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Informationen für Unternehmen

Sehr geehrte Unternehmer und Unternehmerinnen,

durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus erleben wir eine nie dagewesene Situation. Das öffentliche Leben steht nahezu still und auch Sie spüren die Auswirkungen deutlich in Ihrem Unternehmen – seien Sie von Schließungen oder Veranstaltungsabsagen direkt betroffen, durch Lieferengpässe nicht mehr arbeitsfähig oder aufgrund mangelnder Aufträge oder durch Einschränkung der Reisefähigkeit zur Untätigkeit gezwungen.

Nachfolgend haben wir Informationen zu Unterstützungsleistungen für Sie zusammengetragen:

SOFORTHILFE FÜR KLEINSTUNTERNEHMEN UND SOLOSELBSTÄNDIGE

Seit dem 24. April 2020 kann die Soforthilfe auch online beantragt werden: https://antrag.ib-sachsen-anhalt.de/product-selection. Die Investitionsbank weist aber ausdrücklich darauf hin, dass bereits gestellte Anträge nicht erneut über das Online-Portal eingereicht werden sollen.

Mit dem Programm Sachsen-Anhalt ZUKUNFT Die Corona-Soforthilfe unterstützen der Bund und das Land Sachsen-Anhalt Soloselbständige, Angehörige freier Berufe und kleinere Unternehmen bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Die Finanzhilfe soll zur Existenzsicherung und zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit dienen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Sofern der Vermieter die Miete reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Um die Soforthilfen beziehen zu können, müssen Antragsteller wirtschaftliche Schwierigkeiten (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass) infolge der Corona-Pandemie nachweisen können. Das heißt konkret, dass das jeweilige Unternehmen vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein darf und der Schadenseintritt nach dem 11. März 2020 erfolgt sein muss.

Auf den Seiten der Investitionsbank (IB) des Landes ist seit 30.03.2020 das Antragsverfahren sowie die Antragsunterlagen online. Die Anträge sollen mit geringem bürokratischen Aufwand und sehr schnell bewilligt werden.

Bitte senden Sie die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen per E-Mail an soforthilfe-corona@ib-lsa.de.

Die Anträge können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden. Die Bundesregierung und das Land Sachsen-Anhalt stellen die Mittel zur Verfügung, um den Antragsberechtigten die Soforthilfe zu gewähren.

Stand 30.03.2020: +++ Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige +++

Mit einem unbürokratischen Sofortprogramm sollen Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe einmalige Soforthilfen zur Verfügung gestellt werden.

Ab Montag, 30. März 2020, können sich Unternehmer und Solo-​Selbständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. 

26.03.2020 +++ Landesregierung zu Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler / Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse für die Wirtschaft zur Verfügung +++

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt hierzu: „Wir haben sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ihnen wollen wir in der Krise schnell, effektiv und unbürokratisch helfen. Mit dem Hilfspaket senden wir ein entschlossenes und starkes Signal aus.“

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann betont: „Es ist gut, dass wir uns innerhalb der Landesregierung darauf verständigen konnten, die Bundeshilfen durch ein landeseigenes Programm zu ergänzen. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstruktur ist sehr kleinteilig. Kleine Unternehmen können einer derartigen Krise jedoch weniger lange standhalten als große Konzerne. Mit dem Landesprogramm geben wir jetzt diesen kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen vor allem durch die Gewährung von Zuschüssen eine Zukunftsperspektive. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Wochen die wirtschaftliche Situation genau analysieren und uns eng mit gewerblichen Kammern, Arbeitgeberverbänden sowie Gewerkschaften austauschen. Unser Ziel ist es, die erfolgreich gewachsenen Wirtschaftsstrukturen des Landes möglichst zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Sollte es in den kommenden Wochen und Monaten erforderlich sein, werden wir unser Hilfsprogramm entsprechend anpassen.“

Finanzminister Michael Richter erläutert: „In so einer Zeit ist es geboten, Kredite aufzunehmen um zu helfen. Am Geld wird es nicht scheitern. Ich habe mit der Investitionsbank verabredet, dass unter Beachtung notwendiger Regeln die Hilfen unbürokratisch und schnell ausgezahlt werden.“

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen; diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.

Unternehmen mit
⦁ bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,
⦁ 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,
⦁ 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,
⦁ 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo-Selbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen.

Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Neben Solo-Selbstständigen und Unternehmen können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen. Von den rund 56.000 Unternehmen in Sachsen-Anhalt zählen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 76 Prozent (42.700) weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 18,3 Prozent haben zwischen 10 und 50 Beschäftigte (10.200 Unternehmen). Darüber hinaus gibt es mehr als 40.000 Solo-Selbstständige in Sachsen-Anhalt.

Neben den Zuschüssen wird das Land auch ein Programm mit attraktiven Darlehen für Unternehmen auflegen, um Liquidität zu sichern.

Informationen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt sind verfügbar unter: https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/.

26.03.2020 +++ Landesinitiative Fachkraft im Focus bietet ein kostenloses Webinar für Unternehmen an +++

Grundsätzlich hat die Landesinitiative Fachkraft im Fokus das Ziel, Unternehmen Sachsen-Anhalts über die unterschiedlichen Herausforderungen im Hinblick auf das Suchen, Finden, Binden und Entwickeln von Fachkräften zu informieren und gemeinsam mit ihnen Ansätze zu deren Bewältigung aufzuzeigen.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern bekommen Unternehmer mit dem kostenfreien Webinar ein kompaktes Informationsangebot über Unterstützungen finanzieller und inhaltlicher Art in Krisenzeiten wie diesen.

Folgende Themen stehen auf dem Programm:

Kurzarbeitergeld
Krisen-Wegweiser der IHK
Personalentwicklung in Krisenzeiten

Hier kostenfrei für das Webinar anmelden:

KfW Sonderprogramm 2020

Download Faktenblatt KfW Sonderprogramm 2020 (PDF)

Informationsseiten der KfW

Das Bundeswirtschaftsministerium informiert auf seinen Internetseiten über das zusätzliche KfW-Sonderprogramm, welches gestern auf den Weg gebracht wurde: Erweiterte Hilfen für die Wirtschaft. Anträge ab sofort möglich. Risikoübernahme durch KfW bis zu 90% sowie Zinssenkungen.

Am Montag, 23.03.2020, ging das neue KfW-Sonderprogramm 2020 an den Start. Die Mittel hierfür seien unbegrenzt, heißt es. Es stehe sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen würden nochmals verbessert. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro sollen weitere Erleichterung für die Wirtschaft schaffen. Eine höhere Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 Prozent bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen sollen Banken und Sparkassen die Kreditvergabe erleichtern.

Es komme darauf an, den Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen. Eine wichtige Säule sei der Zugang zu Liquidität. Die verbesserten Förderbedingungen im KfW-Sonderprogramm 2020 seien eine wichtige Stütze für die Wirtschaft. Anträge würden schnell und unbürokratisch abgewickelt. Die Auszahlung erfolge schnellstmöglich.

Die Banken und die KfW hätten sich intensiv auf den Start des Programmes vorbereitet. Der Bund übernehme fast vollständig die Haftung und die Kreditmargen seien extrem niedrig.

Das KfW-Sonderprogramm 2020 wird über die Programme KfW-Unternehmerkredit (037/047) und ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076) umgesetzt, deren Förderbedingungen modifiziert und erheblich erweitert werden. Daneben ermöglicht das Sonderprogramm „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“ (855) große Konsortialfinanzierungen unter Risikobeteiligung der KfW.

Die Programme stehen Unternehmen zur Verfügung, die wegen der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren, einen Kredit beantragen können. Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden.

Anträge können ab sofort über die Hausbank gestellt werden. Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich. Eine einfache und unbürokratische Antragsbearbeitung wird sichergestellt.

Sonderregeln zum erleichterten Bezug von Kurzarbeitergeld
(Stand: 16.03.2020)

Alle Informationen hierzu auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit:

Bundesregierung und Gesetzgeber werden kurzfristig Sonderregeln zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Derzeit durchlaufen diese geplanten Maßnahmen ein beschleunigtes gesetzgeberisches Verfahren und sollen ab April wirksam werden.

Hotline für Arbeitgeber, montags bis freitags von 08.00 – 18.00 Uhr: 0800 45555 20

Die Einreichung der Anträge ist bei folgenden Stellen möglich:

Agentur für Arbeit Wernigerode

Rudolf-Breitscheid-Straße 19
38855 Wernigerode

Kostenfreie Rufnummern:
0800 4 5555-00 (Arbeitnehmer)
0800 4 5555-20(Arbeitgeber)

Montag 08:00 - 12:00
Dienstag 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00, 14:00 - 18:00
Persönliche Vorsprachen vor Ort weiterhin möglich,
jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung

Jobcenter Harz (Zugelassener kommunaler Träger)

Rudolf-Breitscheid-Straße 19
38855 Wernigerode

Rufnummer
03943 583000

Informationen der Kammern

Informationsangebot der Handwerkskammer Magdeburg:

www.hwk-magdeburg.de/artikel/coronavirus-was-betriebsinhaber-wissen-muessen-16,0,5628.html

Informationsangebot der Industrie- und Handelskammer Magdeburg:

www.magdeburg.ihk.de/international/laender-und-brancheninformationen-channel/top-themen/coronavirus-aktuelle-informationen-4685358

Kurzarbeitergeld möglich? Häufige Fragen: Häufige Fragen zum Kurzarbeitergeld