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06.06.2019

Eröffnung der Ausstellung »Habitat« im Rahmen der Projektreihe zur Waldhauptstadt 2019

Die Ausstellung des Künstlers Michael Lerche zeigt Waldskulpturen, die insbesondere die Ästhetik der Vergänglichkeit, aber auch die  Metamorphosen in der Natur und die Spuren der Menschen und Tiere darstellen.

Ausstellungseröffnung im Schiefen Haus
© Stadt Wernigerode
Ausstellungseröffnung im Schiefen Haus © Stadt Wernigerode

Am 6. Juni 2019 wurde im Museum Schiefes Haus in Wernigerode am Klint die Ausstellung „Habitat“ des Künstlers Michael Lerche im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Zur feierlichen Eröffnung hat die Stadt Wernigerode gemeinsam mit der Kulturstiftung Wernigerode eingeladen.

Die Ausstellung des Künstlers Michael Lerche zeigt Waldskulpturen, die insbesondere die Ästhetik der Vergänglichkeit, aber auch die  Metamorphosen in der Natur und die Spuren der Menschen und Tiere darstellen. 

Michael Lerche freut es ganz besonders, diese Werke in Wernigerode im Aktionsprogramm zur Waldhauptstadt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Im Wald werde ich vom Getriebenen zum Suchenden“, so Michael Lerche. Er nutzt die Ruhe im Wald, um konzentriert nach Hölzern zu suchen, die vom „Leben“ gezeichnet sind. Am Ende entwickelt er daraus Waldskulpturen, die mit einer reduzierten Farbpalette den Hölzern eine neue Ästhetik geben. Diese stehen im Kontrast zur schrillen Reizüberflutung unserer Umwelt. 

Volker Friedrich, stellvertretender Oberbürgermeister, eröffnete die Ausstellung: „Durch meine große Affinität zum Wald freue ich mich, diese Ausstellung zu eröffnen. Die Stadt Wernigerode ist einer der größten Waldeigentümer Sachsen-Anhalts und damit auch dem Naturschutz und einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung verpflichtet. Es freut mich sehr, in der Ausstellung Gegenständliches zu finden, was man auch im Wald tatsächlich findet. Aber auch die Kombination mit zufällig  gefundenen Motorenteilen finde ich sehr spannend.“ 

Rainer Schulze, Vorsitzender der Kulturstiftung Wernigerode, auf dessen Initiative diese Ausstellung realisiert werden konnte, zeigte sich sehr begeistert von den Werken, die den Charakter der Räume im Schiefen Haus positiv verändern. „Der Brückenschlag zwischen Kunst und Natur ist gelungen und zeigt die ganz persönliche Perspektive des Künstlers. Kombiniert mit anderen Materialien gewinnen die teilweise morbiden und von Insekten gekennzeichneten Hölzer einen neuen Ausdruck.“, so Rainer Schulze. 

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 01. September 2019 im Museum Schiefes Haus, direkt am Rathaus Wernigerode an der Blumenuhr. (pb) 

Weitere Informationen:

www.museum-schiefes-haus.de

http://www.michael-lerche.de 

Bildunterschrift: (v.r.n.l.) Stellvertretender Oberbürgerbürgermeister Volker Friedrich, Vorsitzender des Kunst- und Kulturvereins Wernigerode Rainer Schulze und der Künstler Michael Lerche im Kunstgespräch © Petra Bothe