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26.09.2019

NETZWERKKONFERENZ FRÜHE HILFEN 2019

Die Netzwerkkonferenz der Frühen Hilfen findet am 6. November in der Zeit von 12.30 bis 18.30 Uhr
im Großen Kirchsaal des Diakonissen- Mutterhauses Elbingerode e.V. statt.

Netzwerk Frühe Hilfen Harz

„Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und dessen Auswirkungen“
Die Netzwerkkonferenz der Frühen Hilfen findet am 6. November in der Zeit von 12.30 bis 18.30 Uhr im Großen Kirchsaal des Diakonissen- Mutterhauses Elbingerode e.V. statt.

In der diesjährigen Netzwerkkonferenz wird ein multiprofessioneller Blick auf die Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft für das Kind und das System Familie genommen sowie interdisziplinäre Angebote und Möglichkeiten der Prävention vorgestellt.

Der Fachtag richtet sich an alle Netzwerkpartner der Frühen Hilfen im Landkreis Harz, Fachkräften aus dem medizinischen, psychosozialen, pädagogischen, juristischen Bereich sowie Ehrenamtliche, welche in ihrer Arbeit Familien in der Schwangerschaft beziehungsweise mit Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 0 bis 3 Jahren im Landkreis unterstützen.

Weitere Informationen zum Ablauf und Anmeldeverfahren finden Interessierte unter www.fruehehilfen-harz.net.

Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2019.

Hintergrund:

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist in Deutschland der häufigste Grund für nicht genetische Behinderungen. Angeborene Fehlbildungen, geistige Behinderungen, Entwicklungs- und Wachstumsstörungen sowie Verhaltensauffälligkeiten sind Folgen von Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft. Veröffentlichungen der Bundesdrogenbeauftragten kommen zu dem Schluss, dass in Deutschland jährlich etwa 10 000 Babys mit alkoholbedingten Schädigungen, fetale AlkoholspektrumStörungen (FASD), auf die Welt kommen. Man vermutet, dass davon mehr als 1 000 Kinder das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schwerwiegenden geistigen und körperlichen Behinderung, aufweisen.

FASD ist kein spezielles Problem von suchtbelasteten Familien, sondern betrifft Kinder aller Gesellschaftsschichten. Völlig unabhängig von sozialer Herkunft und Bildungsniveau existiert bis heute kein gesamtgesellschaftliches Problembewusstsein für Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.
(Quelle: https://www.drogenbeauftragte.de)