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Vorlage - AF-16-2021  

Betreff: Barrierefreie Gestaltung von Gehwegen und Straßen in Wernigerode
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:Herr Härtel
Herr Härtel
Federführend:Dezernat II Bearbeiter/-in: Kramer, Immo
Beratungsfolge:

ALLRIS® Office Integration 3.9.2
Beschlussvorschlag:

Das Thema der barrierearmen Gehwege und Wegebeziehungen wird im Baudezernat sehr ernst genommen und seit Jahren auch berücksichtigt.

Bei allen Straßenbaumaßnahmen der letzten Jahre wurden bewusst Pflasterarten gewählt, die der Problematik weitestgehend Rechnung tragen. Borde wurden an markanten Stellen abgesenkt.

Gute Beispiele für solche Gehwegsanierungen der letzten Jahre sind die Breiten Straße, Unterengengasse, Degenerstraße, Große Bergstraße, Nöschenröder Straße, Schreiberstraße, Auf der Marsch, Sägemühlengasse, Feldstraße sowie das gesamte Stadtfeld - allesamt mit Städtebaufördermitteln finanziert.

 

Weiterhin wurden auch punktuelle Verbesserungen angestrebt:

- fußgängerfreundlicher Pflasteraustausch im fußgängerquerenden Bereich Teichdamm Einmündung Oberpfarrkirchhof

- ebenso in der Grünen Straße Einmündung Johanniskirchweg

- im Johanniskirchweg von der Pfarrstraße bis zum Parkplatz (radiologische                    Praxis

- punktuelle Verbesserung von Gehwegen gegenüber dem Gericht, in der J.-S.-    Bach-Straße und Mittelstraße

- kontinuierlicher Austausch von desolatem Grauwacke-Pflaster

- Erneuerung und Verlängerung des Geländers am Schlossaufstieg

- barrierefreie Umbauten von Bushaltestellen

- Sanierung der Gehwege in der Burgbreite

 

Fakt ist jedoch, dass das Thema in den 90er Jahren noch etwas stiefmütterlich behandelt wurde, und zudem der Denkmalschutz mit seinen Auflagen und Forderungen in dieser Zeit noch strenger war. Aus dieser Phase stammen die genannten Beispiele Marktplatz, A.-Bartels-Straße, Grüne Straße, Heideviertel.

 

Zu 1.)

Zur Erneuerung und Verbesserung von Gehwegen hat die Stadt Wernigerode in den vergangenen Jahren folgende Förderprogramme eingesetzt:

 

-Städtebaulicher Denkmalschutz

-Stadtsanierung

-Stadtumbau Ost

-Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

-Soziale Stadt 

Künftig werden diese ersetzt durch

-Lebendige Zentren

-Sozialer Zusammenhalt

-Wachstum und nachhalte Entwicklung

 

Zu 2.)

Stadtsanierung 2021 für Minslebener Straße und Kreuzberg

Soziale Stadt 2021 für Elise-Crola-Straße und Große Dammstraße

 

Zu 3.)

Stadtsanierung 2022 im Bereich Heidestraße / Mittelstraße

Soziale Stadt 2022 im Bereich Große Dammstraße

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren 2022 im Bereich Unterengengasse

Stadtumbau 2022 im Bereich Kohlgartenstraße

Wachstum und nachhaltige Entwicklung 2022 in der Burgmühlenstraße

 

 

gez. Mendritzki

AL Bauverwaltung

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Im Stadtgebiet Wernigerode stellen zahlreiche Kopfsteinpflaster-Gehwege, Grundstückseinfahrten, Straßenoberflächen und Überwege für ältere Menschen mit Einschränkungen, aber auch für Familien, eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer alltäglichen Mobilität dar. Vor allem in der historischen Altstadt wurden auch nach 1990 bei der Neugestaltung vieler Straßenzüge eine Oberflächengestaltung gewählt, die der Barrierefreiheit entgegensteht und zu wenig Rücksicht auf den demografischen Wandel nimmt.

 

Als Beispiele seien hier die Grundstückseinfahrten in der Albert-Bartels-Straße, der Mittelteil des Marktplatzes, der Gehweg in der Grünen Straße und die Straßen im Heideviertel genannt.


Immer mehr Städte und Gemeinden intensivieren daher ihre Bemühungen, die Barrierefreiheit zu verbessern. So wird derzeit in der Stadt Halberstadt ein Teil des historischen Kopfsteinpflasters rund um den Dom entfernt und durch eine glatte und somit barrierefreie Oberfläche ersetzt.
 
Ich frage daher die Stadtverwaltung:

1. Welche Förderprogramme sind der Stadtverwaltung bekannt, die den barrierefreien Umbau öffentlicher Straßen, Wege und Plätze finanziell unterstützen?
 
2. Welche dieser Förderprogramme hat die Stadt im Kalenderjahr 2021 genutzt? Wenn ja, in welcher Höhe und für welche Baumaßnahmen? Wenn nicht, warum nicht?
 
3. Welche dieser Förderprogramme plant die Stadt im Kalenderjahr 2022 zu nutzen? Wenn ja, in welcher Höhe und für welche Baumaßnahmen? Wenn nicht, warum nicht?
 
   

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