Herr Kascha informiert über die verstärkten Vandalismusschäden in Wernigerode, darunter zerstörte Krötenzäune, Verwüstungen am Bahnhofsvorplatz und auf der Investorenfläche von Karls Erdbeerdorf. Er kündigt die Einführung einer Citystreife ab dem 6. April bis Ende Oktober an, um präventiv gegen Vandalismus und Ruhestörungen vorzugehen. Die Maßnahme solle nach Ablauf der Sommerperiode ausgewertet werden. Parallel dazu werde die Arbeit der Stadtjugendpflege verstärkt, um die Citystreife zu flankieren und an verschiedenen Brennpunkten tätig zu werden.
Herr Kascha informiert zudem über die neue Gleichstellungsbeauftragte Frau Wende, die sich im Sozialausschuss und im Stadtrat vorstellen werde. Weiterhin kündigt er die Umfrage zu den Kita-Öffnungszeiten an, die ab dem 3. April starten soll. Er ruft dazu auf, diese Information zu verbreiten.
Abschließend gibt Herr Kascha eine Übersicht über bevorstehende Veranstaltungen, darunter die Earth Hour am 28.03.26, die Familiengaudi in der Schwimmhalle am 30.03.26, eine Bürgersprechstunde mit dem Oberbürgermeister in Schierke am 31.03.26, die Eröffnung des Bürger- und Miniaturenparks am 03.04.26 sowie verschiedene Osterfeuer in Wernigerode und den Ortsteilen.
Herr Winkelmann äußert, dass er den Vandalismus nicht ausschließlich Jugendlichen zuschreibt, sondern auch Erwachsene im Alter von 25 bis 35 Jahren als Verursacher vermutet.
Herr Dorff bestätigt diese Beobachtung und betont die Notwendigkeit einer dritten Säule, in diesem Fall die Einführung einer Citystreife, deren Auswertung wie angekündigt erfolgen soll.
Herr Stechhahn erkundigt sich nach der konkreten Arbeitsweise der Citystreife, insbesondere ob diese zu Fuß oder mit einem Fahrzeug unterwegs sei.
Herr Dorff erklärt, dass im vereinbarten Preis ein Fahrzeug enthalten sei, welches von der beauftragten Firma gestellt werde. Die Mitarbeiter der Citystreife würden jedoch auch aussteigen und den Auftrag haben, freundlich, aber bestimmt auf die Verursacher von Missständen zuzugehen.
Herr Thurm bringt die Möglichkeit einer Kameraüberwachung auf dem Marktplatz und in der Nähe des Bahnhofs ins Gespräch und regt an, dies in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Polizei zu prüfen.
Herr Kascha bestätigt, dass die Kameraüberwachung ein häufig angesprochenes Thema sei.
Herr Dorff ergänzt, dass eine rechtliche Prüfung bereits vor einigen Jahren ergeben habe, dass durch die Kamera auf dem Gebäudes des Hotels Weißer Hirsch keine Personen erkennbar sein dürfen und keine Daten gespeichert werden dürfen. Eine schriftliche Ausführung zu diesem Thema werde durch Frau Marx erfolgen.
Herr Mehne berichtet von Müllablagerungen am Wendehammer im Mühlental, darunter größere Schrottteile und bittet um eine Klärung, ob es sich um Privatgelände handelt.
Herr Kascha nimmt die Information auf und verweist auf den „Sags uns“-Melder, ein Online-Tool, mit dem Bürger Missstände direkt melden können.
Herr Dorff weist zudem auf den laufenden Frühjahrsputz hin und ermutigt die Bürger, Hinweise zu geben oder selbst kleinere Beiträge zur Müllbeseitigung zu leisten.
Herr Mehne spricht ein weiteres Problem im Mühlental an, nämlich die Glascontainer, die auf Privatgelände aufgestellt worden seien. Er kritisiert die Lärmbelästigung durch den Abtransport sowie die Verschmutzung durch Glasbruch.
Herr Kascha bittet darum, solche Anliegen künftig direkt per E-Mail direkt an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung oder über den „Sags uns“-Melder zu kommunizieren, um die Bearbeitung zu beschleunigen.
Herr Albrecht berichtet von hohen Kosten in Höhe von 5.000 Euro, die durch die Entsorgung von illegal abgelagertem Müll auf einem Garagenkomplex entstehen. Er äußert Unverständnis darüber, dass Personen, die Müll bereits im Fahrzeug transportieren, diesen nicht direkt zu einem Recyclinghof bringen, sondern illegal entsorgen.
Herr Thurm fragt, an wen er sich bezüglich des Themas Abwasser wenden könne. Er führt aus, dass der Abwasserverband die neuen Gebühren lediglich in kleiner Form in der Zeitung veröffentlicht habe, was dazu geführt habe, dass dies kaum Beachtung gefunden habe. Obwohl es keinen größeren öffentlichen Aufschrei gegeben habe, sehe er sich in seinem Verein in der Pflicht, die Hintergründe zu erläutern. Er äußert den Wunsch, mit einer zuständigen Person sprechen zu können, um inhaltliche Informationen zu erhalten, da Herr Witte, der bisherige Ansprechpartner, nicht mehr zur Verfügung stehe.
Herr Kascha bietet an, den Kontakt zum aktuellen Interimsgeschäftsführer des Abwasserverbands herzustellen, der Herrn Thurm bei der Klärung seiner Fragen unterstützen könne.
Herr Thurm bedankt sich für dieses Angebot.
Herr Schatz weist darauf hin, dass in der Niederschrift des Hauptausschusses vom 12.02.2026 im TOP 6 der Name von Herrn Storm falsch geschrieben ist. Er bittet um Korrektur.