Frau Gorr erklärte, dass der Ausschuss schon immer die Stadtfeste begleitete und daher bestand der Wunsch, eine kurze Information zum Verlauf des Weihnachtsmarktes zu erhalten. Herrn Fröhlich wurde zunächst das Wort erteilt.
Er berichtete, dass der Weihnachtsmarkt vom 28.11. bis zum 22.12.14 dauerte. Insgesamt boten 41 Händler ein abwechslungsreiches Sortiment an. Ein Problem stellen zunehmend die hohen Kosten für GEMA und Künstlersozialkasse dar, die mittlerweile 15 % des Gesamtbudgets betragen.
Um trotzdem eine ansprechende musikalische Umrahmung zu bieten, wurden die Chöre der Gymnasien und die Sing- und Spielgemeinschaft Wernigerode um Auftritte gebeten.
Herr Kascha fragte an, warum die Weihnachtsbäume bereits vor Weihnachten beseitigt wurden. In der Vergangenheit wurde aufgrund der Brandgefahr auch der große Baum vor dem 31.12. weggenommen, so Herr Fröhlich. Um für die Gäste der Stadt einen stimmungsvolle Marktplatz zu präsentieren, sind nur die kleinen Bäume beseitigt worden und die Beleuchtung ist stehen geblieben. Frau Barner regte an, die Bäume in Zukunft an bedürftige Familien zu verschenken.
Herr Wiecker ergänzte zum Thema GEMA, dass diese auch ein enormes Problem für das Altstadtfest darstellen. Mittlerweile ist die gesamte Breite Straße gebührenpflichtig. Er berichtete von Schwerin, wo die Verantwortlichen in den ersten Tagen des Festes keine Musik präsentierten und sogar die Beschallung abbauten und dann GEMA freie Musik besorgten.
Hinsichtlich der Diskussion um eine mögliche Verlängerung des Weihnachtsmarktes vertritt er den Standpunkt, dass die jetzige Regelung, den Weihnachtsmarkt nicht am Heiligen Abend abzubauen, für die Händler sinnvoll ist.
Herr Schulze berichtete, dass ca. 25.000 Personen die Weihnachtsmarktstände in der Hohen Halle (Marktstraße 1) besuchten. Er wünscht sich, dass das Angebot des Kunsthofes besser angekündigt wird. Auch könnte er sich gut vorstellen, den Weihnachtmarkt um das Rathaus herum auszudehnen. Damit könnten mehr Stände angeboten werden, was die Attraktivität für Einheimische erhöhen könnte. Das Problem, indem einige Händler nicht die gesamte Zeit stehen können, kann wie auf dem Kunsthof gelöst werden, dass Stände wochenweise vergeben werden. Auch sollte die Kinderbahn vor dem Rathaus in die Marktstraße rücken, empfahl Herr Schulze.
Es gibt bereits Ansätze, den Bereich an der Blumenuhr in den Markt einzubeziehen, erwiderte Herr Fröhlich. Er wird die Vorschläge in den Ordnungsausschuss mitnehmen und prüfen.
Gegen 17.52 Uhr trifft Herr Schatz ein. Es sind jetzt 9 Stadträte anwesend.