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Vorlage - AF-05-2020  

Betreff: Einrichtung Parkverbot Straße "Am Kupferhammer"
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:Herr Härtel
Herr Härtel
Federführend:Ordnungswesen Bearbeiter/-in: Münzberg, Anja
Beratungsfolge:

ALLRIS® Office Integration 3.9.2
Beschlussvorschlag:

Der Einsatz der Anwohner/-innen hat im Ergebnis verschiedene Änderungen und Maßnahmen Am Kupferhammer erbracht. So wurde der vorhandene Gehweg in Richtung Feldstraße erweitert sowie auf Bestreben der Anwohner die Bedarfsumleitung U18 und U19 bei Sperrung der A36 auf die klassifizierten Straßen L82, L85 und B244 verlegt. Des Weiteren wird bis zur Sanierung der Straße die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von größer als 3,5 t auf 30 km/h reduziert (die Anordnung erfolgte im April, das Material wird auf Grund der Pandemie erst Ende Mai geliefert).

 

Zu 1.):

Das Parkverbot wurde am 02.04. eingerichtet. Zuvor bestand bereits ab Februar ein Halteverbot auf Grund einer Baumaßnahme.

 

Zu 2.):

Der fließende Verkehr konnte in Richtung Im Hopfengarten an parkenden Fahrzeugen und Anhängern nicht vorbeifahren und musste verkehrsbedingt hinter diesen Fahrzeugen warten. Dies führte dazu, dass sich wartende Fahrzeuge bis in den Kreisverkehr Schmatzfelder Str./ B244 hinein stauten. Um die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der Schmatzfelder Str./ B244 sowie

Am Kupferhammer aufrecht zu halten, musste daher ein Parkverbot für diesen Straßenabschnitt zwischen Kreisverkehr ab Am Kupferhammer 6 b bis zu Am Kupferhammer 26 ausgesprochen werden.

Überwiegend findet das (Anwohner) Parken in diesem Teilabschnitt der Straße auf den eigenen Grundstücken statt. Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit ab Am Kupferhammer 26 in Richtung Im Hopfengarten einige Fahrzeuge halbseitig auf dem Gehweg zu parken.

 

In den Vorjahren wurde in diesem Straßenabschnitt offensichtlich nicht geparkt, da das Rückstauproblem so offensichtlich nicht bestand. Nach Hinweisen seitens der Bevölkerung und vor allem der Polizei musste die Stadtverwaltung aber nunmehr auf die geänderte Situation reagieren. Hierbei ist das Parkverbot das mildere Mittel. Angesichts des Rückstaus in den Kreisverkehr wäre durchaus auch ein Halteverbot gerechtfertigt gewesen. Dieses würde die Anwohner erheblich mehr einschränken.

 

Zu 3.):

Gespräche gab es von Seiten der Stadtverwaltung mit den betroffenen Anwohnern/-innen im Vorfeld der Einrichtung des Parkverbotes nicht.

 

Zu 4.):

Die Personal-und Sachkosten werden mit 350 € kalkuliert.

 

 

 

 

             

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Seit über zwei Jahren setzen sich die Anwohner/innen der Straße „Am Kupferhammer“ für eine Verkehrsberuhigung ihrer, von zunehmenden Durchgangsverkehr stark belasteten, Straße ein

(siehe Anfrage AF-14-2018). Seit kurzem wurde, sehr zum Unmut der Anwohner/innen, durch die Stadt ein Parkverbot in der Straße ausgesprochen.

 

1. Wann wurde auf der Straße "Am Kupferhammer" das Parkverbot eingerichtet?

 

2. Welche Einschätzungen zur aktuellen Verkehrs- und Parksituation, in der Straße "Am Kupferhammer", liegen der Entscheidung zugrunde, dort erstmals seit Jahrzehnten ein Parkverbot einzurichten?

 

3. Welche Gespräche gab es von Seiten der Stadtverwaltung mit den betroffenen Anwohnern/innen im Vorfeld der Einrichtung des Parkverbotes?

 

4. Welche Personal- und Sachkosten entstanden durch die Einrichtung des Parkverbotes?

 

Gez. Christian Härtel

Stadtrat

          

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