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25.06.2020

Ein Stück mehr Sicherheit im Stadtfeld

Der grundhafte Ausbau einiger wichtiger Gehwege und eines Fußgängerüberweges im Stadtfeld ist nach mehrmonatiger Bauzeit abgeschlossen. Am 24. Juni 2020 erfolgte die Freigabe durch Oberbürgermeister Peter Gaffert und den beteiligten Baufirmen.

Die Kinder der Klasse 2a der Ganztagesgrundschule Stadtfeld testen mit Oberbürgermeister Peter Gaffert den neuen Zebrastreifen.
W. Zagrodnik © Stadt Wernigerode
Die Kinder der Klasse 2a der Ganztagesgrundschule Stadtfeld testen mit Oberbürgermeister Peter Gaffert den neuen Zebrastreifen.
W. Zagrodnik © Stadt Wernigerode

Im Zeitraum von März 2019 bis Juni 2020 wurde die Hilde-Coppi-Straße, die Große Dammstraße (zwischen Hilde-Coppi-Straße und Elise-Crola-Straße), die Max-Otto-Straße (zwischen Große Dammstraße und Theodor-Fontane-Straße) sowie die Theodor-Fontane-Straße (zwischen Hilde-Coppi-Straße und Max-Otto-Straße) saniert.

Der Ausbau der Gehwege erfolgte als Gemeinschaftsbaumaßnahme der Stadt Wernigerode mit der Stadtwerke Wernigerode GmbH. Die Gesamtausbaulänge der Gehwege beträgt etwa 1100 Meter. Herzstück der Sanierung ist der Neubau des Fußgängerüberweges im Kreuzungsbereich Max-Otto-Straße/Ernst-Pörner-Straße. Der Schulelternrat der Grundschule hatte dies zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulweg angeregt. „Die Wohnqualität im Stadtfeld Wernigerode erfährt durch die Baumaßnahmen eine weitere Aufwertung.“ freute sich Oberbürgermeister Peter Gaffert über die Sanierung der Gehwege. „Und Dank des neuen Zebrastreifens können nun alle Schüler und natürlich auch alle anderen Fußgänger sicher und in aller Ruhe die Straße überqueren. Für alle Verkehrsteilnehmer bringt der Fußgängerüberweg ein großes Plus in Punkto Sicherheit.“

Ab Herbst 2020 soll mit dem Ausbau der Gehwege und der Fahrbahn in der Elise-Crola-Straße begonnen werden.

Umfangreiche Baumaßnahmen bedeuten umfangreiche Zahlen

» 830 m³ Boden wurden aufgenommen und entsorgt
» 830 m³ ungebundene Baustoffgemische wurden eingebaut
» 1050 m Betonbordsteine sind gesetzt worden
» 1050 m Leerrohre und und Straßenbeleuchtungskabel wurden verlegt
» 36 LED-Straßenbeleuchtungsmasten sorgen für Licht am Abend und in der Nacht
» dreizehn Straßenabläufe wurden erneuert
» sechs barrierefreie Querungsstellen sind an den Fußgängerüberwegen entstanden
» 2200 m² Betonsteinpflaster in gelb und anthrazit sind verlegt worden und verleihen dem Wohngebiet einen einheitlichen Bildcharakter
» Um die Sichtbeziehungen am Fußgängerüberweg im Kreuzungsbereich Max-Otto-Straße/Ernst-Pörner-Straße zu gewährleisten, war es hier notwendig, Parkflächen zu reduzieren. Für die Sicherheit wurde zudem ein Geländer montiert. Die elektrotechnischen Arbeiten an dieser Stelle übernahmen die Stadtwerke Wernigerode GmbH. Für Tiefbau, Fundamente und Montage war die Tief- und Straßenbau Harz GmbH zuständig.


Kosten und beteiligte Baufirmen

Die Baukosten für die Stadt betragen rund 523.000 Euro, davon sind 345.000 Euro Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost – „Die Soziale Stadt“. Die Stadtwerke Wernigerode GmbH erneuerte die Trinkwasserhauptleitung sowie die Hausanschlussleitungen. Die Baukosten hierfür betragen rund 112.000 Euro.

Die Planung und Bauüberwachung im Straßenbau erfolgten durch das Amt für Immobilienmanagement der Stadt Wernigerode. Die Straßenbauarbeiten übernahm die Baufima TSB Harz aus Halberstadt, die Straßenbeleuchtung wurde durch die Firma Elektro Eisele aus Meisdorf realisiert, während die Planung hierfür das Ingenieurbüro Kunhardt aus Wasserleben übernahm.


Bildunterschrift: Die Kinder der Klasse 2a der Ganztagesgrundschule Stadtfeld testen mit Oberbürgermeister Peter Gaffert den neuen Zebrastreifen. © Winnie Zagrodnik