dank Selbstauslöser sind die beiden Eheleute stets gemeinsam zu sehen. Die so entstandenen Fotos verschickten die Wagners als Weihnachtsgrüße an ihre Freunde. Die Fotoserie ermöglicht einen Einblick in Veränderungen und Zeitläufe, nicht nur hinsichtlich der Weihnachtsgeschenke oder des Tannenbaumschmucks, sondern auch in Bezug auf die Mode oder die Wohnzimmereinrichtung. Darüber hinaus werden schlaglichtartig bestimmte historische Situationen deutlich. So inszenieren sich die Wagners im Jahr 1915 noch vor einer Europakarte mit dem aktuellen Frontverlauf des 1. Weltkriegs, nur um zwei Jahre später bei Kohlenmangel in Mänteln neben dem Weihnachtsbaum zu stehen.

Die Harzmaler

Hallbauer, Brockenblick

Die dreiteilige Ausstellung "Die Harzmaler" ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Wernigeröder Kulturstiftung, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und dem städtischen Harzmuseum entstanden. Im Zentrum stand die Kunstsammlung des Harzmuseums mit ihren mehr als 400 Gemälden, die erstmals in größerem Umfang einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Die dreiteilige Ausstellung fand gleichzeitig im Harzmuseum (19. Jahrhundert), in der Galerie 1530 im Kunsthof (20. Jahrhundert) und im Schiefen Haus (zeitgenössische Kunst) an drei Standorten statt. 

Die Gemälde aus der Sammlung des Harzmuseums wurden im dritten Ausstellungsteil um eine zeitgenössische Perspektive von Christine Bergmann bereichert (Museum Schiefes Haus). Die Hallenser Malerin hat sich im Rahmen eines sogenannten „Heimatstipendiums“ der Kunststiftung Sachsen-Anhalt mit dem Leben und Werk der Harzmaler auseinandergesetzt.

Ein Ausstellungsteil wird auch 2019 noch einmal für einige Monate geöffnet: Nach einer Schließung in den Wintermonaten werden die Gemälde des 20. Jahrhunderts ab dem Frühjahr noch bis in den Sommer 2019 im Kunsthof (Galerie 1530) zu sehen sein.

Ein reich bebilderter Katalog mit den Gemälden der Ausstellung ist im Harzmuseum und im Kunsthof zum Preis von 19,90 € erhältlich.

Schätze und Seltenheiten. 150 Jahre Harzbücherei

Harzbücherei, Ledereinband
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© Matthias Bein

Schätze und Seltenheiten – die Harzbücherei feiert Geburtstag. Die Stadt Wernigerode feierte im Sommer 2018 einen in der Region einzigartigen Bücherschatz: Die nunmehr 150 Jahre alte Harzbücherei.

Die Ausstellung würdigte die einzigartige Sammlung aus Harzliteratur, Karten, Handschriften und weiteren Quellen. Am 15. April 1868 wurde der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde in Wernigerode gegründet, der mit seiner Vereinsbibliothek als Keimzelle der späteren Harzbücherei gilt. Nach dem 2. Weltkrieg ging die Harzbücherei in die Trägerschaft der Stadt Wernigerode über, die den wertvollen Bestand seit den 80er Jahren auch mit eigenem Fachpersonal betreut.

Invasion der Arten

Damhirsch
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© Johann-Nikolaus Andreae

Am 6. März 2018 wurde diese naturkundliche Sonderausstellung über nach Mitteleuropa einwandernde Tier- und Pflanzenarten eröffnet. Hier wurden einzelne in unserer Region neuansässige Arten vorgestellt sowie deren Einfluss auf unser Ökosystem skizziert.

 
Wir alle kennen sie, den Waschbären, den Riesenbärenklau oder auch die Nilgans. Im Zusammenhang mit diesen Arten fallen oft Bemerkungen wie „wirtschaftlicher Schaden“, „gesundheitliche Gefahr“ oder „Verdrängung heimischer Arten“. Warum haben diese Pflanzen und Tiere einen so schlechten Ruf? Das verbindende Merkmal zwischen diesen drei Arten ist ihre Herkunft. Alle drei stammen aus anderen Regionen der Erde und kamen mit Hilfe des Menschen hierher. Alle drei besitzen eine hohe Anpassungsfähigkeit und haben bei uns nur wenige oder auch gar keine Feinde, die bestandsregulierend wirken würden. Alle drei verbreiten sich nahezu ungehindert über Mitteleuropa. Wir - und noch viel mehr alle anderen hier lebenden Pflanzen und Tiere - müssen uns also mit diesen Arten arrangieren.

Geschenkt. Weihnachtsgeschenke aus alter und neuer Zeit.

Märchenszene Hänsel und Gretel

Am Sonntag, 3. Dezember 2017, um 14 Uhr wurde die Sonderausstellung „Geschenkt! Weihnachtsgeschenke aus alter und neuer Zeit“ im Harzmuseum eröffnet.

Besonderes Highlight – Die Ausstellungsobjekte stammten nicht aus dem Bestand des Museums, es sind Leihgaben aus den privaten Haushalten dieser Region. So kamen 80 Objekte aus Wernigerode, Quedlinburg, aber auch Weißenfels und Thale. Zu sehen war ein breites Spektrum an Exponaten: Spielzeug, Brettspiele, Puppen, Teddybären, Kaufmannsladen, Bauernhof, Bücher und ein Kindernähkasten. Ergänzt wurde die Ausstellung u.a. durch drei thematisch passende Bildmotive, die vom Bildarchiv des Deutschen Historischen Museums in Berlin zur Verfügung gestellt worden sind.