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24.02.2022

Erschließung des Wohngebietes „Küchengarten“ in Wernigerode startet

Die Erschließung des neuen Wohngebietes Küchengarten / Walther-Rathenau-Straße kann beginnen.

Erschließung des neuen Wohngebietes Küchengarten
bein © mb
Erschließung des neuen Wohngebietes Küchengarten
bein © mb

Mit dem symbolischen Spatenstich konnten die Arbeiten am 23.02.2022 starten. Gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode (WAHB) wird die Baufläche für die Bauherren vorbereitet. Zeitgleich wird die Walther-Rathenau-Straße grundhaft saniert, Leitungen und Hausanschlüsse werden erneuert. Die vorbereitenden Maßnahmen werden voraussichtlich im August 2022 abgeschlossen sein. Dann finden acht Einzelhäuser und sieben Mehrfamilienhäuser auf dem Gelände der ehemaligen Maxim-Gorki-Schule Platz. Die Grundstücke wurden in einem öffentlichen Bieterverfahren verkauft.

Das Projekt weist eine lange Historie auf. „Neun Jahre Planung mit politischen und gesellschaftlichen Diskussionen gingen der Umsetzung voraus. Ich bin froh, dass wir trotz dieser langwierigen Planungsphase heute hier stehen und danke allen, die das Projekt vorangetrieben haben“, sagte Oberbürgermeister Peter Gaffert.

Steffen Meinecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Wernigerode betonte das konstruktive Miteinander der Partner: „Die Erschließung des Wohngebietes ist für uns eine große Aufgabe, die wir nun endlich angehen können. Hier werden wir für die Bauherren ideale Grundlagen für die Errichtung der Wohngebäude schaffen.“
Nikolai Witte, Geschäftsführer des WAHB, schloss sich den positiven Worten an und erläuterte weitere Schritte in der Erschließung. Gerade die Ableitung von Wasser war in der Vergangenheit immer wieder Thema und regte großes Interesse seitens der Anlieger an. Die Öffentlichkeitsbeteiligung war im gesamten Planungszeitraum sehr umfangreich.

Hintergrund
Mit der Vorlage 042/2011 wurde durch den Stadtrat Wernigerodes das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Altstadt Wernigerode beschlossen. Das Areal der ehemaligen Maxim-Gorki-Schule ist darin als eines der Schlüsselprojekte der Altstadtentwicklung benannt. Dem Standort wurde eine gute Eignung für hochwertiges Wohnen zugesprochen. Während der Erstellung des Altstadtkonzeptes wurde 2011 die Maxim-Gorki-Schule abgerissen, die weitere Planung wurde vorangetrieben – stets unter Einbindung der Öffentlichkeit. Der Bebauungsplan Nr. 49 (Beschlussvorlage 069/2020) hat insgesamt eine 9jährige Vorplanungs- und Entwicklungsphase zu verzeichnen. Er zeigt auch eine sehr umfängliche Öffentlichkeitsbeteiligung auf, die stets in die Planungen Berücksichtigung fand.

Foto oben: v.l.n.r.: Steffen Meinecke, Chris Stallmann (Baufirma Harzer Hoch Tief GmbH), Nikolai Witte, Stadtratspräsident Uwe-Friedrich Albrecht, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses Matthias Winkelmann und Oberbürgermeister Peter Gaffert beim Spatenstich © Matthias Bein