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Herr Kascha informiert die Anwesenden zunächst über bevorstehende Termine.

 

Er weist auf eine Bürgersprechstunde im Ortsteil Minsleben am 4. März hin, wobei weitere Bürgersprechstunden in anderen Ortsteilen im April und Mai folgen sollen.

 

Am 6. März finde eine Pflanzaktion im Rahmen des Ehrenamtes statt, bei der gemeinsam mit Ehrenamtlichen Bäume gepflanzt würden. Diese Aktion sei Teil der traditionellen Pflanzaktionen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, PEFC und der Stadt Wernigerode, die zweimal jährlich durchgeführt würden.

Die nächste Pflanzaktion sei für den 7. März um 9:00 Uhr am Runden Bruch geplant, wobei die Zufahrt über die L 100 und den Hüttestieg erfolge. Herr Kascha betont, dass er sich über eine rege Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern sowie Stadträtinnen und Stadträten freuen würde. Für das leibliche Wohl sei gesorgt.

 

Er berichtet weiter, dass am 8. März um 16:00 Uhr ein Konzert zum Frauentag in der Remise stattfinde.

 

Am 17. März um 18:00 Uhr werde in der Aula des Gerhard-Hauptmann-Gymnasiums die Ausstellung „20 Jahre Harzer Wandernadel“ eröffnet.

 

Der Museumsfrühling sei für den 22. März geplant, und am 3. April erfolge die Eröffnung der Saison im Bürger- und Miniaturenpark.

 

Vom 27.03.-14.04.2026 finde außerdem der Wernigeröder Führjahrsputz an verschiedenen Stellen statt, man freue sich über rege Beteiligung. Anmeldungen seien ab sofort möglich.

 

Herr Kascha informiert über eine bevorstehende Erhöhung der Kreisumlage, die in der Kreismitgliederversammlung des Städte- und Gemeindebundes beschlossen worden sei.

Diese solle auf 40,5 % steigen, was für die Stadt Wernigerode Mehrkosten von etwa 800.000 Euro bedeute. Er erinnert daran, dass es in der Vergangenheit bereits ähnliche Erhöhungen gegeben habe.

 

Er berichtet zudem über einen geplanten Vor-Ort-Termin am Bahnhof Wernigerode, der in Zusammenarbeit mit dem Management und weiteren Beteiligten stattfinden solle.

Ziel sei es, Verbesserungen am Standort des Bahnhofs zu erreichen, da er der Meinung sei, dass trotz des gewonnenen Preises als „schönster Hauptbahnhof“ noch Handlungsbedarf bestehe.

 

Herr Kascha kündigt an, dass am 23. April der Zukunftstag „Girls’ und Boys’ Day“ in Wernigerode durchgeführt werde. Dieser finde im Rathaus und auf dem Marktplatz statt und werde in Zusammenarbeit mit „Heimvorteil Harz“ organisiert.

Schülerinnen und Schüler hätten die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Unternehmen zu erhalten. Er ruft dazu auf, die Veranstaltung über eigene Kanäle bekannt zu machen und Unternehmen zur Teilnahme zu motivieren.

 

Er geht auf eine Veranstaltung von Karls Erdbeerhof ein, die in der vergangenen Woche im Rathaus stattgefunden habe. Diese sei im Zusammenhang mit einer Investition von 30 Millionen Euro in der Region gestanden, die erhebliche Wertschöpfung für Wernigerode und die Umgebung biete.

Aus diesem Grund habe er dem Unternehmen einmalig die Räumlichkeiten des Rathauses für einen Jobtag zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung sei erfolgreich verlaufen, und das Unternehmen setze nun die Akquise eigenständig fort.

 

Abschließend berichtet Herr Kascha über eine Sitzung der regionalen Planungsgemeinschaft, bei der ein Vorranggebiet für die Entwicklung eines Windenergiegebietes in Wernigerode thematisiert worden sei.

Er erläutert, dass die Stadt Wernigerode bereits vor einiger Zeit angefragt worden sei, Flächen für Windenergie zu melden. Mit Blick auf die touristische Bedeutung der Stadt und die Sichtachsen habe man sich mit drei potenziellen Gebieten auseinandergesetzt, von denen letztlich nur ein Gebiet übrig geblieben sei. Dieses sei an die regionale Planungsgemeinschaft gemeldet worden, jedoch im zweiten Entwurf der Planung herausgefallen.

Herr Kascha habe einen weiteren Prüfauftrag für dieses Gebiet erwirken können, da er der Auffassung sei, dass die bisherigen Argumente und Prüfergebnisse nicht stichhaltig genug seien. Er betont, dass er den Stadtrat nur mit einem abschließend geprüften und möglichen Gebiet konfrontieren wolle. Gleichzeitig hebt er hervor, dass die Stadt Wernigerode sich der Herausforderung der Energie- und Wärmewende nicht verschließen dürfe, um bezahlbare Energie für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Unternehmen sicherzustellen.

 

Herr Albrecht stellt zu Beginn fest, dass Frau Hamicher nach seiner Kenntnis nicht mehr hauptansässig in Wernigerode sei. Dies werde lediglich für das Protokoll vermerkt.

 

Anschließend eröffnet er die Runde für Anfragen der Stadträte.

 

Herr Wiecker richtet eine Anfrage an den Oberbürgermeister und führt aus, dass die demografische Entwicklung in Wernigerode und im Bundesland Sachsen-Anhalt besorgniserregend sei. Er verweist auf den Bevölkerungsrückgang, der in den Ortsteilen teilweise bis zu 20 % betrage.

 

Er schlägt vor, Maßnahmen zur Unterstützung von Familien mit Kindern zu prüfen. Konkret regt er an, die Kostenübernahme für das Mittagessen in Kindergärten, Kinderkrippen, Grundschulen sowie optional in Realschulen und Gymnasien zu prüfen.

 

Zudem schlägt er vor, ein Baukindergeld in Höhe von 5.000 Euro pro Kind für Familien einzuführen, die in Wernigerode bauen möchten. Er bittet den Oberbürgermeister, die finanziellen Auswirkungen dieser Maßnahmen zu prüfen und eine Rückmeldung zu geben.

 

Herr Kascha zeigt sich grundsätzlich offen für die Vorschläge von Herrn Wiecker und betont, dass die Stadt Wernigerode bereits viel für Kinder und Familien tue. Er erklärt, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen Auswirkungen auf den städtischen Haushalt hätten und daher sorgfältig geprüft werden müssten. Er sichert zu, die Vorschläge zu prüfen und eine Rückmeldung zu geben.

 

Herr Schatz äußert sich kritisch zur bisherigen Informationspolitik bezüglich der Windkraftanlagen und bemängelt, dass der Stadtrat nicht frühzeitig in die Diskussionen einbezogen worden sei.

Er unterstützt die Vorschläge von Herrn Wiecker, insbesondere die Übernahme der Essenskosten, weist jedoch darauf hin, dass dies erhebliche finanzielle Belastungen für die Stadt bedeuten würde.

 

Man spreche bei den Kindertagesstätten über eine Summe von 700.000 €, die zusätzlich aufgebracht werden müsste. Zusätzlich habe der Landkreis die Kreisumlage erhöht, was für Wernigerode Mehrkosten von 800.000 € bedeute. Er betont, dass eine solide Finanzpolitik notwendig sei und kritisiert die CDU für ihre Forderung nach gleichzeitiger Steuerentlastung und zusätzlichen Ausgaben.

 

Herr Kramer widerspricht der Kritik von Herrn Schatz und stellt klar, dass der Stadtrat über alle relevanten Entwicklungen informiert werde. Er erläutert, dass die Entscheidung der regionalen Planungsgemeinschaft dazu geführt habe, dass die Gemarkung Wernigerode nicht weiterverfolgt werde.

Er betont, dass zukünftige Entscheidungen ebenfalls transparent und unter Einbeziehung des Stadtrats getroffen würden.

 

Herr Winkelmann greift das Thema Windkraftanlagen auf und erklärt, dass er in der regionalen Planungsgemeinschaft gegen das Gebiet WR 2 gestimmt habe. Er führt an, dass die geplanten Anlagen aufgrund ihrer Höhe und der damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Bevölkerung nicht vertretbar seien.

Zudem fordert er, die Planungen für ein Industriegebiet unterhalb der Schuttkuhle voranzutreiben, um potenziellen Investoren eine Perspektive zu bieten.

 

Herr Kascha erklärt, dass er die Entscheidung der regionalen Planungsgemeinschaft akzeptiere, jedoch betont, dass eine gründliche Prüfung von Gebieten notwendig sei, bevor diese dem Stadtrat vorgelegt würden.

Er hebt hervor, dass die Stadt Wernigerode auch im Hinblick auf die Energieversorgung und die Energiewende aktiv werden müsse, um Unternehmen und Industrie langfristig zu unterstützen.

 

Herr Böttger äußert sich kritisch zu den geplanten Windkraftanlagen und betont, dass diese erhebliche Beeinträchtigungen für die Anwohner mit sich bringen würden.

Er spricht sich gegen eine weitere Verfolgung dieses Projekts aus und bittet den Oberbürgermeister, nicht weiter nachzuhaken.

 

Herr Kascha stellt abschließend klar, dass es nicht um ein Nachhaken gehe, sondern um die Durchführung eines ordnungsgemäßen Verfahrens. Er erläutert, dass die Entscheidung der regionalen Planungsgemeinschaft dazu geführt habe, dass das Gebiet WR 2 nicht weiterverfolgt werde, und betont, dass zukünftige Planungen transparent und unter Einbeziehung des Stadtrats erfolgen würden.

 

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