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10.03.2020

Harzklinikum ist auf Umgang mit Patienten bei Corona-Verdacht vorbereitet

Das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben hat sich auf den Umgang mit Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem CoronaVirus besteht, bereits vorbereitet, als erste Berichte aus China bekanntgeworden sind.

Digitale Abbildung eines Virus
© pixabay.com
Digitale Darstellung eines Virus © pixabay.com

Angesichts der aktuellen Entwicklung mit der Häufung von Krankheitsfällen auch in Deutschland wird von der Krankenhausleitung des Harzklinikums regelmäßig mit den Hygiene-Verantwortlichen überprüft, ob die eigenen Vorkehrungen ausreichend und angemessen sind, Anpassungen werden laufend vorgenommen. Dazu gehört, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig – mit Ausbruch in China - über das Auftreten des neuartigen Corona-Virus informiert worden sind.

Verbunden mit Hinweisen und Anweisungen zum Umgang mit Patienten, bei denen ein entsprechender Verdacht besteht. Darüber hinaus wurde erneut darauf hingewiesen, dass jene Hygienerichtlinien, die beispielsweise bei einer Grippe (Influenza) einzuhalten sind, auch für den Corona-Verdacht gelten. Zusätzlich hat der verantwortliche Hygienearzt im Harzklinikum auf weiterführende und ständig aktualisierte Informationen des Robert Koch-Institutes reagiert.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Notaufnahmen, in den Inneren Kliniken und den Kinderkliniken, jeweils in Quedlinburg und Wernigerode - damit in jenen Bereichen, die als erste Patientenkontakt haben - hat es gesonderte, Informationen und Anweisungen gegeben. Dazu zählen Hinweise zur diagnostischen Klärung von Corona-Verdachtsfällen, beispielsweise wenn Personen entsprechende Krankheitssymptome zeigen sowie von einem Aufenthalt in China oder Norditalien und/oder Kontakt mit Erkrankten berichten.

Vorbereitet ist zudem, dass für das Klinikpersonal mit Umgang mit diesen Patienten, Schutzbekleidung zur Verfügung steht; dazu zählen Atemschutzmasken, Schutzkittel, Handschuhe und Schutzbrillen. Darüber hinaus sind im Harzklinikum Pläne hinterlegt, nach denen zu handeln ist, sollte ein „Corona“-Patient - beziehungsweise zunächst mit Verdacht auf diese Erkrankung - im Harzklinikum behandelt werden.

Dazu zählen beispielsweise die Isolation dieser Kranken in Einzelzimmern sowie spezielle Hygieneanweisungen im Umgang mit diesen Patienten.