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Auszug - Bebauungsplanverfahren Nr. 52 Wohngebiet "Sennhütte", Eisenberg hier: Neuaufstellung des Bebauungsplanes der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren   

03./16 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bau- und Umweltausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Bau- und Umweltausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 07.03.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 19:40
Raum: Neues Rathaus
Ort: Konferenzraum Nr. 234
021/2016 Bebauungsplanverfahren Nr. 52 Wohngebiet "Sennhütte", Eisenberg
hier: Neuaufstellung des Bebauungsplanes der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Stadtrat
Verfasser:Frau Lehnigk
Oberbürgermeister
Aktenzeichen:Amt 61
Federführend:Amt für Stadt- und Verkehrsplanung Bearbeiter/-in: Bivour, Christa

Herr Rudo informiert zur Beschlussvorlage und begrüßt den anwesenden Investor und die Planerin. Frau Dr. Strohmeier (infraplan) erläutert den Bebauungsplan und informiert zu den textlichen Festsetzungen. Der B-Plan wird im beschleunigten Verfahren aufgestellt, da die zulässige Grundfläche unter 20.000 m² liegt. Die Erstellung eines Umweltberichtes ist in diesem Zusammenhang nicht erforderlich. Eine artenschutzrechtliche Prüfung wurde durchgeführt. Das Gebiet soll als allgemeines Wohngebiet festgesetzt werden. Die Straßen innerhalb des Gebietes sind private Straßen.

 

Herr Oels (Investor) erläutert das Bebauungskonzept. Auf dem Gelände sollen 13 zweigeschossige Einfamilienhäuser und 3 dreigeschossige Mehrfamilienhäuser (9 Eigentumswohnungen) in bauhausnaher Architektur in kubischer Form mit weißen Fassaden und Flachdächern entstehen (4 Wohntypen). Das Flachdach kann als Terrasse genutzt werden. Das ehemalige Hotel mit geplantem Anbau soll als Pension geführt und das Restaurant wieder eröffnet werden. Für die beiden AOK-Internatsgebäude ist die Nutzung als Pension oder als Singles-Wohnungen angedacht. Ein Teil der Baumallee soll erhalten bleiben. Auf den Baugrundstücken sollen größenabhängig 1 – 2 Laubbäume angepflanzt werden. Vorhandene Bäume können angerechnet werden. Im nördlichen Bereich befindet sich ein Erdfall- und Senkungsgebiet, das baugrundtechnisch untersucht wird. Es wird aber davon ausgegangen, dass eine Bebauung möglich ist.

 

Herr Siegel findet das Bauvorhaben sehr imponierend. Auch ist gut, dass die alte Bausubstanz integriert wird und es wenige Festsetzungen gibt. Das Baugebiet bildet einen guten Kontrast zu den anderen Baugebieten in Wernigerode. Dass ein kleiner Teilbereich des B-Planes im Flächennutzungsplan von Wald in Wohnbaufläche geändert wird findet nicht seine Zustimmung. Ansonsten wird er dem B-Plan zustimmen. Herr Oels erklärt, dass die Waldfläche als Wald erhalten bleibt.

 

Herr Winkelmann kann auch die Anwohner verstehen, da sich bisjetzt eine unbebaute Fläche vor ihren Grundstücken befindet. Aber die vorgestellte Bebauung findet seine Zustimmung.

 

Herr Diesener fragt nach zur Verkehrserhöhung. Herr Oels schätzt diese auf ca. 40 Autos mehr. Das Verkehrsaufkommen sei eher gering. Als Zufahrtsstraße soll künftig die Stichstraße vom Eisenberg dienen, die sich nach Aussage von Anwohnern in keinem guten Zustand befindet. Herr Völkel bestätigt, dass diese nicht grundhaft ausgebaut ist, es in Wernigerode aber noch schlechtere Straßen gibt.

 

Herr Härtel gibt zu bedenken, dass sich die Sichtachse von den Schlossterrassen zur Sennhütte ändern und nicht jedem gefallen wird. Er ruft die Anwohner auf, im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung die Gelegenheit der Stellungnahme zum B-Plan zu nutzen.

 

Herr Albrecht ist der Meinung, dass auch mal was Neues zugelassen werden muss. Er kann dem Vorgestellten zustimmen.

 

Frau Wetzel kritisiert, dass der B-Plan im beschleunigten Verfahren aufgestellt wird. Sie wird dem B-Plan nicht zustimmen.


Abstimmungsergebnis:

6

Ja-Stimmen

1

Nein-Stimme