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27.09.2019

Wernigerode ist Gastgeber für das II. VIA ROMEA Pilgersymposium

Vom 27. bis zum 29. September 2019 findet in Wernigerode das II. VIA ROMEA Pilgersymposium unter dem Motto „Bunte Begegnungen in der Bunten Stadt am Harz“ statt.

Der Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Armin Willingmann (mitte) freut sich zusammen mit Erdmute Clemens (Geschäftsführerin) und Jens Friedrich (Mitarbeiter) von der Wernigerode Tourismus GmbH auf das Pilgersymposium in Wernigerode.
© WTG
Der Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Armin Willingmann (mitte) freut sich zusammen mit Erdmute Clemens (Geschäftsführerin) und Jens Friedrich (Mitarbeiter) von der Wernigerode Tourismus GmbH auf das Pilgersymposium in Wernigerode. © WTG

Getreu diesem Motto lädt die Wernigerode Tourismus GmbH zum Pilgersymposium ein. Es werden Gäste aus ganz Deutschland, Österreich und Italien erwartet, die sich dem Wesen des Pilgerns aus touristischer und persönlicher Sicht nähern wollen.  Alle Interessierten sind zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen.

Auf die Mitgliederversammlung des Vereins folgen der öffentliche Empfang und die Begrüßung der Gäste durch die Vertreter der Stadt Wernigerode und der Romweg-Vereine aus Italien und Deutschland im Rathaussaal der Stadt Wernigerode. Eine Harzreise der besonderen Art bietet das Abendprogramm, wenn das "AndersWelt Theater" aus Stolberg, zu einer Lesung aus Werken von Johann Wolfgang von Goethe und Heinrich Heine einlädt.

Am Sonnabend stehen Impulse durch die Referate und Vorträge im Mittelpunkt. Zunächst begrüßt Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, bevor Simon Sosnitza vom Kloster Michaelstein über die Person des Abtes Albert von Stade spricht. Prof. Dr. Chrisian Antz, der "Begründer" des Begriffs "spiritueller Tourismus" spricht über die "Spirituelle Suche als Zukunftsthema für Kirche und Tourismus" und Prof. Dr. Mathilde Groß von der Hochschule Harz zeigt "Reisemotive und Angebotsformen sinn- und wertorientierter Touristik" auf. Es folgen persönliche Erfahrungsberichte von Pfarrer Christian Vornewald, Jakob Friedrich aus Blankenburg und Thomas Mohr aus München/Bozen, welche den Weg auf unterschiedlichste Weise erfahren haben. Annette Lehmann, Pilgerpastorin aus Hannover, spricht von der Freiheit des Pilgerns, wenn es bei ihr heißt: "NEU LAUFEN LERNEN".

Auf der sich anschließenden Vernissage zur Ausstellung "PilgerBegegnungen" im Schiefen Haus können sich die Teilnehmer des Symposiums und alle Gäste zu ihren Pilgererfahrungen austauschen.

Den Abschluss des Pilgersymposiums bildet am Sonntag eine "Minipilgerwanderung" auf der VIA ROMEA zur Theodbaldikapelle, wo unter der Leitung von Pfarrer Stefan Gresing der Abschlussgottesdienst stattfinden wird.

Die VIA ROMEA - ein Pilgerweg welcher von Stade kommend, über Wernigerode nach Rom führt, wird von Abt Albert aus Stade im Jahre 1236 beschrieben. Von einem Treffen mit dem Papst zurück in seine Heimat unterwegs, hinterließ er in seinen Reiseaufzeichnungen eine detaillierte Beschreibung des Weges. Nachdem diese Aufzeichnungen vor ein paar Jahren wiederentdeckt wurden, gründeten einige Kommunen entlang des Weges und Privatpersonen vor 10 Jahren den Förderverein „Romweg Abt Albert von Stade“ e.V. Seit dem entwickeln Sie den Weg zusammen zu einem europäischen Projekt, welches Grenzen überwinden und Begegnungen entlang des Weges schaffen will.

Um eine Anmeldung auf der Internetseite www.viaromea.de oder unter der Telefonnummer 03943 - 55 378 34 (Jens Friedrich, Wernigerode Tourismus GmbH) wird gebeten.

Nähere Informationen zum II. VIA ROMEA Pilgersymposium finden sich auf der Internetseite www.viaromea.de.

Ansprechpartner:

Wernigerode Tourismus GmbH
Jens Friedrich
Marktplatz 10
38855 Wernigerode
Tel. 03943 - 55 378 34
j.friedrich@wernigerode-tourismus.de


Bilduntertitel: Der Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Armin Willingmann (Bildmitte) freut sich zusammen mit Erdmute Clemens (Geschäftsführerin) und Jens Friedrich (Mitarbeiter) von der Wernigerode Tourismus GmbH auf das Pilgersymposium in Wernigerode., Foto: WTG