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Beratungsfolge

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Die Anfrage wurde zuständigkeitshalber an das Polizeirevier Harz mit der Bitte um Beantwortung weitergeleitet.

 

Die folgende Antwort des Polizeireviers Harz ist eingegangen:

 

Einsatzfahrten der Polizei dienen grundsätzlich dem Ziel, schnell Hilfe zu leisten insbesondere dann, wenn Gefahr für Leib, Leben oder bedeutende Sachwerte besteht.

 

Da diese Einsätze in der Regel am Standort des Revierkommissariats in der Innenstadt Wernigerodes beginnen, sind unsere Einsatzkräfte aufgrund der örtlichen Lage auf flexible und lageangepasste Anfahrtsrouten angewiesen. Die Beamtinnen und Beamten entscheiden unter polizeitaktischer Abwägung über die Anfahtsstrecke zu den Polizeieinsätzen, da Sekunden entscheidend sein können.

Dies geschieht jedoch unter Berücksichtigung einer besonderen Sorgfaltspflicht. Auch bei größter Eile hat die Verkehrssicherheit für uns oberste Priorität.

Dieses Verantwortungsbewusstsein zu stärken, ist fester Bestandteil der Aus- und Fortbildung. Unabhängig davon gehört es zu unserem Selbstverständnis, unsere Beamtinnen und Beamten dahingehend regelmäßig zu sensibilisieren.

Im Polizeirevier Harz sind bislang keine konkreten Beschwerden oder Hinweis über Gefährdungssituationen in den von Ihnen genannten Straßen eingegangen.

Die übermittelten Hinweise nehmen wir daher zum Anlass, dieses Thema im Rahmen der laufenden Dienst- und Fortbildungsbesprechungen erneut aufzugreifen.“

 

Als Ansprechpartner für weitere Fragen wurde der Leiter des Revierkommissariats Wernigerode, Herr Springer, benannt.

 

 

 

gez. Münzberg

AL Ordnungsamt  

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Bitte um Antwort zur Anfrage im Ordnungsausschuss am 30.09.2025

 

Wie bereits mdl. im o.g. Ausschuss angefragt, blieb bis heute die Antwort noch offen. Mehrfach aufgefallen ist, dass Polizeifahrzeuge von der Zentrale Ringstraße kommend mit hoher Geschwindigkeit die Breite Straße in Richtung Halberstädter Straße befahren. Ebenso werden die Große und Kleine Bergstraße in Richtung Mühlental genutzt.

 

Die Breite Straße ist stark durch Fußnger frequentiert, insbesondere durch Familien mit Kleinkindern, die beispielsweise den dort ansässigen Spielzeugladen besuchen. Hier sehe ich eine Gefährdung höchsten Grades, wenn Polizeifahrzeuge mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h durch einen Bereich fahren, der als Tempo-20-Zone ausgewiesen ist.

 

Auch die Abkürzungen über die Große und Kleine Bergstraße, das Vorwerk sowie die Burgstraße in Richtung Mühlental bergen zusätzliche Risiken: Die engen Gassen stellen sowohl für Fußnger als auch für andere Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr dar.

 

Ich bitte daher eindringlich darum,

die derzeitige Streckenführung der Polizei zu überprüfen,

die Notwendigkeit derart hoher Geschwindigkeiten in diesen Zonen kritisch zu hinterfragen

und zu prüfen, ob alternative Routen genutzt werden können, die keine zusätzliche Gefährdung für Bürgerinnen und Bürger darstellen.

 

        

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27.11.2025

   

    

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