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Beratungsfolge

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Die Stadt Wernigerode verfolgt seit langem den Wunsch, alle ehrenamtlichen Helfer in sozialen, kulturellen, sportlichen und kirchlichen Bereichen zu würdigen.

Die ursprüngliche Initiative des Landkreises Harz beschränkte sich leider nur auf eine sogenannte „Blaulichtkarte“r Rettungskräfte. Um alle Ehrenamtlichen einzubinden, hat die Stadt die Entwicklung einer eigenen, umfassenden Ehrenamtskarte weiterhin intensiv vorangetrieben. Als bekannt wurde, dass der Landkreis seine Karte nun doch für alle Ehrenamtlichen öffnen will, war das städtische Projekt bereits weit fortgeschritten. Auch die tatsächlich teilnehmenden Städte an der Landkreis-Karte und die bewilligten Vergünstigungen entwickelten sich erst sehr spät. Die Voraussetzungen sind andere als vom Stadtrat festgelegt, und häufig wird nach eigenen Ehrenamtlichen der Kommunen und auswärtigen Ehrenamtlichen differenziert. Die Werthaltigkeit der Angebote unterscheidet sich in vielen teilnehmenden Städten. Auch die Stadt Quedlinburg führt ihre eigene kommunale Ehrenamtskarte zunächst weiter. Die Stadt begrüßt aber ausdrücklich alle Initiativen, und in unseren städtischen Gremienbefassungen wurde regelmäßig kommuniziert, dass sowohl das städtische System als auch das kreiseigene evaluiert werden sollen.r weitere Reduzierungen von kommunalen Eintrittsgeldern wird und muss der Stadtrat dann perspektivisch eine Entscheidung treffen.

 

Das städtische Projekt läuft bereits erfolgreich. Das Anmeldeformular steht auf der Website der Stadt bereit, und erste Anmeldungen liegen bereits vor. Die Anmeldefrist endet am 31. Oktober. Die feierliche Ausgabe der ersten Ehrenamtskarten ist passenderweise für den 8. Dezember zum Tag des Ehrenamtes geplant. Die Nutzung der Karte und die damit verbundenen Angebote starten dann offiziell ab dem 1. Januar 2027

 

Die Stadt wird die Akzeptanz der eigenen Karte nach einem Jahr Laufzeit (Ende 2027) evaluieren. Ein späterer Anschluss an das System des Landkreises wird dabei offen geprüft und dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

 

 

D o r f f

Dezernent I

 

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Begründung:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich begrüße, dass Personen, die ehrenamtlich tätig sind, eine Würdigung ihres Engagements durch die Einführung der Ehrenamtskarte erfahren, wie sie auch in Wernigerode zum 01.01. 2027 beschlossen wurde. Auch der Landkreis Harz ist in dieser Hinsicht mit der Ehrenamtskarte des Landkreises tätig.

 

Hinsichtlich der Zusammenarbeit der einzelnen Kommunen des Landkreises ergibt sich aber für mich folgende Frage:

 

Warum unterstützt Wernigerode die ehrenamtlich tätigen Personen aus anderen Kommunen des Landkreises nicht ebenso, wie diese Wernigeröder Ehrenamtler unterstützen?

 

Um dies an Beispielen zu begründen:

Mitglieder der Feuerwehr können u.a. die Freibäder bzw. Bäder, Blankenburgs, der Gemeinde Nordharz, Osterwiecks, der Gemeinde Huy, Quedlinburgs,,,,,zu einem ermäßigten Eintritt nutzen.

Umgekehrt können Ehrenamtler des Landkreise Harz nur das Feuerwehrmuseum in Wernigerode zu einem ermäßigten Eintritt besuchen, obwohl ja auch die Stadt Wernigerode im Rahmen der Brandschutzhilfe von Feuerwehren aus dem Umland ggf. unterstützt wird, wie erst vor kurzem beim Brandereignis in Hasserode.

Weitere Vergünstigungen für Ehrenamtler des LK, die in Wernigerode geboten werden, gehen auf private Initiativen zurück (z.B. Lumaz, Hasseröder Ferienpark,…). Diese sind aber keine Einrichtungen der Stadt Wernigerode.

Nicht nur für den Besuch der Badeanlagen besteht dieses Ungleichgewicht.

 

Womit wird diese Ungleichheit begründet?

 

Warum genießen Ehrenamtler des Landkreises Harz nicht auch die Vergünstigungen, die von

Wernigeröder Ehrenamtlern im Landkreis Harz genutzt werden können?

 

rde es der Stadt Wernigerode nicht gut zu Gesicht stehen, wenn in dieser Hinsicht die Vorteile für Ehrenamtler gerechter verteilt werden würden?

       

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