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12.07.2019

Harzkreis im Prognos Zukunftsatlas um neun Plätze verbessert

Im Vergleich zu 2016 hat sich der Landkreis Harz bei der Studie zum Prognos Zukunftsatlas in 2019 um neun Plätze auf den Rang 369 von 401 verbessert. 

Blick auf Wernigerode von oben
© Sebastian Hsel
Blick auf Wernigerode von oben © Sebastian Hsel

Alle drei Jahre erfolgt mit dem Prognos Zukunftsatlas eine Auswertung aller Landkreise in Deutschland hinsichtlich Ist-Situation und künftiger Entwicklung. Im Vergleich zu 2016 hat sich der Landkreis Harz bei dieser Studie in 2019 um neun Plätze auf den Rang 369 von 401 verbessert. So sei eine deutliche Steigerung in den Bereichen Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage erreicht worden. 

Weiterhin Anlass zur Sorge bereite jedoch die demografische Entwicklung, welche eine kontinuierliche Bevölkerungsabnahme voraussagt. Hier gilt es, kluge aber auch realistische Ideen und Konzepte zu entwickeln, wie mit dieser Entwicklung umgegangen werden kann. Eine Richtschnur ist das Kreisentwicklungskonzept, das im Jahr 2015 im Landkreis Harz verabschiedet worden ist. An den Handlungsfeldern und Zielen arbeitet die Kreisverwaltung kontinuierlich weiter. Beispielhaft zu nennen sind der Ausbau der Breitbandinfrastruktur, zahlreiche Initiativen und Projekte im Bereich Standortmarketing, Fachkräftesicherung und am Übergang Schule-Beruf, die Aktivitäten der Willkommensagentur Zuhause im Harz sowie die Sicherstellung einer guten Kinderbetreuungs- und Bildungsinfrastruktur.

In der Auswertung ordnet Prognos den Landkreis Harz der „Klasse 7“ zu, die den Zukunftschancen in der Region hohe Risiken bescheinigt. Der Stadt Magdeburg werden als einziger sachsen-anhaltischer Region ausgeglichene Chancen/Risiken vorhergesagt. Beim Vergleich aller Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt steht der Harzkreis auf Platz sechs nach Magdeburg, Halle (Saale), Bördekreis, Saalekreis und Dessau-Roßlau.

Studien wie der Prognos Zukunftsatlas können eine Orientierung geben. Gleichwohl geben die Herausgeber die für sie relevanten Kriterien und Indikatoren vor. Diese müssen immer dahingehend überprüft und eingeordnet werden, welche Einflussmöglichkeiten vor Ort tatsächlich bestehen. Auf viele Kriterien haben Kommunen und Landkreise nur bedingt oder gar keinen direkten Einfluss, da sich nachweisbare Effekte nur im Zusammenspiel mit vielen Faktoren und Akteuren erzielen lassen. 

Für weitere Informationen zu Entwicklungsindikatoren stehen die Mitarbeiter der Standortförderung Landkreis Harz unter www.wirtschaft-harz.de, per E-Mail standortfoerderung@kreis-hz.de oder telefonisch 03941 5970-4203 zur Verfügung.

(Quelle: Landkreis Harz / Pressestelle 11.07.2019)