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Corona-Lage: Landkreis Harz

Für Fragen zur Corona-Lage im Landkreis Harz nutzen Sie bitte das Bürgertelefon Tel.:03941/59 70 55 55. Mo - Do von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr.

Corona Virus Symbolbild
© pixabay.com
Corona Virus Symbolbild © pixabay.com



















70 bestätigte Neuinfektionen im Landkreis Harz

Mit Stand 14. April 2021, 12 Uhr, sind dem Kreis-Gesundheitsamt insgesamt 70 positive Corona-Testergebnisse gemeldet worden.

Dies betrifft drei Personen aus Ballenstedt, zwei Personen aus Blankenburg, eine Person aus der Stadt Falkenstein/Harz, 21 Personen aus Halberstadt, eine Person aus Harzgerode, zwei Personen aus der Gemeinde Huy, vier Personen aus Ilsenburg, sechs Personen aus der Gemeinde Nordharz, fünf Personen aus der Stadt Oberharz am Brocken, fünf Personen aus Osterwieck, zwei Personen aus der Welterbestadt Quedlinburg, drei Personen aus Thale, zwei Personen aus der Verbandsgemeinde Vorharz und 13 Personen aus Wernigerode.

Im Landkreis Harz sind damit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 6 886 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Aktuell gibt es 830 Fälle an Covid-19-Erkrankungen. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage (380) pro 100.000 Einwohner beträgt aktuell 178,14 (die Berechnung bezieht die heutigen Fälle nicht ein, da im Laufe des Tages noch weitere Fälle gemeldet werden könnten). Aktuell befinden sich 1 603 Personen in Quarantäne.

Mit Stand 14. April haben 30 481 Menschen ihre Erstimpfung und 14 266 Menschen ihre Zweitimpfung in den Impfzentren erhalten. Das entspricht einer Impfquote der Bevölkerung im Landkreis Harz von 14,29 Prozent bei den Erstimpfungen und von 6,69 Prozent bei den Zweitimpfungen.

Absonderungsallgemeinverfügung erlassen

Der Landkreis Harz hat am 31. März die II. SARS-CoV-2 Absonderungsallgemeinverfügung erlassen.
Die Allgemeinverfügung regelt Pflichten der Einwohner des Landkreises Harz, die nach dem Infektionsschutzgesetz als Infizierte oder als Infektionsverdächtige gelten.
Einzelheiten zum Verhalten bei einem positiven oder veranlassten PCR-Test, als Kontaktperson oder einem positiven Antigenschnelltest sind der Allgemeinverfügung, die auf der Internetseite des Landkreises auf der Sonderseite Coronavirus veröffentlicht ist, zu entnehmen.

Impfungen mit AstraZeneca für Menschen unter 60 Jahren ausgesetzt

Das Land Sachsen-Anhalt hat die Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca für Menschen unter 60 Jahren ausgesetzt. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die dazu vereinbarten Impftermine aufgrund dieser Anordnung ersatzlos gestrichen sind. Impfungen mit einem anderen Impfstoff können nicht angeboten werden. Die betroffenen Personen müssen sich über die Telefonnummer: 116 117 oder online um einen neuen Termin bemühen.

Änderungsverordnung zur I. Rechtsverordnung des Landkreises Harz zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ( I. EindRV Harz) vom 16.03.2021:

Der Landkreis Harz hat am 18. März 2021, die Änderungsverordnung der I. Rechtsverordnung des Landkreises Harz zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ( I. EindRV Harz) vom 16.03.2021 erlassen.

Die Änderungsverordnung kann im Sonderamtsblatt vom 18. März 2021 eingesehen werden.

Dieses finden Sie unter folgendem Link: https://www.kreis-hz.de/de/datei/anzeigen/id/1417010,1167,1/sonderamtsblatt_mrz_3_21.pdf

Britische Mutation des Coronavirus

Aktuell gibt es verstärkt Infektionen mit der britischen Mutation des Coronavirus. Die Symptome sind die gleichen wie beim nicht mutierten Virus.
Die Unterscheide bestehen nach den bisherigen Beobachtungen des Gesundheitsamtes im Folgenden:

  • Es sind auffällig viele Kinder betroffen.
  • Bei Kontakt zu einem positiven Fall infizieren sich mehr Personen als bei der nicht mutierten Variante. Das heißt, dass es zu jedem Fall mehr Folgefälle in der Familie, Schule, Kita, Arbeitsstätte usw. gibt.
  • Die Personen, die sich angesteckt haben, werden schneller positiv, das bedeutet, dass der Erreger bei ihnen schon nach wenigen Tagen nachgewiesen werden kann bzw. schon nach sehr kurzer Zeit (vereinzelt nach 2 Tagen) Symptome auftreten. Dadurch sind auch die Folgefälle schon nach kurzer Zeit für andere ansteckend. In einigen Fällen sind diese Personen schon ansteckend, wenn gerade erst der Ursprungsfall bekannt geworden ist.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass Menschen bei Kontakten zu anderen noch vorsichtiger sind. Aus Sicht des Gesundheitsamtes reicht es nicht aus, wenn in Innenräumen ein Abstand von 1,5 bis 2 m eingehalten wird. Über die Aerosole, die durchaus eine ganze Stunde in der Luft verbleiben können, verteilen sich die Erreger auch über diese Distanz hinweg. Deshalb sollte unbedingt zusätzlich mindestens ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
Auch wenn jüngere Menschen nicht so häufig schwer erkranken, ist doch bekannt, dass ca. 10 % der vormals an COVID-19 Erkrankten mit Langzeitproblemen zu kämpfen haben. Sie merken noch Wochen bis Monate nach der Erkrankung, unabhängig von der Schwere der ursprünglichen Erkrankung, deutliche körperliche Leistungseinschränkungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme.

Bürgertelefon:

Bei allgemeinen Fragen zur Corona-Situation im Landkreis Harz werden Bürger gebeten, das Bürgertelefon der Kreisverwaltung anzurufen. Von Montag bis Donnerstag sind die Mitarbeiter in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags in der Zeit von 8 bis 14 Uhr unter 03941/59 70 55 55 erreichbar. 

Bürger können ihre Fragen an das Gesundheitsamt per E-Mail an infektionsschutz@kreis-hz.de  senden.

Unter folgendem Link sind alle wichtigen Informationen eingestellt: https://www.kreis-hz.de/de/coronavirus.html

(Quelle: Landkreis Harz / Pressestelle)