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Beratungsfolge

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Der Schreiberteich ist Eigentum der Stadt Wernigerode, liegt im Bereich des Bürgerparks und wird bewirtschaftet von den Angler- und Naturfreunden Wernigerode. Soviel erst einmal zur Ausgangslage.

Nach Rücksprache mit Herrn Löwenberg (Vereinsvorsitzender der Angler) gibt es folgende Aussage: der Schreiberteich ist mit Fischen besetzt und wird auch beangelt. Der Schreiberteich (und alle anderen Teiche bei uns im Gelände) ist max. 2 m tief, bei langanhaltender Trockenheit, wie im Moment ist diese max. Tiefe noch viel geringer. Das Stand Up Paddling oder auch eine anderweitige dauerhafte Nutzung (wie z.B. Bootsverleih) sind nicht möglich, da aufgrund der fehlenden Tiefe des Teiches die Fische keine Rückzugsmöglichkeiten haben. Für unser Modellbaufest am 1. Mai bekommen wir für das Befahren des Schreiberteichs mit Modellbooten deshalb jedes Jahr nur eine Ausnahmegenehmigung von den Anglern.

 

Wir als Park geben zu bedenken, dass Stand Up Paddling auf dem Schreiberteich für uns problematisch werden könnte, da der Schreiberteich mehrere öffentlich zugängliche Wasserstellen hat, von denen aus man sein Board einsetzen und einfach so im eintrittspflichtigen Park „ankommen“nnte.

 

Zu den ganzen Rechtsgrundlagen, Versicherungsschutz, etc. können wir leider auch keine Auskünfte geben.

Sollten Sie Rückfragen haben, können Sie sich gern noch einmal bei mir melden.

 

 

gez. Sandra Pech

rtnerische und technische Leiterin

Park und Garten GmbH Wernigerode

           

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Immer wieder erreichen mich Rückmeldungen von unseren Pensionsgästen sowie von Bürgern, die ihre privaten SUP-Boards (Stand-Up-Paddling) nach Wernigerode mitbringen, diese hier jedoch nicht nutzen können und deshalb auf Gewässer außerhalb der Stadt ausweichen müssen. Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

 

1. Zuständigkeit

Wer ist für die Nutzung, Ordnung und Aufsicht am Schreiberteich zuständig (Stadtverwaltung, Bürgerpark GmbH, Gewässerunterhaltung, Umweltbehörde)?

 

2. Kosten & Finanzierung

Welche Kosten würden im Falle einer Freigabe für private SUPs entstehen (z. B. Beschilderung, Aufsicht, Rettungsmittel)?

Welche Einnahmen oder Entgelte könnten der Stadt im Gegenzug zufließen?

 

3. Rechtsgrundlagen

Welche aktuellen Regelungen untersagen oder erlauben die Nutzung des Schreiberteichs mit SUPs?

re hierfür ein Beschluss von Ausschuss oder Stadtrat erforderlich?

 

4. Auswirkungen

Mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen (z. B. Verkehrssicherung, Lärm, Naturschutz, Badebetrieb, Besucherlenkung im Bürgerpark)?

 

5. Daten & Erfahrungen

Gibt es Schätzungen zur möglichen Nachfrage und Nutzerzahl?

Liegen Erfahrungswerte anderer Städte vor, die ihre Gewässer für SUPs freigegeben haben?

 

6. Weiteres Vorgehen

Welche Prüfschritte sind aus Sicht der Verwaltung notwendig?

re eine befristete Pilotphase oder ein abgestimmtes Modellprojekt mit Vereinen/Trägern denkbar?

           

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02.10.2025          

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