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12.03.2020

Corona: umfangreiche Vorkehrungen im Harzklinikum

Besucher und Patienten des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben werden ab sofort an allen Klinik-Eingängen auf Hinweisschildern zu besonderem Verhalten wegen der fortschreitenden CoronaAusbreitung in Deutschland und ersten Erkrankten auch im Harzkreis aufgefordert.

Mitarbeiter der Notaufnahme im Wernigeröder  Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben
Tom Koch © Harzklinikum
Mitarbeiter der Notaufnahme im Wernigeröder Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben
Tom Koch © Harzklinikum

Besucher und Patienten des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben werden ab sofort an allen Klinik-Eingängen auf Hinweisschildern zu besonderem Verhalten wegen der fortschreitenden CoronaAusbreitung in Deutschland und ersten Erkrankten auch im Harzkreis aufgefordert. Diese Hinweise tragen die Überschrift „ Corona – unsere gemeinsame Verantwortung“, um jeden Einzelnen daran zu erinnern, dass auch er mit seinem persönlichen Verhalten das Ausbreiten dieser Pandemie beeinflussen kann.

Danach sollen Besucher Kontakte mit Patienten auf das unbedingt Notwendigste verringern, stattdessen das Telefon zum Telefonieren und Nachrichtenaustausch nutzen. Für Patienten mit Atemwegserkrankungen besteht ein Besuchsverbot. Für Besucher, die selbst an Atemwegserkrankungen leiden, besteht für das Harzklinikum ein Zutrittsverbot. Einzelheiten zu den Besuchsregelungen können individuell mit dem Pflegepersonal telefonisch besprochen werden.

Patienten, die an einer leichten Erkältung, an Schnupfen, Husten, Halsschmerzen leiden, deswegen die Notaufnahmen in Quedlinburg oder Wernigerode aufsuchen wollen, sollen darauf unbedingt verzichten. Stattdessen sollten sich diese Personen zunächst telefonisch an die Sprechstunden-Hotline: 116 117 oder an das KreisGesundheitsamt: (0 39 41) 59 70 55 55 wenden

Zum Schutz der Patienten, Besucher und ebenso der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Krankenhauses werden außerdem sämtliche Veranstaltungen im Harzklinikum abgesagt, die medizinisch nicht notwendig sind. Das betrifft beispielsweise die bei der Bevölkerung beliebten Harzer Gesundheitsgespräche ebenso wie den „Girls-und-Boys-Zukunftstag am 26. März, für den es bereits zahlreiche Anmeldungen Jugendlicher gegeben hat.


Bildunterschrift: 

Ein Mitarbeiter der Notaufnahme im Wernigeröder  Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben hält ein Schild in den Händen, das wegen der Ausbreitung des Corona-Virus‘ jetzt an mehreren Stellen im kommunalen Krankenhaus angebracht wird.  (c) Tom Koch/Harzklinikum