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27.11.2019

Blick hinter die Kulissen: Oberbürgermeister Peter Gaffert besucht Harzdruckerei, Modehaus Kolle und Harzer Likörmanufaktur

Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert konnte sich am vergangenen Mittwoch beim Besuch der Produktionsstätte der Harzdruckerei, in den Verkaufsräumen des Modehaus Kolle und der Harzer Likörmanufaktur von der Stärke des Wirtschaftsstandortes Wernigerode überzeugen. 

Firmenbesuche des Oberbürgermeisters
© Stadt Wernigerode
Firmenbesuche des Oberbürgermeisters © Stadt Wernigerode

Der Tag begann mit dem Besuch der Harzdruckerei. Hier erlebte Oberbürgermeister Peter Gaffert mit seinen Mitarbeiterinnen eine sehr informative und interessante Führung durch die gesamte Druckerei. Bevor diese so richtig losging, nahm sich Geschäftsführer Thomas Schulz aber die Zeit, um Wernigerodes Stadtoberhaupt die aktuelle Marktlage der Druckbranche näher zu bringen und die historischen Daten des Druck- und Verlagshauses zu erläutern. In Zeiten von Druckerei-Sterben und Marktbereinigungen braucht es neue, zielgruppengerechte Geschäftsmodelle. „Eine der größten Veränderungen in den letzten Monaten war daher der Zusammenschluss mit dem Werbehaus Kamarys. Damit haben wir neue Synergien geschaffen und können unseren Kunden nun vom Flyer bis zum Werbeträger alles anbieten.“ Das moderne Unternehmen, dass 38 Mitarbeiter beschäftigt, feiert in zwei Jahren 75-jähriges Firmenjubiläum. Eine stolze Zahl, die sich nur durch ständige Weiterentwicklung, Innovation und Marktanpassung erreichen lassen. Auch das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit spielen in dem Druckhaus eine wichtige Rolle. „Wir legen Wert auf umweltfreundliche Druckfarben, nachhaltigen Strom aus Wasserkraft und energiesparende LED-Leuchtmittel. Unsere Papiere sind FSC®-zertifiziert und die produktionsbedingten Papierabfälle werden vollständig recycelt. Auf dem Dach der Harzdruckerei entsteht zudem derzeit eine Photovoltaikanlage.“ informiert Thomas Schulz. Das Konzept der Druckerei ist stimmig und wird vor allem von Kunden aus der Region angenommen. Kurze Wege, Individualität, guter Service mit zielgerichtete Beratung sowie die Qualität des Unternehmens sprechen für sich. 

Hohe Qualitätsansprüche erlebte das Team um Peter Gaffert auch bei seinem nachfolgenden Besuch, dem Modehaus Kolle in der Innenstadt Wernigerodes. Geschäftsführer Markus Giger informierte über die aktuellen Daten und Fakten des Unternehmens. Das Modehaus beschäftigt in vier Filialen rund 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wovon 20 in Wernigerode arbeiten. Die Filiale wurde 1993 eröffnet und feierte im September 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum. „Unsere Umsatzzahlen in Wernigerode sind weiterhin steigend“ freute sich Giger. „Das liegt an dem guten Standort, der guten Konjunktur und an den steigenden Touristenzahlen.“ Peter Gaffert konnte dies nur bestätigen. „Die vorliegenden Zahlen für 2019 sprechen für sich. Wernigerode ist nach wie vor sehr beliebt. Immer mehr Menschen möchten hier Urlaub machen. Neben Ausflügen und gutem Essen erwarten die Touristen auch eine attraktive Innenstadt mit tollen Geschäften. Ich freue mich, dass wir unseren Gästen und Einwohnern so gute Einkaufserlebnisse bieten können.“ Dass das Modehaus dazu gehört ist unbestritten. Auf 1200 m² Verkaufsfläche findet man ein großes Sortiment an Bekleidung der verschiedensten Marken. Das Unternehmen ist auch Mitglied der Kaufmannsgilde Wernigerode. Im Zusammenschluss mit anderen innerstädtischen Einzelhändlern hat sich die Gilde zum Ziel gesetzt, das ausgezeichnete Niveau noch weiter auszubauen und den Einkauf in Wernigerodes Innenstadt zu einem Erlebnis für alle Einheimischen und Gäste zu gestalten. 

Weiter ging es mit einem Besuch der neu angesiedelten Harzer Likörmanufaktur. Geschäftsführerin Nicole Tondera begrüßte die Gäste in den neu hergerichteten Geschäftsräumen der alten Heidemühle. Hier konnten sich alle ein Bild von der wunderbaren Auswahl an Kräuterlikören, Fruchtsaftlikören, Bränden sowie Destillaten des Unternehmens machen. Aber auch Deko und Geschenkartikel werden in dem urig eingerichteten Geschäft angeboten. Nicole Tondera, die das Unternehmen seit 2016 leitet, hat viel vor: „Wir möchten unsere Produktion von Gernrode nach Wernigerode holen.“ Dafür ist die Firmenchefin derzeit in Verhandlungen mit der Wirtschaftsförderung. Sobald ein geeignetes Grundstück gefunden ist, kann der Umzug starten. Dann soll hier die Produktion vorgestellt, Führungen angeboten und Kostproben gereicht werden. Ein zweites Standbein soll das kleine Café werden, dass momentan liebevoll eingerichtet wird. Nicht mehr lange und man kann in der Heidemühle bei einem Likörchen, Kaffee und Kuchen entspannen. Oberbürgermeister Peter Gaffert wünschte der Geschäftsführerin und ihrem Team alles Gute für die Zukunft und Glück für die gesetzten Ziele in Wernigerode. 

Fotos: Ute Walther-Nachtmann (links) von der Wirtschaftsförderung Wernigerode, und Oberbürgermeister Peter Gaffert (rechts) besuchten Geschäftsführer Thomas Schulz in der Harzdruckerei. 

(Stadt Wernigerode / Pressestelle Winnie Zagrodnik)