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Beratungsfolge

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In der vorstehend bezeichneten Angelegenheit bitte ich als stellv. Beiratsvorsitzender des Beirats für Senior*innen und Menschen mit Behinderung im Landkreis Harz und als Einwohner, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. . Wie wird zukünftig vermieden, dass durch Baustellen im Stadtgebiet und Verantwortungsbereich der Stadt Wernigerode Senior*innen und Menschen mit Behinderungen vom selbstbestimmten Leben ausgeschlossen werden?

 

  1. Wie kann durch die Stadt Wernigerode sichergestellt werden, dass für Istprojekte des Ordnungsamtes bzgl. Straßensperrungen eine barrierefreie Verkehrsplanung gewährleistet wird?

 

  1. Warum werden bei Straßensperrungen nicht betroffene Personen zu möglichen Hilfestellungen ge- oder befragt, hier zum Beispiel den Beirat für Senior*innen und

Menschen mit Behinderung im Landkreis Harz?

 

Der Auslösepunkt unserer Fragen war die Straßensperrung Halberstädter Chausse Ecke Otto von Guericke Straße. Hier wurde u.a. von einer Person mit Handicap ein Hilferuf an unseren Beirat gesandt. Es ging um das komplette Verschließen des Rad- und Fußweges von Silstedt aus nach Wernigerode. Die aufgezeigten Umleitungen sind für Menschen mit Behinderung, als auch für Senior*innen

inakzeptabel und schlichtweg unzumutbar.

 

Nach mehreren Telefonaten mit Herrn Pieper, Herrn Gutjahr und Frau Dormeyer konnte zunächst keine adäquate Lösung angeboten werden. Erfreulicherweise führte dann ein Telefonat mit Frau Henneck, der Assistentin von Herrn Dahl, GF Karls Erlebnisdorf, zu einer Lösung. Ich sprach Frau Henneck an, ob nicht ein Ruftaxiverkehr eingerichtet werden könnte, um so die kurzweilige Sperrung des Rad- und Fußweges zu überbrücken. Herr Dahl stimmte dem zu, dass die Kosten hierfür durch Karl 's getragen werden. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Herrn Dahl für dessen Lösungsorientiertheit. Eine Ausführung kam nun durch die Stadt Wernigerode.

Genau an dieser Stelle ist ernsthaft Folgendes zu erwähnen. Wir als Beiratsmitglieder sind immer und stets bereits unser Netzwerk zu nutzen, um unserem Interessenbereich in jedweder Form Hilfe zukommen zu lassen. So auch in der o.g. Situation. Primär ist die Aufgabe des Beirates jedoch, den Kreistag oder aber auch den Landrat zu Fragen rund um unseren Interessenbereich zu unterstützen und zu beraten. Das, was hier im Falle der Person aus Silstedt errungen haben, ist eigentlich die Aufgabe der Stadt Wernigerode. Diese muss für Barrierefreiheit, Inklusion und Chancengleichheit       einstehen.

Gerne kann und darf die Stadt Wernigerode zukünftig sich gern an den Beirat wenden, um bei Projekten, rund um die Absperrung von Straßen oder Wegen, unsere Fachexpertise für Fragen rund um Barrierefreiheit einzuholen und zu nutzen. Natürlich auch zu allen weiteren Anliegen rund um das Thema Barrierefreiheit.     

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