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29.06.2020

Oberbürgermeister beruft Wernigeröder Wasserwehr

Unter der Leitung von Volker Friedrich wird die Wasserwehr die Stadt Wernigerode bei Hochwasserlagen unterstützen.

Mitglieder der Wernigeröder Wasserwehr
Wasserwehr Wernigerode

Am 25. Juni wurden die Mitglieder der Wernigeröder Wasserwehr durch Oberbürgermeister Peter Gaffert in ihre Ämter berufen. Unter der Leitung von Volker Friedrich wird die Wasserwehr die Stadt Wernigerode bei Hochwasserlagen unterstützen.

Die Mitglieder der Wasserwehr werden ihr Domizil im Feuerwehrgerätehaus in Reddeber beziehen. Dort können auch Schulungen und Dienstabende abgehalten werden. Wasserwehrleiter Volker Friedrich setzt auf seine motivierte Truppe, die eine wichtige Säule im Bereich der Bekämpfung von Großschadenslagen in der Stadt Wernigerode sowie ihrer Ortsteile sein wird.

Vordringliche Aufgabe der Wasserwehr ist es, die Gewässer nicht nur bei Hochwasserlagen sondern das ganze Jahr über in Augenschein zu nehmen. Gefahren und Unzulänglichkeiten werden durch die Wasserwehr gemeldet. Im Einsatzgeschehen entlastet die Wasserwehr die Feuerwehr mit unterstützenden Maßnahmen. Insbesondere das Melden von Pegelständen und Gefahrenstellen nebst Anmeldung der erforderlichen Mittel zur Gefahrenbeseitigung liegt in ihrem im Aufgabenbereich.

Die Mitglieder der Wasserwehr werden nun alle Gewässer der Stadt Wernigerode nach und nach in Augenschein nehmen. „Wir appellieren an die Gewässeranlieger Gartenabfälle und Rasenmahd nicht in Ufernähe zu lagern oder gar in das Gewässer zu verkippen“, so Anja Münzberg, Leiterin des Ordnungsamtes Wernigerode. „Diese negativen Handlungsweisen tragen sehr dazu bei, dass die Gewässer im freien Abfluss gehindert werden. Im Ernstfall kommt es zu Aufstauungen, die auch Überflutungen zur Folgen haben können.“

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Peter Gaffert und Matthias Treuthardt, Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz (vorn rechts und links) beriefen die Wernigeröder Wasserwehr (hinten von links): Volker Friedrich, Ulrich Eichler, Bernd Minnich, Daniel Dietrich, Dieter Schramm und Holger Oppermann. Nicht im Bild: Andrea Klein © Tobias Kascha