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Frau Gorr erteilte Herrn Grünberg zu diesem TOP das Wort.

 

Wernigerode wird vom 12. bis zum 20.09.2015 der Gastgeber für die 24. Landesliteraturtage des Landes Sachsen-Anhalt sein. Als Motto wurde „Ein Fest so bunt wie der Harz“ gewählt. Es werden ca. 100 Lesungen von Autoren und Schriftstellern des Landes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wernigerode und ausgewählten Orten in der Umgebung stattfinden. U.a. werden Lesungen in den Klöstern Drübeck, Ilsenburg und Michaelstein und im Gleimhaus angeboten. Sehr viele Lesungen werden in Schulen stattfinden.

 

Die Ausschreibungsunterlagen wurden an die Autoren und Schriftsteller versandt und bis zum 25.2. ssen die Bewerbungen bei der Stadt eingehen. Am 17.3.2015 tritt eine Jury zusammen, die aus den Vorsitzenden der Autoren- und Schriftstellerverbände, des Boedecker-Kreises und regionalen Vertretern besteht. Sie wählen die Autoren und Schriftsteller aus, die dann ihr literarisches Werk während des Literaturfestes präsentieren. Danach kann die Zuordnung der Autoren und Schriftsteller zu den Veranstaltungsorten beginnen.

 

Insgesamt steht ein Budget von 71.000, das sich aus einer Landesförderung in Höhe von 50.000 , 13.000 Eigenmittelanteil der Stadt und 6.000 Drittmittel zusammensetzt. Das Budget ist im Produkt Bibliothek geplant.

 

Die Eröffnung wird am 12.9.2015 im Harzer Kultur und Kongresszentrum (Saal) stattfinden. Erstmals wird anlässlich der Literaturtage der Klopstock-Preisr das literarische Lebenswerk, der mit 12.000 dotiert ist, und ein Nachwuchspreis mit einer Dotierung von 3.000 verliehen. Als Abendveranstaltung ist eine Lesung mit Lutz Seiler geplant, der 2014 für seinen Roman „Kruso“ den Deutschen Buchpreis erhalten hat.

 

In den Veranstaltungsreigen der Landesliteraturtage werden der „Tag des offenen Denkmals“, die offene Schreibwerkstatt, die Preisverleihung des städtischen Literaturwettbewerbes, die Literaturveranstaltung „Mordsharz“ und ein Kinderfest einbezogen.

 

Damit genügend Interessierte die Lesungen besuchen, werden die Werbung und die Entwicklung von guten Ideen die Hauptaufgabe sein, betonte Herr Schulze.

 

Von den Anwesenden wurden dazu Vorschläge unterbreitet. Zum Beispiel sollten die Autoren auf Einzelplakaten beworben und mit Steckbriefen vorgestellt werden. Auch sollten die Schulen rechtzeitig informiert, die Ortsteile mit einbezogen oder auch gute Merchandising-Produkte, wie eine Postkarte, entwickelt werden. Frau Aulich bot zur Verteilung der Informationen ihre Adressdatei an.

 

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