Herr Radünzel erläutert die Beschlussvorlage. Herr Radünzel erläutert, dass es sich dabei um ein klassisches Beispiel für die Problematik die in der vorhergehenden Beschlussvorlage thematisiert wurde, handele. Eine Nachbesetzung der Stelle sei dringend erforderlich, da die Aufgaben nicht durch den bestehenden Personalkörper, insbesondere aus dem Bereich der Grünanlagen, abgedeckt werden könnten.
Herr Mehne äußert Bedenken hinsichtlich der wöchentlichen Kontrolle der Spielplätze, da es in der Vergangenheit Beschwerden von Anwohnern am Humboldtweg gegeben habe, die auf mangelnde Instandhaltung hinwiesen. Er hinterfragt, warum die Stelle nachbesetzt werden solle, wenn die Aufgaben bisher nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden seien.
Herr Kramer entgegnet, dass es sich um eine spezialisierte Stelle handele, die in der Verwaltung nur einmal existiere. Die Aufgaben würden derzeit von der Sachgebietsleiterin übergangsweise übernommen, was jedoch eine erhebliche Belastung darstelle. Er weist die Vorwürfe zurück, dass die bisherige Stelleninhaberin ihre Pflichten nicht erfüllt habe, und erklärt, dass Entscheidungen, wie die Schließung des Spielplatzes am Humboldtweg, bewusst getroffen worden seien, um Haushaltsmittel effizient einzusetzen. Herr Kramer betont, dass die Nichtbesetzung der Stelle zu einer Überlastung der verbleibenden Kollegen führe und externe Dienstleister kostenintensiv hinzugezogen werden müssten.
Frau Wichmann ergänzt, dass die Aufgaben der ausgeschiedenen Kollegin weit über die Spielplatzkontrollen hinausgingen. Sie sei auch für die Ausschreibung der Rasenmahd, die Organisation von Pflegemaßnahmen, die Bearbeitung von Sondernutzungen und den Baumschutz zuständig gewesen. Die Sachgebietsleitung stehe nun vor der Herausforderung, diese Aufgaben allein zu bewältigen.
Herr Schatz erkundigt sich nach dem Qualifikationsniveau der ausgeschriebenen Stelle.
Herr Radünzel erklärt, dass es sich um eine Position im mittleren Dienst handele, die eine hohe Fachlichkeit und Verantwortung erfordere. Die Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9a sei daher gerechtfertigt und entspreche der bisherigen Bewertung.
Herr Linde hinterfragt die Dauer des Verfahrens bis zum Beschluss der Vorlage im Stadtrat.
Herr Kramer erläutert, dass Fristen und Beratungsfolgen eingehalten werden müssten, was zu Verzögerungen führe. Er betont, dass eine frühzeitige Nachbesetzung solcher Stellen wichtig sei, um weitere Verzögerungen durch Kündigungsfristen und Auswahlprozesse zu vermeiden.
Herr Boks äußert Unverständnis über die inhaltliche Diskussion zur Nachbesetzung der Stelle und betont, dass es sich um eine Pflichtaufgabe handele, die keine weiteren Erörterungen erfordere. Er spricht sich dafür aus, die Stelle zügig zu beschließen.
Herr Kascha stellt die Beschlussvorlage zur Abstimmung.