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Aktuelles im Harzmusem

Lichtzauber am Königsberg
Lichtzauber am Königsberg

Wann wird´s mal wieder richtig Winter?

Für alle Skiläufer, Rodelbegeisterte und Schneeverliebte: Da es zur Zeit wenig Aussichten auf Schneefall bei uns gibt haben wir diesen Monat ein Bild aus besseren Wintertagen für Sie.

Unser Objekt des Monats Februar "Lichtzauber am Königsberg" von Wilhelm Pramme (* 1. März 1898 in Halberstadt; † 12. Februar 1965 in Wernigerode) stammt aus unserer Kunstsammlung.

Zu den Details:

Öl auf Leinwand

B: 34,2 cm

H: 42,2 cm

Durch das besondere Licht am Königsberg inspiriert, das Pramme als Lichtzauber beschreibt, entstand dieses Bild. Es ist eine Darstellung des Königsberges im Winter. Der Berg befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Brocken. Die auf ihm wachsenden Fichten sind schneebedeckt, ebenso die auf ihm lagernden Felsbrocken. Die Bildmitte wird durch zwei hochaufragende Fichten bestimmt. Das gelbe Licht im Hintergrund fällt in geraden Strahlen herunter. Das Bild ist unten links signiert.

Zum Maler:

Wilhelm Pramme wurde 1898 in Halberstadt geboren und verstarb 1965 in Wernigerode. Wilhelm Pramme war der Sohn eines Zigarrenmachers. Er absolvierte eine Lehre als Lithograph. Gemeinsam mit seinem engen Freund Walter Gemm (1898 - 1973), einem Maler aus Halberstadt, startete er den Versuch einer Weltreise, die aber abgebrochen wurde. Kurze Zeit später begab er sich allein erneut auf Weltreise, die ihn durch folgende Länder führte: Österreich, Ungarn, Italien, Griechenland, Ägypten, Ceylon, Indien, Afghanistan, Sowjetunion, Polen. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, malte er auf der gesamten Reise. Dabei lernte er mit Licht und Farbe umzugehen.
Im Jahr 1930 wurde Wernigerode Wahlheimat. Er heiratete Elli Schmidt. Eine gemeinsame Reise mit seiner Frau führte ihn 1931 nach Paris und England. Im Jahr 1938 wanderte er über Österreich, Rumänien, Bulgarien nach Istanbul. Die Heirat mit Mimi Bruns, seiner zweiten Frau, fand im Jahr 1951 statt.
Das Heimatmuseum Wernigerode (heute Harzmuseum) erhielt testamentarisch von Pramme die Hälfte seines Nachlasses.

Besuchen Sie auch den AMO unserer Kollegen aus dem städtischen Archiv.

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