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20.11.2019

Aktuelle Information zur Havarie/Fischsterben in der Holtemme

Die Ermittlungen der Ursachen für die Havarie dauern weiterhin an. Ein bisher nicht genau zu bestimmender Anteil der Schwefelsäure gelangte über die Entwässerungseinrichtungen der Oberflächenentwässerung in die Steinerne Renne/Holtemme.

Forellen
RENE RAUSCHENBERGER © pixabay.com
Forellen im Bach
RENE RAUSCHENBERGER © pixabay.com

Nach derzeitigen Erkenntnissen sind in einer Anlage der Fa. Eternity Technologies Manufacturing (Germany) GmbH durch eine gerissene Verbindung im Pumpbetrieb eines Schwefelsäurebehälters etwa 4 Kubikmeter hochkonzentrierte Schwefelsäure ausgetreten. Der Großteil der ausgetretenen Schwefelsäure konnte in dem für Havariefälle vorgesehenen Auffangkanal zurückgehalten werden. Ein bisher nicht genau zu bestimmender Anteil der Schwefelsäure gelangte über die Entwässerungseinrichtungen der Oberflächenentwässerung in die Steinerne Renne/Holtemme.

Die Ursache dafür ist noch nicht abschließend ermittelt. Eingeleitete Sofortmaßnahmen wie die säureresistente Absperrung der Einleitstelle sowie der angeordneten Reinigung aller betroffenen Kanäle und Rückfangvorrichtungen befinden sich kurz vor Abschluss. In den kommenden Tagen sollen Gutachten zur Ursachenforschung angefertigt werden. Dafür arbeiten das Umweltamt des Landkreises Harz, der Betrieb und ein externes Planungsbüro eng zusammen. Eine Gefahr besteht aktuell nicht mehr. Die in die Holtemme gelangte Schwefelsäure hat sich durch den Zustrom weiterer Fließgewässer stromabwärts weiter verdünnt und damit neutralisiert.  (Quelle: Landkreis Harz / Pressestelle)