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12.04.2021

Digitale Lösungen für die Nahversorgung: Interessierte gesucht

Hochschule Harz stellt regionalen Online-Marktplatz auf digitaler Infoveranstaltung am 20. April, jeweils um 10 und um 15 Uhr vor.

Regionaler Online-Marktplatz
© HS Harz
Regionaler Online-Marktplatz © HS Harz

Wie können Erzeuger und Händler ihre Produkte in der Region nachhaltig und wirtschaftlich vermarkten?

Die Idee: ein regionaler Online-Marktplatz.

Diesen entwickelt die Hochschule Harz aktuell mit zunächst zwei Nahversorgern aus Osterwieck. Gesucht werden nun weitere interessierte Erzeuger und Händler, die sich beteiligen wollen.

Einen ersten Einblick in den Online-Marktplatz erhalten Interessierte im Rahmen einer Online-Veranstaltung am Dienstag, dem 20. April, jeweils um 10 und um 15 Uhr. Alle Infos und Anmeldung unter https://dinena.hs-harz.de .

„Wir wollen den Anbietern der Region die Möglichkeit geben, sich miteinander zu vernetzen, und auf diese Weise auch für die Bevölkerung ein attraktiveres Nahversorgungsangebot schaffen“, erklärt Projektmitarbeiter Oliver Otto. So könnten Erzeuger und Händler ihre Produkte zukünftig auf einem gemeinsamen Online-Marktplatz anbieten. Bürgerinnen und Bürger erhalten dadurch nicht nur einen Überblick über die Lebensmittelvielfalt der Region. Sie können ihre Einkäufe auch bequem vorbestellen. „Auf diese Weise können Anbieter ganz neue Zielgruppen ansprechen“, so Projektmitarbeiterin Anja Klinner. Die Idee steht damit für ein regionales Click & Collect-System in der Nahversorgung, das später durch Lieferkonzepte erweitert werden soll.

Derzeit sind die Biogemüse Ilsetal GmbH und die Schauener Landfleischerei GmbH aus der Gemeinde Osterwieck dabei. Beide Anbieter erproben, wie sie Waren online anbieten und die Bestellprozesse umsetzen können. Gesucht werden weitere Produzenten, Händler und Gemeinden, welche den Online-Marktplatz kostenfrei für sich testen und an der Entwicklung mitwirken wollen.

Das Projekt „Digitales Netzwerk Nahversorgung“ (DiNeNa) wird in Kooperation mit den Gemeinden Huy und Osterwieck durchgeführt. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Landkreis Harz gefördert.


Foto oben:  Wie digitale Lösungen die Nahversorgung unterstützen können, untersucht die Hochschule Harz im Projekt DiNeNa.