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In jeder Beratung des Ausschusses sind Berichte zu den Maßnahmen in Schierke Bestandteil der Tagesordnung. Als Berichterstatterin zu dem heutigen Thema wurde Frau Clemens, Geschäftsführerin der Wernigeröder Tourismus GmbH (WTG), eingeladen.

 

Frau Clemens berichtete, dass ein halbes Jahr nach Eingemeindung das touristische Marketing und die Organisation von kulturellen Veranstaltungen für Schierke von der WTG übernommen wurde. Ziel war es und bleibt es, die Marke „Am Brocken“ für Schierke zu erhalten.

 

Die Publikationen Gastgeberverzeichnis und Gästejournal blieben, gemäß dem Eingemeindungsvertrag, für Schierke erhalten. Jedoch erscheinen diese im Corporate Indentity der Stadt. Sämtliche Angebote (Veranstaltungen und Ausflugsziele) des Ortes werden im Veranstaltungskalender der Stadt integriert. Ebenso steht den Gästen in Schierke das Urlauberticket und HATIX zur Verfügung.

 

Bei der Entwicklung des Angebotes für Schierke wurde darauf geachtet, dass neben der Natur und Parkmöglichkeiten ein Freizeitangebot zur Verfügung steht. Erstmals wurde damit begonnen, Ortsführungen und thematische Führungen anzubieten.

 

Derzeit wird an der Entwicklung von Pauschalangeboten und Ticketing gearbeitet.

 

Am 31.01. werden die Schierker Wintersportwochen eröffnet, die bis zum 15.2.2015 dauern. Das Programm umfasst eine große Vielfalt von Indoor- und Outdoorveranstaltungen (Tischvorlage).

 

Momentan ist „Walpurgis“ die einzige Großveranstaltung in Schierke. In diesem Jahr wird die Walpurgis-Feier vom 30.4. bis zum 2.5.15 gehen und findet ihren Abschluss mit einem Konzert der Gruppe „Schandmaul“ am Sonnabend. Es wird wieder ein Shuttle-Verkehr von Wernigerode, Elbingerode und Drei-Annen-Hohne eingerichtet. Den Shuttleverkehr vom Parkplatz in Elend wird es 2015 aufgrund der hohen Abstandszahlungen nicht mehr geben. Der Ausfall kann durch das neue Parkhaus kompensiert werden.

 

Bereits zur Tradition ist der „Schierker Musiksommer“, der von Anfang Juni bis Ende August veranstaltet wird, geworden. Bis auf eine Veranstaltung sind alle für die Besucher kostenfrei, da sie aus der Kurtaxe finanziert werden. Für die Konzerte wird der Musikpavillon im Kurpark genutzt. Bei schlechtem Wetter wird auf das Rathaus, die Kirche oder die Berufsgenossenschaft ausgewichen. Als neue Veranstaltung wird in diesem Jahr das „Festival Fantasia“ mit Drachenshow und Elfen präsentiert.

 

Eine traditionelle Veranstaltung ist der „Schierker Kuhball“ anlässlich des Kuhabtriebs mit ca. 250 bis 300 Gästen.

 

Das Parkhaus betreffend muss ein Leitsystem entwickelt werden. Generell steht für Schierke eine systematische Beschilderung noch aus. Das bisherige ist gewachsen und daher unübersichtlich. In der Diskussion ist ein Leitsystem, das zweisprachig entwickelt wird, eine einheitliche Schrift aufweist und zusätzlich für die Fußgänger auch mit Kilometeranzahl versehen ist.

 

Auf dem Parkdeck soll zukünftig für Veranstaltungen in Wernigerode und Schierke geworben werden. Dafür werden u.a. Prospektaufsteller und Klemmrahmen im Parkhaus installiert.

 

Nach den Ausführungen von Frau Clemens meldete sich Frau Aulich zu Wort. Nach ihrer Ansicht ist schon viel Geld nach Schierke geflossen und sie fragte nach, wie das Geld wieder zurückkommt. Sie wollte wissen, was neu und innovativ ist oder erwartet man erst nach Fertigstellung des Winterberg-Konzeptes mehr Touristen? Die touristische Entwicklung muss mittelfristig gesehen werden, so Frau Clemens. Für die Steigerung der Attraktivität ist die Schierke Arena wichtig, da sie auch für Veranstaltungen im Sommer nutzbar ist. Auch die Entwicklung der Ortsmitte ist notwendig. Hier ist das Ziel, eine Verweilstrecke zwischen Kirche und Fußgängerbrücke bis zum Parkhaus zu schaffen. Dafür werden private Investoren benötigt, die wiederum Rahmenbedingungen wie eine leistungsfähige Infrastruktur brauchen. Die aktuellen Investitionen sollten als Wirtschaftsförderung gesehen werden.

 

Diese Ansicht wurde von Herrn Kascha und Herrn Wiecker geteilt.

 

Abschließend lobte Herr Schatz die Bodenständigkeit der Ausführungen von Frau Clemens. Er wünscht sich, dass es gelingt, mit der Entwicklung in Schierke Schritt zu halten.

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