Zu 1. Das Kletterspielgerät stammte von 1996. Diverse Standpfosten waren angefault, welches vom externen Prüfer als mangelhaft und nicht mehr standsicher eingestuft worden ist.
Bei allen anderen Spielgeräten wie Wipptier, Wippe und Navigator waren die Fundamente locker und konnten nur noch notdürftig befestigt werden.
Dies Geräte stammten aus den Jahren um 2008.
An diversen Stellen der Randeinfassung im direkten Spiel- und somit auch im Sicherheitsbereich hatten sich aufgrund der Hanglage Klemmstellen gebildet.
Die Gesamtsituation des Spielplatzes wurde mit der ROT eingestuft, weshalb die Neugestaltung des Spielplatzes langfristig im Investitionshaushalt geplant war.
Zu 2. Zu Erweiterung, Egalisierung der Fläche und effizientem Arbeiten während der Bauphase in dem Hanggelände wurde die Begrünung hangabwärts entfernt. Die Bepflanzung hangaufwärts und westlich blieb komplett erhalten.
In der nächsten Pflanzperiode wird die Talseite wieder mit Gehölzen bepflanzt.
Zu 3. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Spielplätze zunehmend auch beeinträchtigten Kindern und Personen zugänglich zu machen, die Inklusion zu fördern. Dafür werden größere ebene Flächen benötigt. Aufgrund der steilen Hangsituation konnte die Einfassung nur mit L-Elementen erfolgen. Palisaden aus Holz wären innerhalb kürzester Zeit verfault und hätten die statischen Bedingungen nur schwerlich erfüllen können.
Zu 4. Der Spielplatz Mettewiese wird u.a. gerne von Müttergruppen besucht. Diese kommen mit Kinderwagen, Kinderkarren und ggf. mit dem Fahrrad und Anhänger. Einerseits, um diese Geräte nicht im Straßenraum abstellen zu müssen und somit in der Gefahrenzone, andererseits, um auch beeinträchtigten Kindern und Personen den Zugang zum Spielplatz und zur Aussicht nicht vorzuenthalten, bedurfte es einer Erweiterung befestigter Flächen.
Neben dem Spielen im Sand und den neuen Geräten, gibt es nun auch die Möglichkeit, mit Kreide großflächig und sicher auf dem Boden zu malen – nicht unbeliebt bei Kindern.
Um für möglichst viele Altersgruppen die Aufenthaltsqualität zu verbessern, werden auf der Fläche noch div. Sitzelemente aufgestellt: für Eltern, die ihre Kinder beim Spielen beobachten, für Touristen und Ältere, die die wunderbrare Aussicht genießen, aber auch für Kinder und Jugendlich ab zwölf Jahren bietet der neue Platz einen Ort, wo man sich gerne aufhält.
Zu 5. Der Spielplatz wurde nach den gängigen DIN-Normen und Sicherheitsrichtlinien geplant und gebaut.
Es müssen Fallschutzbereiche, Sicherheitsabstände und Absturzsicherungen eingehalten werden.
Der Neubau war aufgrund der Faktenlage, wie abgefaulten Pfosten, losen Fundamenten und ungenügender Randeinfassung, unumgänglich. Weiterhin hätte der Fallschutz komplett ausgetauscht werden müssen.
Anstatt mühsam den Fallschutz unter den Geräten zu entfernen, einzelne Geräteteile oder Geräte auszutauschen, was sich äußerts kompliziert bei der Berücksichtigung der notwendigen Fallschutzbereiche gestaltet, war der Komplettneubau so ja auch im Haushalt veranschlagt, die richtige Lösung.
gez. Wichmann