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Herr Kramer erläutert den aktuellen Stand und spricht sich für den Erhalt des Schierker Rathauses als städtisches Gebäude aus. Er schlägt das Nutzen von LEADER-Fördermitteln für die abschnittweisen Sanierungsmaßnahmen vor. Er erläutert den Vorschlag, den Vereinen von Schierke die Räumlichkeiten in Eigenverantwortung zu überlassen. Damit entfielen die Bewirtschaftungskosten für die Stadt Wernigerode.

 

Herr Bergmann sieht immense Baumängel und schätzt persönlich einen Sanierungsstau von 1,5 bis 2 Millionen Euro. Er vermisst belastbare Nutzungsvarianten mit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Er stellt fest, dass eine Sanierung des Gebäudes die Option zum Verkauf des Gebäudes ausschließt. Er spricht das Gebäude der ehemaligen Tourist-Information an und die Möglichkeit der Schierker Vereine, dieses als Quartier zu nutzen. Als Vorteil betrachtet er den überschaubaren Sanierungsgrad dieses Gebäudes. Die vorliegende Beschlussvorlage sieht er als nicht beschlussreif an und spricht sich für eine Ablehnung aus.

 

Herr Kramer bestätigt die genannten Kosten als Minimalvariante. Für eine Gesamtsanierung einschließlich Dachgeschoss und Wohnung geht er von Kosten im siebenstelligen Bereich aus. Er favorisiert eine etappenweise Sanierung und hebt die Bedeutung des historischen Gebäudes hervor.

 

Herr Kascha spricht sich gegen den Verkauf des Rathauses von Schierke aus. Er sieht das Gebäude ortsbildprägend und befürwortet, dass es mit Fördermitteln ertüchtigt wird. Er plädiert für den Verbleib des Gebäudes im Besitz der Stadt Wernigerode. Es soll nutzbar für die Schierker Einwohner sein und hierfür bittet er um Unterstützung.

 

Herr Winkelmann weist auf den Status des denkmalgeschütztes Gebäudes hin und darauf, dass es optisch nicht verändert werden darf.

 

Herr Sieber berichtet, dass das bisherige Gebäude der Tourist-Information leer steht. Er erläutert, dass für verschiedene Themen Klärungsbedarf besteht und nennt die Beispiele: Verkauf des Gebäudes der ehemaligen Tourist-Information sowie die grundhafte Sanierung des Rathauses. Er wirbt für eine abschnittsweise Sanierung des Rathauses Schierke.

 

Herr Albrecht sieht es schwierig, dass die Tourist-Information in Schierke Miete bezahlt. Er spricht sich langfristig für die Nutzung des Rathauses von Schierke aus.

 

Herr Bergmann betont die Maßnahme als freiwillige Aufgabe. Er sieht die schwierige finanzielle Lage der Stadt.

 

Herr Winkelmann zieht einen Vergleich der Kosten zum Kindergarten in Schierke.

 

Es folgen weitere Redebeiträge von Herrn Kramer, Herrn Kascha, Herrn Böttger, Herrn Schulze, Herrn Sieber und Herrn Winkelmann.

 

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Beschluss
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Abstimmungsergebnis:

4

Ja-Stimmen

5

Nein-Stimmen

 

 

 

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