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13.02.2020

Sozialministerin überreicht Förderbescheid an Harzklinikum für Neubau in Wernigerode

Einen Förderbescheid über 7,8 Millionen Euro hat Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne heute an das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben übergeben. 

Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat Dr. Peter Redemann, Geschäftsführer des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben, den Förderbescheid über 7,8 Millionen Euro überreicht; im Beisein von Landrat und Klinik-Aufsichtsratschef Martin Skiebe (links).
Tom Koch © Harzklinikum
Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat Dr. Peter Redemann, Geschftsfhrer des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben, den Frderbescheid ber 7,8 Millionen Euro berreicht; im Beisein von Landrat und Klinik-Aufsichtsratschef Martin Skiebe (links).
Tom Koch © Harzklinikum

Das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben hat weitere 7,8 Millionen Euro Fördergeld für seinen Klinikneubau in Wernigerode erhalten. Sozialministerin Petra Grimm-Benne zu Geschäftsführer Dr. Peter Redemann: „Ich freue mich, Ihnen heute diesen Förderbescheid übergeben zu können. Damit kann ein für das Harzklinikum, für seine Patienten und Mitarbeiter wichtiges Bauvorhaben fertiggestellt werden.“ Das vieretagige Gebäude auf dem Gelände an der Ilsenburger Straße wird künftig die Radiologie mit Röntgengeräten, CT und MRT beherbergen, dazu moderne OP-Säle, die Intensivstation, Funktionsbereiche und eine Pflegestation. Ein Herzstück dieser Investition ist die neue Kinderklinik samt Neonatologie - einer Intensivstation für Früh- und Neugeborene - die in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Kreißsälen errichtet werden wird. Die bisherige Kinderklinik im Stadtteil Hasserode wird mit ihrem Umzug in den Neubau geschlossen werden

Rund 34 Millionen soll dieses Bauvorhaben kosten, für das im Herbst 2017 der Grundstein gelegt worden ist. Zunächst hatte das kommunale Krankenhaus dafür eine Förderung über 26 Millionen Euro erhalten. Geplant war, die restliche Bausumme per Kredit zu finanzieren. Angesichts neuer gesetzlicher finanzieller Rahmenbedingungen fällt es Krankenhäusern bundesweit zunehmend schwer, Kredite zu für Investitionen zu erhalten. Dank der zusätzlichen Förderung ist ein Baukredit nicht mehr erforderlich. Die sogenannte Gemeinsame Kommission aus Krankenkassen, Landes-Krankenhausgesellschaft und Sozialministerium hat beschlossen, das Harzklinikum mit knapp 8 Millionen Euro weiter zu unterstützen. Für Landrat Martin Skiebe, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Harzklinikums, ein Beleg dafür, dass die Landesregierung die „Leistungsfähigkeit unseres Krankenhauses, unseres gesamten Harzkreises anerkennt.“ Klink-Geschäftsführer Dr. Peter Redemann: „Unser erster Förderantrag stammt immerhin aus dem Jahr 2009. Seither haben sich Baukosten entwickelt, gesetzliche Auflagen geändert, die finanziellen Rahmenbedingungen für alle Krankenhäuser in Deutschland verschlechtert – mithin es gibt eine schwierigere Situation.

Umso erfreulicher ist für uns heute die positive Nachricht der Sozialministerin: Das Geld wird für das Harzklinikum bereitgestellt.“ Für diese Entscheidung der Gemeinsamen Kommission gibt es gute Gründe, so Dr. Peter Redemann. Die mit dem Ministerium abgestimmten Planungen für das Harzklinikum sehen den Neubau in Wernigerode als vorläufigen Abschluss dieser Entwicklung vor. Zuvor konnte bereits die ursprünglich Blankenburger Klinik für Geriatrie (Altersheilkunde) in Quedlinburg einen Neubau beziehen, wurde die Psychiatrische Klinik in Blankenburg konzentriert, damit die Klinik in Ballenstedt geschlossen. Für den Klinikchef ebenso wichtig ist, dass das neue Klinikgebäude dafür die Voraussetzung schafft, für die Patienten die Behandlungsqualität zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern. Aktuell werden am Harzklinikum weitere Bauleistungen zur Fertigstellung der Investition ausgeschrieben und der Bauzeitenplan aktualisiert. Dr. Peter Redemann: „Wir möchten möglichst wie geplant in diesem Jahr unseren Neubau fertigstellen, um dort spätestens im ersten Quartal 2021 einziehen zu können.“ (tk)

Bildunterschrift: Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat Dr. Peter Redemann, Geschäftsführer des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben, den Förderbescheid über 7,8 Millionen Euro überreicht; im Beisein von Landrat und Klinik-Aufsichtsratschef Martin Skiebe (links). In einem der künftigen Operationssäle haben sich die Gäste die Investitionspläne für das Wernigeröder Harzklinikum erläutern lassen. Fotos: Tom Koch/Harzklinikum