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VERWEISUNGSBESCHLUSS

 

Ausschuss für Jugend, Senioren und Soziales

Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss

Hauptausschuss

Stadtrat

 

Herr Dorff erläutert, dass die vorliegende Beschlussvorlage im ersten Schritt zur Verweisung stehe.

 

Er führt aus, dass im Jahr 2017 die Entscheidung getroffen worden sei, das Forsthaus in Silstedt sowie dessen Anbau zu erweitern, um die Kapazitäten zu erhöhen.

 

Im Zuge der Diskussionen um die Schließung des Auerhahns und angesichts der rückläufigen Geburtenzahlen sei jedoch deutlich geworden, dass eine Anpassung der Kapazitäten erforderlich sei.

 

Ziel sei es, zwei Einrichtungen zu fusionieren: die Kinderkrippe Lindenberg solle mit dem Nöschenröder Hummelhaus zusammengelegt werden, wobei das Gebäude am Lindenberg aufgegeben und die Einrichtung im Hummelhaus integriert werden solle.

Ebenso sei geplant, die Einrichtungen Löwenzahn und Pusteblume zusammenzuführen, um die Raumkapazitäten zu reduzieren und Kosten, insbesondere für Heizung und Nebenkosten, einzusparen.

 

Der Personalbedarf werde dabei nicht durch die Räumlichkeiten, sondern durch die Anzahl der Kinder bestimmt. Dennoch könnten durch die Zusammenlegung positive Effekte erzielt werden, da weniger Personal für Randzeiten benötigt werde. Herr Dorff betont, dass diese Aspekte in den Ausschüssen weiter diskutiert würden.

 

Herr Albrecht fragt, ob die Stadt den Umzug des Familienzentrums, dessen Träger der Internationale Bund sei, bestimmen könne.

 

Herr Dorff erklärt, dass die Stadt als Auftraggeber des Internationalen Bundes, der durch die Stadt finanziert werde, die Möglichkeit habe, den Umzug zu veranlassen.

Ziel sei es, eigene Räumlichkeiten zu nutzen, um Mietkosten zu vermeiden.

 

Frau Angelov weist darauf hin, dass das neue Familienzentrum barrierefrei sein müsse, da es auch ältere Nutzer sowie Personen mit Kinderwagen oder Gehbeeinträchtigungen anspreche. Sie äußert Zweifel, ob die Kita Pusteblume diese Anforderungen erfülle.

 

Herr Dorff räumt ein, dass der aktuelle Stand nicht barrierefrei sei. Er erklärt, dass das Familienzentrum ursprünglich für Familien konzipiert worden sei, jedoch auch Senioren nicht ausgeschlossen werden sollten.

 

Er hebt hervor, dass die Nähe des Familienzentrums zu den Einrichtungen für Familien Vorteile biete, da emotionale und räumliche Barrieren abgebaut würden. Diese Aspekte sollen ebenfalls in den Ausschüssen weiter erörtert werden.

 

Frau Angelov betont die Bedeutung des Internationalen Bundes als Partner der Stadt und spricht sich für ein gutes Einvernehmen aus. Sie unterstreicht, dass Barrierefreiheit ein Muss sei.

 

Herr Schatz unterstützt diese Forderung ausdrücklich und erklärt, dass Barrierefreiheit auch in seinen Augen ein Muss darstelle.

 

Die Verweisung wird zur Abstimmung gestellt:

 

Abstimmungsergebnis:

33

Ja-Stimmen

 

 

 

 

 

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Beschluss
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