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01.12.2019

Basteln, Kunst und Sonderführung - Vielfältiges Angebot zum ersten Advent im Harzmuseum

Der erste Advent hat im Harzmuseum schon Tradition. In diesem Jahr am 1. Dezember wird dort für die großen und kleinen Besucher zwischen 14 und 17 Uhr ein vielfältiges Programm angeboten. 

Portrait Otto Illies
Portrait Otto Illies


In neuer Form präsentiert sich ab dem 1. Dezember der sogenannte Galerieraum innerhalb der Dauerausstellung des Hauses am Klint. Darin zeigt das Harzmuseum eine Auswahl aus seiner umfangreichen Kunstsammlung. Frisch gemalert erstrahlt nicht nur der Raum in neuem Glanz, auch der größte Teil der gezeigten Gemälde wurde ausgetauscht. Unter den neu gehängten Bildern befinden sich nun unter anderem Werke von Georg Heinrich Crola, Christian Wilberg, Bert Heller, Otto Illies, Carl Klapper, Gertrud Friedersdorff, Maria Schmidt-Franken und Wilhelm Pramme.

Dazu Olaf Ahrens, Leiter des Harzmuseums: „Der über viele Jahre gewachsene und systematisch erweiterte Gemäldebestand ist ein außergewöhnlicher Schatz für ein Stadtmuseum unserer Größe. Mit derzeit 460 Ölgemälden ist die Sammlung nicht nur umfangreich, sondern enthält in zahlreichen Werken auch höchste Qualität. Unserem Publikum wollen wir in den nächsten Jahren auch innerhalb der Dauerausstellung immer wieder eine neue Auswahl an Bildern präsentieren. Damit wird die Ausstellung lebendiger und attraktiver für Mehrfach-Besucher. In der Neugestaltung haben wir Georg Heinrich Crola und Otto Illies als herausragende Vertreter ihrer jeweiligen Generation ins Zentrum gerückt. Obwohl nur etwa 50 Jahre zwischen dem von seinem Sohn gemalten Porträt Crolas und dem Selbstporträt von Otto Illies liegen, trennen diese Bilder doch Welten. Wichtig war uns auch einige Künstlerinnen zu zeigen, die bisher nicht Teil der Dauerausstellung waren.“

Ein weiterer Programmpunkt sind die museumspädagogischen Angebote, die in gewohnt kreativer Weise von Andrea Jäger verantwortet werden. Kinder können mit ihren Eltern oder Großeltern wieder etwas Besonderes für die Adventszeit gestalten, in diesem Jahr kleine Adventslichter aus Holz. Dazu werden die kleinen Besucher von der Museumspädagogik angeleitet und betreut.

Um 16 Uhr erwartet die Museumsbesucher ein weiterer Höhepunkt, eine öffentliche Sonderführung mit Ausstellungskurator Uwe Lagatz. Die aktuelle Sonderausstellung „Vom Hüttenort zum Wanderparadies – 350 Jahre Schierke“ beleuchtet die Geschichte des Harzortes über fast vier Jahrhunderte von dessen Gründung bis in die Gegenwart. Uwe Lagatz hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Museumsteam nicht nur erarbeitet, sondern auch mit eigenen Leihgaben bereichert. Die Führung wird ca. eine Stunde dauern. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl auf 15 Personen ist eine Anmeldung im Harzmuseum unter der Rufnummer 03943 654 454 oder per E-Mail (harzmuseum@wernigerode.de) ratsam.