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Beratungsfolge

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Zu 1.) Die Entscheidung für diese Ausstellung ein anderes Format auszuprobieren, wurde einvernehmlich im Museumsteam getroffen, in dem immer wieder neue Ideen diskutiert werden. Es ist wichtig für eine professionelle Kulturarbeit, alternative Formate auszuprobieren, um immer wieder neue Akzente zu setzen und sich insgesamt weiterzuentwickeln. Im Vordergrund der Entscheidung stand die Idee einer anderen, humorvollen Form der Kommunikation. Dabei geht es u.a. auch darum, jüngere Zielgruppen zu erreichen, die mit einer traditionellen Eröffnungsveranstaltung nach der Erfahrung des Museumsteams nicht erreicht werden.

 

Geplant ist, mit einem professionellen Video-Dienstleister eine „Schulstunde“ zu drehen. Daraus wird im Nachgang ein kleiner Zusammenschnitt für die Kommunikation genutzt. Darüber hinaus ist geplant, auch den Adress-Verteiler (rund 350 Adressen) des Harzmuseums anzuschreiben und in Form von Dialogmarketing auf die Ausstellung hinzuweisen. Daneben laufen die klassischen Wege wie Plakatierung, Pressearbeit, Social Media, etc.

 

Zu 2.) Zu der Sonderausstellung „Wernigerode macht Schule. Bildungsorte im Wandel der Zeit“ ist nur ein kleines Rahmenprogramm geplant. Wegen der Einbindung der Kuratorin bzw. der Mitarbeiterinnen in die Museumspädagogik, die im Dezember Hochsaison hat, wird es während der Laufzeit erst von Januar bis Ende Februar einige öffentliche Führungen geben. Die Termine werden zeitnah fixiert und kommuniziert. Dazu gibt es momentan noch Gespräche zu einem Vortrag das Thema betreffend, allerdings ist das noch Ergebnis offen.

 

Ein umfangreiches Rahmenprogramm, wie es zu den Ausstellungen „Heine“ oder „Kloster Himmelpforte“ gelungen ist, ist für diese Ausstellung auch unter dem Gesichtspunkt der personellen Ressourcen nicht möglich.

 

Die nächste Sonderausstellung „20 Jahre Harzer Wandernadel. Eine Erfolgsgeschichte“ wird wieder im größeren Rahmen mit Publikum eröffnet werden, und zwar in der Aula des Gymnasiums Wernigerode (am 17. März 2026). Dazu ist in Zusammenarbeit mit den Machern der Harzer Wandernadel wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Lesungen, Vorträgen, Führungen, etc. geplant.

 

Das Format der klassischen Ausstellungseröffnung wurde nicht grundsätzlich in Frage gestellt und soll nach den Planungen auch in den kommenden Jahren weiter regelmäßig gepflegt werden.    

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Ab dem 27.11.2025 ist die neue Ausstellung „Wernigerode macht Schule. Bildungsorte im Wandel der Zeit im Harzmuseum für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf der Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport am 17.11.2025 wurde berichtet, dass es keine traditionelle Ausstellungseröffnung gibt, sondern seitens der Stadt Wernigerode ein neues Format ausprobiert wird. Es soll ein Video erstellt werden, in dem eine Unterrichtsstunde nachgestellt wird. Dieses soll im Anschluss als Werbung für die Ausstellung genutzt und verbreitet werden.

 

Meine Fragen dazu:

 

  1. Warum wird ausgerechnet bei einer Ausstellung die einen regionalen Bezug zu Wernigerode hat das neue Format ausprobiert und auf eine Einführung in die Ausstellung verzichtet?
  2. Gibt es Begleitveranstaltungen zur Ausstellung?

 

    

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24.11.2025

 

 

    

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