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12.03.2019

Für oder gegen den Wolf? - Fachleute und Betroffene diskutieren in einer Podiumsdiskussion

Wolf mit Riss
Wolf mit Riss

Am 24.3. um 11 Uhr in der Ratswaage im Wernigeröder Rathaus bietet das Harzmuseum im Rahmen des Museumsfrühlings die Gelegenheit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wolf“ beizuwohnen. Unter der professionellen Moderation von Annette Schneider-Solis, freie Journalistin aus Magdeburg, diskutieren ein Naturwissenschaftler, ein Weidetierhalter, ein Mitglied des Wolfskompetenzzentrums und ein Vertreter der Jägerschaft über die weiteren Perspektiven des Wolfs in Deutschland und in unserer Region. Der Dezernent für Gemeinwesen Christian Fischer wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. 

Die aktuelle Ausstellung im Harzmuseum „Der Wolf – ein Wildtier kehrt zurück“ zeigt mit ihrer großen Resonanz, dass das Thema einen Nerv getroffen hat. In der Ausstellung wird von der Möglichkeit reger Gebrauch gemacht, seine Meinung pro oder contra Wolf in Form einer symbolischen Abstimmung zu äußern. Bei dieser nicht repräsentativen Abstimmung liegen die Befürworter im Moment deutlich vorn. 

Politiker und Bürger diskutieren gerade in diesen Wochen und Monaten intensiv über das Für und Wider der zunehmenden Wolfspopulation in Deutschland. Wie sollte man dem Wolf insgesamt begegnen? Welche Maßnahmen müssen die staatlichen Behörden ergreifen? Wie sind Weidetiere zu schützen oder wie sind deren Halter im Fall der Fälle zu entschädigen? Wo ist der Wolf zu akzeptieren, wo eventuell auch nicht? Diese und viele weitere Fragen werden bei der Podiumsdiskussion aufgegriffen. 

Die Teilnahme an der Diskussionsveranstaltung ist kostenfrei. Nachmittags um 15 Uhr wird zudem eine Führung mit Ulrike Hofmüller, der stellvertretenden Leiterin des Harzmuseums, durch die Sonderausstellung angeboten. Diese Führung sowie der Ausstellungsbesuch im Harzmuseum sind am Tag des Museumsfrühlings von 10 bis 17 Uhr ebenfalls kostenfrei. 

Foto:  Ein Wolf mit einem Riss ©  Jürgen Borris