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Auszug - Informationsstand Fördermittelbeantragung Sprungschanze Zwölfmorgental BE: Herr Lösler  

04./13 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Kulturausschuss
Datum: Mo, 03.06.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 20:15
Raum: Schanzenhotel
Ort: Schanzenhotel Wernigerode, Zwölfmörgental 30, Raum Schanzentisch

Zur Erhaltung der Schanzenanlage im Zwölfmorgental, die in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen begeht, sind umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig. Frau Lisowski weist darauf hin, dass die Anlage in der Region einmalig ist, auch eine touristische Bekanntheit aufweist und für den Skisport eine große Bedeutung hat. Daher wurden zu diesem TO Vertreter des Skiklubs Wernigerode, Herr Lösler und Herr Götze, eingeladen.

Alle Anwesenden haben sich zunächst an die Schanzenanlage begeben. Hier hat Herr Lösler erklärt, welche dringenden Sanierungsarbeiten ausgeführt werden müssen. Im Anschluss an die Vorortbesichtigung stellte er den Verein mit seinen Traditionen und die Auslastung der Schanze vor. Die Präsentation liegt der Niederschrift in Anlage 1 bei.

Herr Götze ergänzte, dass im Jahr ca. 7.200 Trainingssprünge und ca. 1.300 Wettkampfsprünge auf der technisch anspruchsvollen Schanze im Zwölfmorgental absolviert werden. Wenn die Sanierung des Aufsprunghanges nicht gelingt, wird sie die Lizenz für die Austragung von Wettkämpfen verlieren. Das würde auch das Ende für Traditionsveranstaltungen wie den Sprunglauf um den Pokal des Oberbürgermeisters bedeuten.

Danach erläuterte Herr Pülm vom Ingenieurbüro Richter die technischen Details und die Zusammensetzung der Gesamtsumme in Höhe von ca. 347.000 .

Frau Gorr schlug vor, die Diskussion im nichtöffentlichen Teil zu führen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt (1 Ja-, 6 Nein-Stimmen).

 

Herr Schatz schätzte ein, dass die Sanierung der Schanzenanlage finanziell machbar ist. Aber er wünscht sich eine stärkere Einbindung der WTG bei der Entwicklung des gesamten Zwölfmorgentals und bei der Werbung für Veranstaltungen.

Herr Diesner unterstützt die Sanierung, auch wenn der Aufwand zur  Anzahl der aktiven Sportler im Vergleich zu anderen Sportarten in keinem Verhältnis steht. Die Förderfähigkeit muss aber von der Verwaltung sorgfältig geprüft werden. Es sollten auch Drittmittel (z.B. Lotto-Toto) beantragt werden.

Ebenso spricht sich Frau Tannert für den Erhalt der Schanzenanlage als Alleinstellungsmerkmal in Wernigerode aus.

Das wird auch von Herrn Wiecker unterstützt. Für ihn ist es wichtig, vor allem bestehende Sportanlagen in der Kernstadt zu erhalten. Außerdem stellt diese eine Attraktion für Touristen und Familie dar.

Herr Minnich stellte am Ende der Diskussion heraus, dass die Schanze nicht nur von Wernigeröder Sportlern, sondern auch von Thüringern und Niedersachsen genutzt wird.

Frau Gorr wies abschließend darauf hin, dass die Schanzenanlage ein Bindeglied zwischen dem Wintersport in Wernigerode und Schierke darstellt.

 

Mit 7 Ja-Stimmen wurde die Verwaltung beauftragt, den Fördermittelantrag beim Land zur Sanierung der Schanze fristgerecht zum Förderjahr 2014 zu stellen.