Herr Kascha informiert, dass die Leader-Aktionsgruppe Harz im Januar getagt und die Förderung von 22 Projekten bewilligt hat. Für die Stadt Wernigerode sind dabei Fördermittel bewilligt worden, unter anderem für die Rutsche im Lustgarten. Die Gesamtsumme der Maßnahme beträgt 71.000 Euro, wovon 80 % durch Fördermittel gedeckt werden, während der Rest durch Eigenanteile finanziert wird. Weitere geförderte Projekte seien zwei Naturlehrpfade, die Erlebniswelt Bachforelle sowie ein Naturlehrpfad in Schierke.
Herr Kascha berichtet zudem, dass die Jury des Kunst- und Kulturpreises getagt und entschieden hat, den diesjährigen Kulturpreis an Anna Kraus zu vergeben. Diese ist durch ihre langjährige Arbeit mit ihrer Ballettschule in Wernigerode bekannt, die vielen Kindern Freude am Tanzen und Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Die Jury hat ihre Entscheidung damit begründet, dass ihre Tätigkeit weit über eine kommerzielle Ausrichtung hinausgeht. Der genaue Termin für die Preisverleihung wird noch abgestimmt, da der bisher geplante Termin mit den Balletttagen von Frau Kraus kollidiert.
Herr Kascha äußert sich kritisch zu den wiederholten Forderungen von Herrn Vogt, Herrn Nüchterlein posthum zu ehren. Er erklärt, dass Herr Vogt durch zahlreiche Publikationen und E-Mails, auch an übergeordnete Stellen, die Verwaltung erheblich beansprucht. Herr Kascha betont, dass Entscheidungen über Ehrungen in der Stadt Wernigerode der Stadtverwaltung und dem Stadtrat obliegen. Er erwähnt zudem, dass rechtliche Schritte gegen Herrn Vogt geprüft werden, da dessen Äußerungen aus seiner Sicht die Grenze zur Beleidigung und Falschbehauptung überschritten haben.
Herr Kascha informiert über eine Arbeitsreise in die Partnerstadt Hoi An, die sich mit dem Stadtökopfad-Projekt und der Städtepartnerschaft befasst hat. Durch eine Gebietsreform wurde Hoi An der größeren Stadt Da Nang zugeordnet. Diese Änderung hat jedoch keine Auswirkungen auf die bestehende Städtepartnerschaft. Vielmehr eröffnet die Zusammenarbeit mit Da Nang neue Möglichkeiten, insbesondere im Bereich des Fachkräfteprojekts, da die größere Stadt zusätzliche Potenziale bietet.
Herr Kascha geht auf die Bitte aus dem Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss ein, weitere Erläuterungen zur Personalentwicklung im Kita-Bereich im Zusammenhang mit der Beschlussvorlage zur geplanten Fusion zu geben. Diese Informationen sollen im Rahmen der Ausschussbefassung bereitgestellt werden.
Herr Kascha gibt folgende Termine bekannt:
- 17.02.2026 Buchvorstellung „Mehr als eine Begabung. Elise Crola und ihr Kreis“, Schloss Wernigerode
- 19,02.2026 Eintragung von Heike Brehmer und Frau Henriette Berner in das Goldene Buch der Stadt
Herr Dorff informiert über eine Beschlussvorlage im Kreistag zur Verwendung von Infrastrukturmitteln. Dabei sollen die Sekundarschule Thomas Müntzer und das Gymnasium Wernigerode am Heltauer Platz saniert werden. Im Gegenzug soll das Gebäude des Gymnasiums am Westerntor aufgegeben werden. Herr Dorff betont, dass dies voraussichtlich erst in etwa drei Jahren umgesetzt wird und bis dahin Gespräche mit dem Landkreis geführt werden.
Herr Bergmann äußert sich erfreut über die Fördermittel für die Rutsche im Lustgarten, zeigt sich jedoch überrascht über den hohen Verwaltungsaufwand. Er fragt nach dem Stand der Baugenehmigung.
Herr Kramer erklärt, dass die Baugenehmigung vorliegt sowie die Gesamtfinanzierung gesichert ist.
Herr Sciborski spricht die Wildschweinplage in Wernigerode an und fragt nach möglichen Maßnahmen.
Herr Bergmann berichtet, dass in diesem Jahr 120 Wildschweine im Stadtforst erlegt wurden, betont jedoch die rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten bei der Jagd in bewohnten Gebieten.
Herr Winkelmann erinnert an ein Angebot einer regionalen Baufirma, die Fundamente für die Rutsche im Lustgarten zu übernehmen, und bittet darum, dies nicht zu vergessen.
Herr Kramer versichert, dass dies in der weiteren Planung berücksichtigt wird.
Zudem weist Herr Winkelmann auf die Auswirkungen von Kormoranen hin, die Fischbestände in der Region stark dezimiert haben.
Herr Kramer erklärt, dass Gespräche mit dem Landkreis und anderen Beteiligten geführt werden, um langfristige Lösungen zu finden.
Herr Thurm fordert eine Strategie zur Waldbrandbekämpfung in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.
Herr Kramer berichtet, dass hierzu Beratungen mit dem Nationalpark und anderen Partnern stattfinden, um Maßnahmen und Entscheidungsprozesse für künftige Brandsaisons festzulegen.