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Vorlage - 046/2012  

Betreff: Überplanmäßige Ausgabe - Ganztagsschule Stadtfeld -
Status:öffentlichVorlage-Art:Stadtrat
Verfasser:Frau Veckenstedt
Oberbürgermeister
Aktenzeichen:Amt 65.1
Federführend:Amt für Hoch- und Tiefbau Bearbeiter/-in: Bivour, Christa
Beratungsfolge:
Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss Vorberatung
05.07.2012 
04./12 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses ungeändert beschlossen   
Stadtrat Wernigerode Entscheidung
19.07.2012 
05./12 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtrates Wernigerode ungeändert beschlossen  (046/2012)

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat beschließt eine überplanmäßige Ausgabe in der HHSt 2117 007 9500, Umbau der Ganztagsschule Stadtfeld in Höhe von 189.000,00 €.

            


 

Ausgaben HHSt

Plan 2012

 

2117 007 9500

Ansatz:

1.947.900,00 €

 

zurzeit noch verfügbare Haushaltsmittel:

96.659,89 €

 

Gesamtausgaben:

2.044.559,89 €

 

Mehrbedarf:

189.000,00 €

 

Voraussichtliche Gesamtausgaben:

2.233.559,89

 

 

Die Deckung erfolgt aus den Haushaltsstellen:

 

46422 3610 Kita Burgbreite, Mehreinnahmen in Höhe von:

89.600,00 €

2117 007 9350 Schule Stadtfeld, bewegliche Sachen des Anlagevermögens als Minderausgaben (Wegfall der Schiebefaltanlage im Erdgeschoss) in Höhe von

 

 

22.000,00 €

6000 001 9500 Vorplanungen STARK III als Minderausgaben in Höhe von:

 

7.400,00 €

6100 005 9400 Stadtumbau OST, Aufwertung Schierke (Eisstadion) als Minderausgaben in Höhe von:

 

70.000,00 €

Benötigte Mehrmittel:

189.000,00 €

 


       


Überplanmäßige Ausgabe in der HHSt 2117 007 9500, Umbau der Ganztagsschule Stadtfeld

                   


In der 2. Phase des Bewilligungsverfahrens zur Fördermittelbeantragung erhielt die Stadt Wernigerode mit Datum vom 29. März 2010 die Förderwürdigkeitszusage des Landes über max. 2.160.000,00 € .

Der Förderantrag wurde im Sommer 2010 auf der Grundlage der geschätzten Baukosten von 2009/2010 eingereicht, die förderfähigen Bauausgaben wurden mit Abstrichen vom Landesverwaltungsamt bestätigt. In den letzten Jahren fanden auf dem Markt umfangreiche Preiserhöhungen hinsichtlich Material und Lohn statt, die sicher auch auf das Konjunkturpaket II zurückzuführen sind. Diese Preissteigerungen haben Auswirkungen auf die Kostenschätzungen zur Ausschreibung und auf die Submissionsergebnisse.

Folgende Verschiebungen ergeben sich hinsichtlich des Finanzierungsplanes zum Förderantrag:

 

Kostengruppe 300 - Baukonstruktion:

Förderantrag: 1.331.531,00 €                                                        Stand Juni 2012: 1.497.500,00 €

Kostengruppe 400 - technische Ausrüstung:

Förderantrag: 393.113,36 €                                                        Stand Juni 2012: 415.700,00 €

Kostengruppe 500 - Außenanlagen:

Förderantrag: 358.236,00 €                                                        Stand Juni 2012: 300.000,00 €

Kostengruppe 700 - Baunebenkosten:

Förderantrag: 400.000,00 €                                                        Stand Juni 2012: 423.100,00 €

Bauwasser, -strom, Heizung:

Förderantrag: 0 €                                                                      Stand Juni 2012: 30.400,00 €

Sonstiges (Umzug Schule, TÜV, etc.)

Förderantrag: 0 €                                                                      Stand Juni 2012: 5.200,00

Gesamt: 2.482.880,36 €, gerundet = 2.482.900,00 €              Stand Juni 2012: 2.671.900,00                                                                                                  Differenz 189.000,00

 

Die Kostengruppe 600 - Ausstattung war im Antrag mit 87.000,00 € beantragt. Diese Kostengruppe reduziert sich um 22.000,00 € (Wegfall der Schiebefaltwand). Dieser Betrag wird mit zur Deckung der Mehrausgaben genutzt = HHSt 2117 007 9350 aus HHPl 2012.

Da im Verwaltungshaushalt der Schule keine Kosten für Bauwasser, -strom und Heizung eingeplant sind, diese aber auch nicht Bestandteil der Antragstellung und Baumaßnahme waren, sind diese, teilweise nicht unerheblichen, Kosten mit einzuplanen.

 

 

 

 

Gaffert

Oberbürgermeister