Sprungziele
Seiteninhalt

Auszug - Informationen und Anfragen  

02./19 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Schule, Kultur und Sport
Datum: Mo, 11.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 19:20
Raum: Neues Rathaus
Ort: Konferenzraum Nr. 234

Herr Hemp berichtet von massiven Beschwerden zur Vorführung im Harzplanetarium am vergangenen Wochenende. Die Besucher waren sehr unzufrieden, da ihnen nur Videoausschnitte gezeigt worden sind. Nach der Berichterstattung im letzten Ausschuss hätte er etwas anderes erwartet.

Frau Lisowski dankt ihm für diese Rückkopplung. Sie wird mit Herrn Kelch, dem Leiter des Harzplanetarium, über Standards sprechen, die bei jeder Vorführung eingehalten werden müssen. 

 

Herr Fischer informiert, dass die Verwaltung sich in den letzten Wochen mit dem zu zahlenden Anteil der Sportvereine an den Bewirtschaftungskosten der Sportstätten beschäftigt hat. Der zurzeit zu zahlende Anteil von 1,00 € pro Erwachsenem und 0,50 € pro Kind ist nicht mehr angemessen. Dieser Beschluss stammt aus dem Jahre 1996. Die Stadt Wernigerode ist nicht mehr in der Lage, Leistungen einfach zu verschenken. Der Haushalt 2019 verzeichnet ein deutliches Minus. Die Zahlung des Anteils an den Bewirtschaftungskosten stellt eine Mehreinnahme im städtischen Haushalt dar.

Bereits in der Sitzung des Runden Tisch Sport am 28. Februar wurde die Erhöhung des Anteils den Sportvereinen vorgestellt und darüber intensiv diskutiert. Die daraus entstandenen Vorschläge wurden von der Verwaltung übernommen. Die Verwaltung empfiehlt, den Anteil pro Erwachsenem von 1,00 € auf 10,00 € pro Jahr zu erhöhen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sollen keinen finanziellen Beitrag mehr leisten.

Das Rechenbeispiel, anhand der Mitgliedszahlen der Sportvereine mit Stand vom 31.12.2018, wurde verteilt. Ebenfalls verteilt wurde eine Übersicht zur Sportförderung der Stadt Wernigerode.

 

Frau Gorr tritt um 17:37 Uhr in die Sitzung ein und übernimmt die Leitung der Sitzung. Es sind 8 Stadträte anwesend.

 

Frau Gorr entschuldigt sich für ihr späteres Erscheinen. Sie findet zwei Formulierungen in den Ausführungen von Herrn Fischer sehr unglücklich gewählt.

Auch wenn am 26. Mai die Kommunalwahlen stattfinden, so ist dies ein wichtiges Thema, welchem sich der Ausschuss, unabhängig vom Wahlkampf, annehmen muss. Dieser Ausschuss setzt sich für die Sanierung und Unterhaltung der Sportstätten ein. Des Weiteren ist unglücklich formuliert, dass diese finanzielle Beteiligung der Vereine Geld in die Stadtkasse einbringen soll. Die Diskussion zur Anhebung des Anteils an den Bewirtschaftungskosten sollte behutsam erfolgen.

 

Im Anschluss diskutieren die Mitglieder über diesen Vorschlag. Im Ergebnis soll die Verwaltung dazu eine Beschlussvorlage vorbereiten und am 28. März in den Stadtrat einbringen.

Nach Meinung der Ausschussmitglieder ist die Anpassung zeitgemäß. Erwachsene sollten höher beteiligt werden. Als Vergleich wurden die privaten Anbieter herangezogen, wo ein erheblich höherer Monatsbeitrag zu zahlen ist. Des Weiteren soll die Erhöhung erst ab 2020 in Kraft treten. So haben die Sportvereine die Möglichkeit, ihre Beiträge anzupassen, wenn diese zu knapp kalkuliert sind.

 

Frau Lisowski berichtet über den Vorbereitungsstand des Museumsfrühling am 24. März.

13 Museen, mit jeweils einem Programmpunkt, beteiligen sich in diesem Jahr. Das Programm wird in den nächsten Tagen abrufbar sein. Ein Flyer wurde gedruckt.

 

Weiterhin informiert sie, dass am 30. März im Harzplanetarium der Tag der Astronomie begangen wird. Dieser wird verbunden mit einem Tag der offenen Tür ab 18 Uhr. Zudem wird es um 19.00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Lichtverschmutzung“ mit Christian Reinboth geben.

 

Bisher haben sich 34 Chöre aus 18 Nationen für den/das 11. Internationale/n Johannes – Brahms Chorwettbewerb/-festival angemeldet. Am 28. März wird der Vertrag mit dem Förderverein INTERKULTUR e. V. unterschrieben.

 

Frau Lisowski führt weiter aus, dass die Verwaltung in den Winterferien die Information vom Gesundheitsamt bekommen hat, dass in der Sporthalle Stadtfeld in den entnommenen Wasserproben eine stark erhöhte Legionellenkonzentration festgestellt wurde. Daraufhin wurden alle Duschen der Einrichtung gesperrt. Das Bauamt der Stadt arbeitet sehr intensiv daran, die Ursache festzustellen und zu beheben. Bei der Sporthalle Stadtfeld handelt es sich um die wichtigste Sporthalle der Stadt. Die vom Gesundheitsamt geforderte Gefährdungsanlayse ist bereits beauftragt. Mittelfristig könnte es zu einem Umbau des Wasserversorgungssystems kommen. Vor 20 Jahren fand die letzte Sanierung in der Sporthalle statt. Zu diesem Zeitpunkt galten andere Vorschriften.

 

Am 19. Mai findet zum dritten Mal der Tag der Vereine im Bürgerpark statt. Am 15. März endet die Frist für die Anmeldung. Bisher haben sich knapp 50 Vereine angemeldet.

 

Am letzten Aprilwochenende findet in Wernigerode der Deutsche Schützentag statt. Für diesen werden noch Helfer gesucht, berichtet Frau Lisowski. Bereits im Runden Tisch Sport am 28. Februar erfolgte ein Aufruf an die Sportvereine zu unterstützen. Speziell für den Zapfenstreich am Freitagabend und den Festumzug am Samstag werden Helfer benötigt. Ebenfalls werden noch Helfer benötigt für die 40. Harzquerung. Die Verpflegungsstelle in Sophienhof benötigt noch Helfer zur Versorgung der Läufer.

 

Als letztes berichtet Frau Lisowski, dass die Sportvereinsbroschüre endlich fertiggestellt werden konnte.

Frau Gorr findet diese sehr gelungen. Ebenfalls lobt Frau Barner das Ergebnis.

Frau Dr. Tschäpe bittet darum, dass diese unbedingt beim Kreissportbund, der KoBa und im Familienzentrum ausgelegt werden sollte.

Herr Kammler unterbreitet den Vorschlag, die Sportvereinsbroschüre auch bei den Ärzten auszulegen.

 

Frau Dr. Tschäpe informiert über den Termin des Frühjahrsputzes. Dieser findet am 12. und 13. April in Wernigerode statt.

 

Frau Barner fragt nach dem Arbeitsstand bezüglich der Sanierung der Grundschule A.-H- Francke.

Herr Fischer antwortet, dass eine städtische Gesellschaft den Auftrag zur Prüfung erhalten hat. Diese errechnet momentan, welche Variante am günstigsten wäre. Eine Sanierung der bestehenden Schule oder ein Neubau. Wenn die Kosten kalkuliert sind, wird es eine Vorlage für den Stadtrat geben.