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10.03.2021

Hilfsaktion für die kleine Carly

Das Schicksal eines kleinen Mädchens aus Benzingerode führte am 3. März eine Gruppe von Ärztinnen, Geschäftsführern, Eltern und Medienvertretern zusammen.

Pressetermin für die kleine Carly
Stadt Wernigerode © Ariane Hofmann
Pressetermin für die kleine Carly
Stadt Wernigerode © Ariane Hofmann

Die kleine Carly ist gerade erst zwei Jahre alt und ist an Krebs erkrankt. Durch den Kontakt der Ärztin Daniela Grüning, die im Wernigeröder Fieberzentrum arbeitet, und Nicolle Schuchardt, Kinderärztin, wurde Oberbürgermeister Peter Gaffert auf Carlys Erkrankung aufmerksam. Es war sofort klar, dass die Stadt gemeinsam mit den Tochtergesellschaften hilft.

Die anschließende Berichterstattung rund um Carlys Krankheit berührte zusätzlich und unterstrich die Dringlichkeit der gemeinsamen Unterstützung. Als Anfang Januar 2021 die pädagogischen Fachkräfte Wernigerodes im Fieberzentrum vorsorglich auf das Coronavirus getestet wurden, verzichtete das Ärzteteam auf sein Honorar und spendete dieses ebenfalls an die Familie von Carly. Gemeinsam mit den Spenden der Stadtwerke und der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode kam die beachtliche Summe von 2000 Euro zusammen.

„Zuerst fehlen einem die Worte, wenn man von einem solchen Schicksal erfährt. Und dann erwächst sofort die Frage, wie man helfen kann. Es ist für uns selbstverständlich gewesen, einen Beitrag zu leisten und wir sind froh, dass wir uns heute auch persönlich kennen lernen können. Wir wünschen Carly alles Gute“, so Christian Zeigermann, Geschäftsführer der GWW.

Steffen Meinecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Wernigerode sagte: „Die Entscheidung zu helfen ist auch bei uns sehr schnell gefallen. Die Geschichte von Carly hat uns sehr berührt und wir hoffen, die Last auf den Schultern der Familie damit etwas erträglicher machen zu können.“ Phillip Schrade, der Vater der kleinen Carly, betonte bei dem Treffen wie wichtig es ist, auf solche Krankheiten aufmerksam zu machen. Denn nur daraus können Hilfsaktionen wie diese entstehen. Der junge Vater zeigte sich ausgesprochen dankbar und berichtete aus dem Alltag der kleinen Familie.

Die emotionalen Eindrücke von der Operation und der Chemotherapie gingen an keinem der Teilnehmer spurlos vorbei. „ich bin froh über den vielen Zuspruch und die zahlreichen aufmunternden und helfenden Worte, die meine Familie trotz der Kontaktbeschränkungen durch die Pandemie erreichten“, so Phillip Schrade.

Damit auch andere Familien von einer breiten Unterstützung profitieren können, steht er in ständigem Kontakt mit verschiedenen lokalen Vereinen und hat in seinem Büro eine Spendenbox für andere Betroffene aufgestellt.

Foto oben: Dr. Julia Schein, Daniela Grüning, Nicolle Schuchardt (Ärzteteam), Kristin Dormann (Büroleiterin des Oberbürgermeisters), Phillip Schrade (Vater der kleinen Carly), Christian Zeigermann (Geschäftsführer GWW), Mandy Gassmann (Arzthelferin bei Daniela Grüning, stellte den Kontakt her), Steffen Meinecke (Geschäftsführer der Stadtwerke Wernigerode) © Ariane Hofmann