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15.04.2019

Ein Glück für unseren Wald

Die Regionale Arbeitsgruppe PEFC Sachsen Anhalt hat am 10. April diesem Jahres die turnusmäßige Mitgliederversammlung in der Waldhauptstadt Wernigerode durchgeführt. 

Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und der freiberuflichen Forstschachverständigen trafen sich dazu im historischen Wildparkgebäude
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© Michael Selmikat
Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und der freiberuflichen Forstschachverstndigen trafen sich dazu im historischen Wildparkgebude © Michael Selmikat

Fachleute aus verschiedenen Bundes-, Landes-, Privat-, Kirchen- und Kommunalforstverwaltungen sowie Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und der freiberuflichen Forstschachverständigen trafen sich dazu im historischen Wildparkgebäude. 

Die Arbeitsgruppe steht für eine vom TÜV Nord zertifizierte Umsetzung einer nachhaltigen Forstwirtschaft in Sachsen Anhalt unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange. Die Teilnehmer der Beratung erörterten die Folgen der zurückliegenden Schadereignisse, die besonders im Harz zu massiven Waldschäden geführt haben. 

Stürme in 2017 und 2018, die letztjährige Dürreperiode und die anschließende Käfervermehrung haben mehrere Millionen Festmeter Schadholz verursacht und erfordern energische Maßnahmen der forstlichen Akteure. Es gilt riesige Kahlflächen aufzuforsten und dabei die sich ändernden Klimabedingungen und gesellschaftlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Die PEFC-zertifizierten Forstbetriebe tragen dabei eine besondere Verantwortung. Die dazu notwendige Öffentlichkeitsarbeit wird auf  einer Reihe von Aktivitäten 2019 durch die Arbeitsgruppe präsentiert. Abgerundet wurde die Versammlung mit einer kurzen Führung durch den Wildpark und mit einer Exkursion in den Stadtwald Wernigerode. 

Foto: Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und der freiberuflichen Forstschachverständigen trafen sich dazu im historischen Wildparkgebäude © Stadt Wernigerode, Michael Selmikat