Herr Baake fragt nach Informationen seitens der Stadtverwaltung.
Herr Dorff berichtet, dass es hinsichtlich der Verkehrsführung in der Mittelstraße wiederholt Probleme gebe. Er erläutert, dass die Straße aufgrund ihrer Enge und des Begegnungsverkehrs, insbesondere bei der Einfahrt zum Parkplatz der Volksbank, häufig zu chaotischen Situationen führe. Um die Situation zu entschärfen, habe man die Anwohner informiert, dass die Mittelstraße testweise als Einbahnstraße ausgewiesen werden solle, mit Einfahrt von der Gustav-Petri-Straße in Richtung Albert-Bartels-Straße. Ziel sei es, den Verkehr an den Einmündungen zu entzerren und die Einfahrt in den Parkplatz zu erleichtern. Herr Dorff weist darauf hin, dass es Gegenargumente gebe, wie etwa die mögliche Nutzung von Schleichwegen, diese jedoch beobachtet und gegebenenfalls durch die Polizei geahndet würden. Eine Verkehrserhebung habe bereits stattgefunden, die Ergebnisse der Testphase würden zu gegebener Zeit berichtet.
Frau Gorr erkundigt sich nach der Müllentsorgung auf dem Handwerkermarkt und berichtet, dass einige Händler ihren Müll in öffentlichen Mülleimern entsorgt hätten, wodurch diese überfüllt gewesen seien. Sie fragt, ob es eine Regelung gebe, die der des Weihnachtsmarktes ähnele.
Frau Münzberg erklärt, dass sie die Regelungen im Pachtvertrag prüfen werde und Frau Gorr anschließend informieren werde.
Frau Buller-Dornfeld informiert, dass am Platz des Friedens 2 drei Schilder zur Kennzeichnung der Fußgängerzone aufgestellt worden seien, wodurch das Befahren durch Jugendliche mit Fahrrädern eingeschränkt werde. Sie bedankt sich im Namen von Herrn Reppin und berichtet, dass sie die Maßnahme bei einer Begehung überprüft habe.
Anschließend fragt sie nach dem Stand der Überprüfung der Ampelphasenschaltung an der Ilsenburger Straße in Richtung Schwimmhalle, um sicherzustellen, dass eine Schwimmklasse mit 25 Kindern geschlossen die Straße überqueren könne. Frau Münzberg teilt mit, dass der Landkreis und die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) an der Prüfung arbeiten. Es sei möglich, die Grünphase um wenige Sekunden zu verlängern, jedoch könne nicht garantiert werden, dass eine komplette Klasse geschlossen die Straße überqueren könne.
Herr Weidlich stellt zwei Anfragen. Zum einen erkundigt er sich nach zwei baufälligen Hütten am Loipenhaus, die frei zugänglich seien und zum Übernachten einladen würden. Er fragt, wem diese gehören und ob ein Abriss geplant sei. Zum anderen erinnert er an eine frühere Anfrage bezüglich der Installation einer Leitplanke oberhalb des „Fichtenhofs“ in Schierke, da dort ein steiler Hang von 20 Metern bestehe, der insbesondere im Winter ein Sicherheitsrisiko darstelle.
Herr Dorff bestätigt, dass es sich um eine Kreisstraße handele und der Landkreis Harz als Straßenbaulastträger zuständig sei. Er werde den Kontakt aufnehmen und die Stadträte über die Ergebnisse informieren.
Frau Gorr stellt eine weitere Anfrage und möchte wissen, ob alle relevanten Behörden in die Bauarbeiten bei Karls Erdbeerdorf einbezogen worden seien, da diese erhebliche Eingriffe in den Straßenverkehr mit sich brächten.
Herr Dorff erklärt, dass eine Baugenehmigung durch den Landkreis erteilt worden sei, was impliziere, dass alle Voraussetzungen erfüllt worden seien. Ein verkehrliches Gutachten habe vorgelegen und die Bauarbeiten würden zügig und geordnet verlaufen. Auch der Kontakt zur Bürgerinitiative sei vorhanden.
Herr Weidlich äußert Kritik an der Verkehrsführung im Zusammenhang mit den Baustellen am C&C-Markt. Er berichtet, dass Kunden, die aus der Stadt kämen, gezwungen seien, Umwege zu fahren, was zu Unzufriedenheit führe.
Herr Dorff bestätigt, dass Baustellen immer Einschränkungen mit sich brächten, aber die derzeitige Lösung unter den gegebenen Zeitvorgaben als verhältnismäßig vernünftig angesehen werde. Rückstaus auf der Hauptstrecke seien bislang gering.