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Sonderausstellung

An dieser Stelle möchten wir Sie über unsere aktuellen, geplanten und vergangenen Sonderausstellungen informieren.  In regelmäßigen Abständen bieten wir unseren Gästen auf diesem Wege eine thematische Erweiterung zu der Dauerausstellung unseres Harzmuseums an.

350 Jahre Schierke ...

Plakat "350 Jahre Schierke"
Plakat "350 Jahre Schierke"

... Vom Hüttenort zum Wanderparadies

Am 19. September um 18 Uhr wird Oberbürgermeister Peter Gaffert im großen Ratssaal die neue Sonderausstellung des Wernigeröder Harzmuseums eröffnen. Alle Interessierten sind dazu sehr herzlich eingeladen. Im Anschluss an die feierliche, musikalisch umrahmte Eröffnung im Rathaus besteht die Möglichkeit die Ausstellung im benachbarten Harzmuseum kostenfrei anzuschauen.

Das Haus am Klint zeigt die neue Ausstellung mit dem Titel „Vom Hüttenort zum Wanderparadies. 350 Jahre Schierke“ vom 20. September 2019 bis zum 11. Januar 2020. Anlass und Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Gründung einer Eisenhütte durch Graf Heinrich Ernst zu Stolberg im Jahr 1669, also vor genau 350 Jahren. Damit wurde auch der Grundstein für eine dauerhafte Ansiedlung und damit für den Ort Schierke gelegt, heute Ortsteil der Stadt Wernigerode. Gleichzeitig jährt sich die Eingemeindung von Schierke nach Wernigerode zum zehnten Mal.

Inhaltlich erarbeitet wurde die Sonderausstellung von dem Regionalhistoriker Dr. Uwe Lagatz. Ein großer Teil der gezeigten Ausstellungsstücke stammt aus örtlichen Archiven und privaten Sammlungen. Zusammen mit dem Harzmuseum entstand so eine Ausstellung, die in vier Kapiteln die Geschichte Schierkes von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis zu den Großprojekten und Projektideen der Gegenwart zeigt. So ist beispielsweise auch ein Modell der Schierker Feuerstein Arena in der Ausstellung zu sehen. Damit möchte die Ausstellung zeigen, dass die Entwicklung Schierkes keineswegs abgeschlossen ist und dass bewusste, zukunftsweisende Entscheidungen schon in vergangenen Jahrhunderten die Entwicklung des Ortes maßgeblich bestimmt haben.

 

Nutzen Sie hier die Gelegenheit um sich in unserem neuen Ausstellungsarchiv auch über unsere vergangenen Ausstellungen zu informieren.

DESIGN! bauhaus-erbe in der ddr

Plakat DESIGN
Plakat DESIGN

Unsere letzte Sonderausstellung war unser kleiner Beitrag zum diesjährigen Bauhaus-Jubiläum, dass mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen deutschlandweit und international gefeiert wurde.

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Geschirr, Spielzeug aus Kindertagen oder an Ihre erste Kaffeemühle? Vielleicht hat dies ein Gestalter entworfen, der mit seiner Arbeit in der Tradition des Bauhauses steht. Vor 100 Jahren gründete Walter Gropius in Weimar die Kunstschule, die ihre Spuren auf der ganzen Welt hinterlassen hat, nicht nur in der Architektur. Auch die Alltagswelt der Gebrauchsgegenstände wurde durch das Bauhaus und seine Schüler geprägt.

Die Sonderausstellung zeigte Design aus der DDR zwischen den 50er und 80er Jahren. Einige Objekte unserer Auswahl sind auch noch nach der staatlichen Wiedervereinigung entstanden. Somit umfasste die Ausstellung fast ein halbes Jahrhundert, in dem sich die Formensprache – in der Kunst wie in der Alltagswelt – oft radikal verändert hat. Gleichzeitig haben sich Gestaltungslinien aber auch fortgesetzt und wurden neu gedacht und variiert. Die Objekte stammten fast ausschließlich von Axel Rachwalski, der seit mehr als zehn Jahren und mit großer Leidenschaft am Gießerweg in Wernigerode seine Ausstellung „form gestaltung in der ddr“ betreibt. Viele davon können Besucher erstmals öffentlich sehen.

Die Ausstellung war vom 26. Juni bis zum 31. August 2019 bei uns im Museum zu besuchen.

Die Eröffnung am 25. Juni im Ratssaal wurde musikalisch von dem Klarinettenquartett "Quartett 3plus1" aus Leipzig begleitet.

Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück.

Wolf in der Seitenansicht
© Jürgen Borris
Wolf in der Seitenansicht © Jürgen Borris

Diese Sonderausstellung " Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück." ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

Seit langer Zeit ist er aus der freien Wildbahn verschwunden. Kinder kennen ihn meist nur aus Grimms Märchen oder aus dem Fernsehen, doch nun ist er zurückgekehrt: Canis Iupus, der Wolf. Doch wie soll er sich in einen Lebensraum einfügen, der ihm völlig fremd ist? Straßen, Siedlungen und eine intensiv genutzte Natur haben die Landschaft stark verändert - ein Fernhalten aus „menschlichen“ Gebieten ist kaum möglich.
Hier setzt die Wanderausstellung an. Sie soll in erster Linie aufklären und einen aktuellen Informationsstand üder den Wolf vermitteln. Es geht vor allem darum, den Wolf als das wahrzunehmen, was er ist: Ein Wildtier, das wieder seinen Platz im Naturhaushalt Mitteleuropas sucht.

Nun zieht die Ausstellung weiter nach Bad Wurzach in das NATURSCHUTZZENTRUM Wurzacher Ried

Deutsche Weihnacht 1900-1945

Deutsche Weihnacht 1917
© Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Harzmuseum Wernigerode präsentierte vom 2. Dezember 2018 bis zum 12. Januar 2019 die Wanderausstellung mit dem Titel "Deutsche Weihnacht 1900-1945", eine Leihgabe aus dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen historische Fotos, die ein Berliner Ehepaar vom Jahr 1900 bis 1945 jeweils zu Weihnachten von sich selbst aufgenommen hat.

Zum Hintergrund: Durch einen glücklichen Zufall ist das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf vor einigen Jahren in den Besitz einer besonderen Sammlung gelangt: Eine Serie von Fotos eines Ehepaars namens Wagner, das zunächst in Essen und seit 1909 in Berlin wohnte und sich von 1900 bis 1945 fast jedes Jahr vor dem Weihnachtsbaum abgelichtet hat. Ein seltenes und anschauliches Zeugnis deutscher Alltags- und Kulturgeschichte.

Dank Selbstauslöser sind die beiden Eheleute stets gemeinsam zu sehen. Die so entstandenen Fotos verschickten die Wagners als Weihnachtsgrüße an ihre Freunde. Die Fotoserie ermöglicht einen Einblick in Veränderungen und Zeitläufe, nicht nur hinsichtlich der Weihnachtsgeschenke oder des Tannenbaumschmucks, sondern auch in Bezug auf die Mode oder die Wohnzimmereinrichtung. Darüber hinaus werden schlaglichtartig bestimmte historische Situationen deutlich. So inszenieren sich die Wagners im Jahr 1915 noch vor einer Europakarte mit dem aktuellen Frontverlauf des 1. Weltkriegs, nur um zwei Jahre später bei Kohlenmangel in Mänteln neben dem Weihnachtsbaum zu stehen.

Die Harzmaler

Hallbauer, Brockenblick

Die dreiteilige Ausstellung "Die Harzmaler" ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Wernigeröder Kulturstiftung, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und dem städtischen Harzmuseum entstanden. Im Zentrum stand die Kunstsammlung des Harzmuseums mit ihren mehr als 400 Gemälden, die erstmals in größerem Umfang einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Die dreiteilige Ausstellung fand gleichzeitig im Harzmuseum (19. Jahrhundert), in der Galerie 1530 im Kunsthof (20. Jahrhundert) und im Schiefen Haus (zeitgenössische Kunst) an drei Standorten statt. 

Die Gemälde aus der Sammlung des Harzmuseums wurden im dritten Ausstellungsteil um eine zeitgenössische Perspektive von Christine Bergmann bereichert (Museum Schiefes Haus). Die Hallenser Malerin hat sich im Rahmen eines sogenannten „Heimatstipendiums“ der Kunststiftung Sachsen-Anhalt mit dem Leben und Werk der Harzmaler auseinandergesetzt.

Ein Ausstellungsteil wird auch 2019 noch einmal für einige Monate geöffnet: Nach einer Schließung in den Wintermonaten werden die Gemälde des 20. Jahrhunderts ab dem Frühjahr noch bis in den Sommer 2019 im Kunsthof (Galerie 1530) zu sehen sein.

Ein reich bebilderter Katalog mit den Gemälden der Ausstellung ist im Harzmuseum und im Kunsthof zum Preis von 19,90 € erhältlich.

Schätze und Seltenheiten. 150 Jahre Harzbücherei

Harzbücherei, Ledereinband
© Matthias Bein

Schätze und Seltenheiten – die Harzbücherei feiert Geburtstag. Die Stadt Wernigerode feierte im Sommer 2018 einen in der Region einzigartigen Bücherschatz: Die nunmehr 150 Jahre alte Harzbücherei.

Die Ausstellung würdigte die einzigartige Sammlung aus Harzliteratur, Karten, Handschriften und weiteren Quellen. Am 15. April 1868 wurde der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde in Wernigerode gegründet, der mit seiner Vereinsbibliothek als Keimzelle der späteren Harzbücherei gilt. Nach dem 2. Weltkrieg ging die Harzbücherei in die Trägerschaft der Stadt Wernigerode über, die den wertvollen Bestand seit den 80er Jahren auch mit eigenem Fachpersonal betreut.

Invasion der Arten

Damhirsch
© Johann-Nikolaus Andreae

Am 6. März 2018 wurde diese naturkundliche Sonderausstellung über nach Mitteleuropa einwandernde Tier- und Pflanzenarten eröffnet. Hier wurden einzelne in unserer Region neuansässige Arten vorgestellt sowie deren Einfluss auf unser Ökosystem skizziert.

 
Wir alle kennen sie, den Waschbären, den Riesenbärenklau oder auch die Nilgans. Im Zusammenhang mit diesen Arten fallen oft Bemerkungen wie „wirtschaftlicher Schaden“, „gesundheitliche Gefahr“ oder „Verdrängung heimischer Arten“. Warum haben diese Pflanzen und Tiere einen so schlechten Ruf? Das verbindende Merkmal zwischen diesen drei Arten ist ihre Herkunft. Alle drei stammen aus anderen Regionen der Erde und kamen mit Hilfe des Menschen hierher. Alle drei besitzen eine hohe Anpassungsfähigkeit und haben bei uns nur wenige oder auch gar keine Feinde, die bestandsregulierend wirken würden. Alle drei verbreiten sich nahezu ungehindert über Mitteleuropa. Wir - und noch viel mehr alle anderen hier lebenden Pflanzen und Tiere - müssen uns also mit diesen Arten arrangieren.

Geschenkt. Weihnachtsgeschenke aus alter und neuer Zeit.

Märchenszene Hänsel und Gretel

Am Sonntag, 3. Dezember 2017, um 14 Uhr wurde die Sonderausstellung „Geschenkt! Weihnachtsgeschenke aus alter und neuer Zeit“ im Harzmuseum eröffnet.

Besonderes Highlight – Die Ausstellungsobjekte stammten nicht aus dem Bestand des Museums, es sind Leihgaben aus den privaten Haushalten dieser Region. So kamen 80 Objekte aus Wernigerode, Quedlinburg, aber auch Weißenfels und Thale. Zu sehen war ein breites Spektrum an Exponaten: Spielzeug, Brettspiele, Puppen, Teddybären, Kaufmannsladen, Bauernhof, Bücher und ein Kindernähkasten. Ergänzt wurde die Ausstellung u.a. durch drei thematisch passende Bildmotive, die vom Bildarchiv des Deutschen Historischen Museums in Berlin zur Verfügung gestellt worden sind.