Herrn Radünzel erläutert die Beschlussvorlage. Die Stadtverwaltung betrachtet die Einstellung von Auszubildenden als eine zentrale Aufgabe und möchte weiterhin als Ausbildungsbetrieb im Rahmen der dualen Berufsausbildung tätig sein. Er betont, dass es für die Stadtverwaltung von großem Wert ist, junge Menschen frühzeitig an die Organisation zu binden und sie innerhalb der Verwaltung auszubilden. Er führt aus, dass die Stadtverwaltung auch in Zukunft Ausbildungsplätze in einem bedarfsgerechten Umfang bereitstellen möchte, um den anstehenden Generationenwechsel zu bewältigen. Dabei wird die Anzahl der Auszubildenden an die strategische Personalplanung angepasst.
Herr Radünzel führt weiter aus, dass in bestimmten Bereichen, wie beispielsweise der Erzieher oder den Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, derzeit kein Bedarf besteht, weshalb dort keine Ausbildungsplätze angeboten werden. In anderen Bereichen, wie bei den Verwaltungsfachangestellten, besteht jedoch ein kontinuierlicher Bedarf, der durch den demografischen Wandel und den Generationenwechsel begründet ist. Er bittet um die Empfehlung an den Stadtrat, die Einstellung von Auszubildenden von dem bestehenden Einstellungsstopp auszunehmen.
Herr Storm erkundigt sich, ob die Stadtverwaltung die Einstellung von Auszubildenden vorausschauend plane, um nahtlose Übergänge bei Personalwechseln zu gewährleisten.
Herr Radünzel bestätigt dies als Zielsetzung, weist jedoch darauf hin, dass unvorhersehbare Personalfluktuationen, wie vorgezogene Altersruhestände oder Eigenkündigungen, nicht immer langfristig planbar sind. Dennoch strebt die Verwaltung an, den Personalbedarf nach Möglichkeit durch Auszubildende zu decken.
Herr Kascha stellt die Beschlussvorlage zur Abstimmung.