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Auszug - Informationen und Anfragen  

08./17 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren und Soziales
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Jugend, Senioren und Soziales
Datum: Do, 26.10.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 19:45
Raum: Raum der GSW für die Tagespflege
Ort: Raum der GSW für die Tagespflege

Herr Fischer informiert, dass es im nächsten Stadtrat 3 Beschlussvorlagen geben wird:

­        Reparatursatzung Bibliothek

­        Beschluss Brahms 2019

­        Beschluss zum Bau der KITA Reddeber
 

Zu Kita Reddeber führt Herr Fischer wie folgt aus:  500.000 € werden für den Bau der Kita Reddeber nicht ausreichend sein. Da die Kinderbetreuung in Reddeber zu sichern ist und die Kita-Größe auf 65 Plätze erweitert werden soll, müssen alternative Bauvarianten durchdacht werden:

1) Sanierung bisheriges Gebäude mit Anbau für ca. 1,1 Mio. €,

2) Neubau in klassischer Form  für ca. 2,1 Mio. €,

3) Neubau in Fertigbauweise für 1,5 Mio. € nach DIN 276

4) alle Varianten mit 20 %  Baukostenerhöhungsspanne

Die wirtschaftlichste Lösung wird voraussichtlich ein Neubau in Modulbauweise für ca. 1,5 Mio. € sein, die Modulbauweise wäre auch zeitlich die schnellste Lösung, das bedeutet für die Kinder nur einen Umzug. Das Projekt bedarf der Wirtschaftlichkeitsprüfung mit Blick auf ein Investorenmodell.

 

Herr Dr. Ellendt erfragt den Standort eines Neubaus KITA Reddeber. Herr Fischer führt aus, dass als Standort der Schützenplatz Reddeber angedacht wird vor dem Spielplatz der Kita, damit bleibt der bisherige Spielplatz weiter nutzbar, eine Naturholzfassade nach skandinavischem  Modell wäre denkbar.

 

Frau Wetzel erkundigt sich nach Plänen zur energetischen Bauweise im Rahmen des Investorenmodells, sprich erneuerbarer Energien.  Herrn Fischer antwortet, dass diese geprüft werden, in die Planung mit einzubeziehen.

 

Herr Fischer informiert zum Übergangswohnheim (ÜWH).

Derzeit sind 19 Bewohner im ÜWH, prognostisch werden im Winterhalbjahr mehr Bewohner erwartet. Die Satzung sieht eine 6-monatige Höchstaufenthaltsdauer vor, auf diese wird vor dem Hintergrund hoher Frequentierung verstärkter geachtet. Zur Ausweitung bei Bedarf in den Wintermonaten soll zusätzlicher Wohnraum über Makler, private Vermieter und Wohnungsgesellschaften akquiriert werden. Eine Anfrage dazu wurde bereits an das Liegenschaftsamt gestellt.

Seit 22. September erfolgt aufgrund der vermehrten schwierigen Bewohnerklientel der Einsatz eines Sicherheitsdienstes per freihändiger Vergabe. Am 12.10.2017 ist eine Ausschreibung der Bewachung optional bis 30.04.2018 über das Liegenschaftsamt erfolgt, um die Sicherheit und Ordnung im ÜWH zu gewährleisten.

Zudem wurde im ÜWH Legionellenbefall im Wasserleitungssystem festgestellt, es sind bereits zwei Beprobungen durch das Gesundheitsamt erfolgt, Liegenschaftsamt und Bauamt haben Kenntnis von den Beprobungsprotokollen und den Gutachten. Entsprechende Maßnahmen zur Sanierung des Wasserleitungssystems befinden sich in Planung und müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Vor den geschilderten Problemlagen im ÜWH rutschte die Fernsehverkabelung in der Umsetzung vorerst nach hinten, ist aber dennoch auf der Agenda.

 

Herr Fischer informiert weiterhin zum KITA-Neubau in Wernigerode. Die Anerkennung durch die Änderung der Kita-Bedarfsplanung ist mit zusätzlichen 65 Plätzen im Stadtgebiet Wernigerode durch den Landkreis Harz erfolgt. In Klärung ist, ob der Landkreis Harz die Stadt Wernigerode noch zur Eruierung möglicher KITA-Träger legitimiert, um das Interessenbekundungsverfahren auf den Weg bringen zu können. Eine Prüfung möglicher Liegenschaften soll umgehend durch das Liegenschaftsamt erfolgen. Sollten Modelle möglicher freier Träger nicht überzeugen, würde die Stadt Wernigerode die Umsetzung auch selbst übernehmen. Daraus würden die Schaffung von 12 - 13 neuer ErzieherInnen-Stellen sowie Investitionen im 7-stelligen Bereich resultieren. Am 03.11.2017 findet das nächste Gespräch im Landkreis Harz statt, um die Ausschreibungsmodalitäten zu klären.

 

Herr Weber fragt, welche Summe bisher in Reddeber im Rahmen der KITA-Sanierung  investiert wurde. Herr Fischer bietet an, die bisherigen Ausgaben zur Sanierung KITA Reddeber im Detail zu eruieren und mit dem Protokoll zu versenden:

Stand 01.11.2017

20.559,35 € Rechnungen der Ingenieurbüros für Statik, Energienachweise, Baugrundgutachten, Haustechnik

2.481,52 €  sonstige Prüfgebühren: Brandschutzkonzept, Statik, Baugenehmigung

 

Herr Weber erfragt weiterhin die Höhe der Mittel zur Bewachung des ÜWH für 2017 und 2018. Auch diese werden im Detail mit dem Protokoll versandt:

Kosten Sicherheitsdienst

2017   24.500,00 €

2018   16.000,00 € mit der Option der Verlängerung um 16.000,00 €