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Erneuerbare Energien im Wärmebereich fördern

Leistungsbeschreibung

Das „KfW-Programm Erneuerbare Energien - Premium - Tiefengeothermie" unterstützt Investitionen in Tiefengeothermie-Anlagen sowie die dazugehörigen Bohrungen mit zinsgünstigen Darlehen der KfW in Verbindung mit Tilgungszuschüssen des Bundes aus dem Markanreizprogramm (MAP).

Mit der Leistung Erneuerbare Energien – Premium – Tiefengeothermie wird Ihr Energievorhaben gefördert, wenn Sie tiefe Erdwärme in mehr als 400 Metern Bohrtiefe erschließen und nutzen wollen, das Thermalfluid mindestens 20° C warm ist und Ihr Vorhaben in Deutschland durchgeführt wird sowie alle weiteren Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Es bestehen drei voneinander unabhängige kumulierbare Förderbausteine:

– Tilgungszuschuss für die obertägige Anlage („Anlagenförderung“),

– Tilgungszuschuss für Bohrkosten,

– Mehrkostenförderung.

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich, wenn die EU-Beihilfegrenzen eingehalten werden. Höchstens 80 Prozent der förderfähigen Kosten dürfen aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Unternehmen in Schwierigkeiten (in bestimmten Fällen),
  • Hersteller von förderfähigen Anlagen und
  • der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen

Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen und den Tilgungszuschuss besteht nicht.

Fachlich freigegeben am

17.08.2018

An wen muss ich mich wenden?

für Unternehmen: Ihr Finanzierungspartner (z.B. Hausbank)

für Kommunen:

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main


Telefon: 069 74 31 - 0
Fax: 069 74 31 - 29 44

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Gebühren fallen an?

Für die Antragstellung werden keine Gebühren erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Antrag ist vor Vorhabenbeginn zu stellen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden, notwendige Reservierungen von Geräten, Investitionsgütern oder Dienstleistungen sind erlaubt. Zusätzlich gelten die Regelungen der KfW.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

  • Onlineverfahren möglich: nein
  • Schriftform erforderlich: ja
  • Persönliches Erscheinen nötig: nein
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Geothermie und Umweltwärme
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Feste Biomasse
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Ersatzmaßnahmen
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Flüssige Biomasse (Bioöl)
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Gasförmige Biomasse (Biogas)
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Ausnahmen
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Solarthermische Anlagen (Solarthermie)
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Versorgung mehrerer Gebäude
  • Nachweisführung nach § 10 EEWärmeG - Kälte aus erneuerbaren Energien

Verfahrensablauf

Die KfW vergibt die Darlehen (mit Ausnahme für Kommunen) nicht direkt, sondern über den von Ihnen gewählten Finanzierungspartner.

  • Beantragen Sie den Kredit bei Ihrem Finanzierungspartner.
  • Ihr Finanzierungspartner beantragt dann für Sie die Förderung
  • Die KfW prüft nun Ihre Unterlagen und entscheidet über die Förderung.
  • Sie schließen den Kreditvertrag ab und Ihr Vorhaben kann beginnen.
  • Nach Durchführung der Arbeiten reichen Sie eine Bestätigung ein, damit Ihnen der Tilgungszuschuss gutgeschrieben werden kann.

Voraussetzungen

Sie sind insbesondere ein Unternehmen oder eine Kommune.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungszeit kann im Vorfeld nicht bestimmt werden. Sie hängt von den erforderlichen Genehmigungen z.B. nach dem Bundesberggesetz (BBergG), den Vorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) bzw. der landesrechtlichen Wassergesetze und bauplanungs- bzw. bauordnungsrechtlichen Regelungen ab.

Urheber