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Sonderausstellung "Der Maler Albert Schöpwinkel"

Sonderausstellung über Künstler des 19. Jahrhunderts im Harzmuseum

Beginn:

11.05.202010:00 Uhr

Ende:

24.10.202017:00 Uhr

Ort:
Ortschaft:

Wernigerode

Region:

Harz

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Mit der aktuellen Sonderausstellung zeigt das Wernigeröder Harzmuseum einen Künstler, der noch nie mit einer großen Einzelausstellung gewürdigt wurde. Unter der Überschrift „Der Maler Albert Schöpwinkel – eine Hommage“ würdigen wir einen der bedeutendsten Maler seiner Zeit in der Region.

Zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, Fotos und Handschriften wurden vom Harzmuseum in den letzten Monaten zusammengetragen. Darunter befinden sich unter anderem Landschaftsdarstellungen aus Wernigerode und Umgebung, aus der rheinischen Heimat Schöpwinkels, aber auch Motive seiner Reisen nach Südfrankreich und in die Schweiz. Hinzu kommen zwei Porträts, ein Selbstporträt des Künstlers und eines seiner ersten Frau Albertine.
Ergänzt wird die Sonderausstellung durch Familienfotos, Zeichnungen, ein Skizzenbuch, sowie weitere Materialien und Quellen. Damit bietet sich zum ersten die Gelegenheit den Künstler Albert Schöpwinkel mit einem Querschnitt seines künstlerischen Werks umfassend kennenzulernen. Da die Kunstwerke überwiegend aus Privatbesitz stammen, waren viele davon noch nie öffentlich zu sehen. Mit Abstand wichtigster Leihgeber der Ausstellung ist ein Urenkel Schöpwinkels, der in Wernigerode lebt. Ohne diese Leihgaben wäre die Ausstellung nicht möglich gewesen.

Albert Schöpwinkel wird in der Ausstellung nicht nur nur als bedeutender Maler und Zeichner sichtbar, man erfährt auch manches über sein Leben und seine berufliche Laufbahn. So war er war ab 1859 ein wichtiger Beamter im Dienst von Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode. Für etwa 35 Jahre übernahm er verschiedene Verwaltungsaufgaben, zunächst als Privatsekretär von Graf Otto, später als Kanzleirat und zusätzlich als Verantwortlicher für die gräflichen Sammlungen. 24 Jahren lang gab er zudem Zeichenunterricht am gräflichen Gymnasium, dem heutigen Gerhart-Hauptmann-Gymnasium. Auch innerhalb der Wernigeröder Stadtgesellschaft war Schöpwinkel gut vernetzt und pflegte Freundschaften und gute Kontakte zu verschiedenen bekannten Persönlichkeiten. 1894 trat er nicht zuletzt wegen gesundheitlicher Probleme in den Ruhestand und zog wieder in seine rheinische Heimat zurück. Seinen Lebensabend verbrachte er in Obercassel, heute ein Stadtteil von Bonn. Schöpwinkel führte zeitlebens ein handschriftliches Verzeichnis seiner Werke, in dem 240 Nummern notiert sind, darunter überwiegend Ölgemälde.

Schöpwinkels Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 180. Mal, sein Todestag zum 110. Mal. Diese Sonderausstellung kann bis zum 24. Oktober 2020 besichtigt werden!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch ...

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